3. März 2021
Periode bleibt aus? Stress kann die Ursache sein!

Periode bleibt aus? Stress kann die Ursache sein!

Wenn sich Ihre Periode verzögert oder ganz ausbleibt, gibt es verschiedene Ursachen. Ein sehr häufiger Grund ist Stress! Wie erklären Ihnen, wie sich Stress auf Ihre Menstruation auswirkt und was Sie dagegen tun können.

Ihr Periode lässt auf sich warten oder bleibt ganz aus? Es gibt verschiedene Gründe hierfür – daher muss nicht gleich eine Schwangerschaft in Betracht gezogen werden. Hormonelle Störungen, Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen der Schilddrüse können zum Beispiel das Ausbleiben der Monatsblutung hervorrufen. Aber es braucht nicht einmal solch schwerwiegende Ursachen, es gibt auch naheliegende Gründe: 
Stress allein kann bezwecken, dass sich Ihre Tage verzögern. Um verstehen zu können, warum das so ist, erklären wir Ihnen genauer, wie die Menstruation entsteht.

So beeinflusst Stress die Periode

Die Periode ist ein Zusammenspiel aus Gehirn, Eierstöcken und Hormonen. Verschiedene Bereiche im Gehirn, wie der Hypothalamus im Zwischenhirn oder die Hirnhangdrüse, steuern die Aktivität der Geschlechtshormone, die den Menstruationszyklus bestimmen. Stress hat großen Einfluss auf Ihren Hypothalamus und kann der Grund dafür sein, dass Ihre Tage nicht in gewohnter Regelmäßigkeit ablaufen. 

Ob Trauer, Trennungen, berufliche Herausforderungen oder andere psychische Belastungen – wenn Frauen stark gestresst sind, beeinflusst dies schnell das hormonelle Gleichgewicht und somit die Menstruation. Das gilt übrigens auch für positiven Stress wie die Vorfreude auf eine Hochzeit oder intensiver Sport. Stress ist aber nicht nur verantwortlich, dass sich Ihre Periode verzögert oder ganz ausbleibt. Er kann auch PMS (prämenstruelles Syndrom) hervorrufen oder verschlimmern. Dazu zählen Beschwerden wie spannende Brüste, Kopfschmerzen oder unreine Haut, die vor der Blutung auftreten. 

Was hilft gegen Stress?

Versuchen Sie sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Ein gesunder Lebensstil, bestehend aus einer ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ein guter Schlaf, tragen zu einer geregelten Periode bei. Natürliche Helfer wie Frauentees mit Himbeerblättern oder Frauenmantel sowie Mönchspfeffer können eingenommen werden. Bedenken Sie aber auch, dass Ihr Körper nun mal kein Schweizer Uhrwerk ist, der auf den Tag genau menstruiert. Von daher sind Zyklusschwankungen ganz normal. Übrigens: Wenn der Menstruationszyklus weniger als 25 Tage dauert, ist von einer Polymenorrhö die Rede. Ein langer Zyklus von über 35 Tagen wird als Oligomenorrhö bezeichnet.  

Ausbleiben der Periode: wann zum Arzt?

Sollten Sie über einen Zeitraum von etwa drei Monaten einen unregelmäßigen Zyklus bei sich beobachten, sollten Sie Ihren Gynäkologen aufsuchen. Eine Untersuchung Ihrer Geschlechtsteile sowie ein umfassendes Gespräch zu Ihren aktuellen Lebensumständen geben Aufschluss über das Ausbleiben Ihrer Periode. 

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