Erkältung 5 Hausmittel gegen eine wunde Nase

Ob Erkältung, eine laufende Nase von kühlem Wind oder eine Allergie: Wird die Nase häufig geputzt und gereizt, kann die Haut wund werden und sich röten. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch Entzündungen fördern. Wie Sie Ihre Nase mit Hausmitteln pflegen, lesen Sie hier.

Nasenspray

Bei einer Erkältung oder einer Allergie läuft häufig die Nase. Durch das viele Naseputzen wird die Haut in der Nase und auch außen gereizt und trocken. Eine wunde Nase ist gerötet und schmerzhaft.
Zusätzlich kann die Nasenschleimhaut durch diese Faktoren austrocknen:

  • trockene Heizungsluft
  • Flüssigkeitsmangel
  • Klimaanlagen
  • Nasenspray
  • Staub
  • Abgase
 

5 Hausmittel gegen eine wunde Nase

1. Hochwertige Taschentücher benutzen

Wenn die Nase läuft, helfen nur noch Taschentücher. Allerdings kommt es auch auf die Art des Taschentuchs an, um einer wunden Nase zu helfen. Verzichten Sie zum Schnäuzen auf Servietten, Küchenrolle oder Toilettenpapier. Diese haben oft eine raue Struktur und reizen die Haut zusätzlich – ebenso Taschentücher mit Mentholzusätzen oder solche aus Stoff. Weiche Papiertaschentücher eigenen sich am besten.

2. Kamille wirkt hautberuhigend

Die Kamille hat eine entzündungshemmende und hautberuhigende Wirkung. Ein Dampfbad mit anschließender Kompresse hilft der Nase bei der Wundheilung – sowohl innen als auch außen. Für ein Kamillendampfbad übergießen Sie lose Kamillenblüten (Apotheke) mit kochendem Wasser und lassen dies kurz abkühlen. Nun den Kopf über den warmen Dampf halten, ein Handtuch überstülpen und ruhig ein- bzw. ausatmen.Das Kamillenwasser können Sie für eine Kompresse verwenden. Dafür einfach ein Tuch oder einen Waschlappen in das Wasser tauchen und auf die gereizte Haut legen. 

3. Olivenöl gegen gereizte Haut

Fett schützt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und unterstützt zusätzlich die Regeneration. Besonders Olivenöl hat eine entzündungshemmende Wirkung und macht raue Haut wieder weich. Reiben Sie dazu nach Bedarf etwas Olivenöl auf die gereizten Hautstellen.

4. Die Raumluft befeuchten

Besonders im Winter wird die Luft durch Heizungswärme in Räumen trocken. Dadurch trocknen auch die Schleimhäute aus. Hilfreich sind dagegen Schalen mit Wasser oder nasse Handtücher, die Sie auf die Heizung stellen bzw. hängen. Optimalerweise liegt die Luftfeuchtigkeit dann bei rund 60 Prozent. Feuchter sollte es hingegen nicht sein, da sich sonst Schimmel bilden kann.

5. Kochsalzlösung zur Befeuchtung

Salz, welches sonst für Nasenspülungen verwendet wird, können Sie auch gegen gereizte Haut verwenden. Um die Nasenschleimhaut zu befeuchten, können Sie etwas Watte in die Salzlösung tunken und diese für 30 Sekunden in jedes Nasenloch geben. 

Wunde Nase vorbeugen durch richtiges Naseputzen

Beim Schnauben gehen die meisten von uns viel zu kräftig vor, indem sie die Nase trocken reiben. Dadurch wird die Haut außerhalb der Nase jedoch immer weiter gereizt, was eine wunde Nase fördert. Stattdessen sollten Sie lieber behutsam schnäuzen und anschließend die Nasenpartie sanft abtupfen. 

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Datum: 01.11.2020
Autorin: Christina Liersch

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