Durchblutungsstörungen: 4 Fehler, die Ihre Durchblutung beeinträchtigen

4 Fehler, die Ihre Durchblutung beeinträchtigen

Kann aufgrund von Durchblutungsstörungen unser Blut nicht wie gewohnt durch unsere Arterien fließen, bedeutet das umfassende und gravierende Folgen für unsere Gesundheit. Im schlimmsten Fall kann ein lebensbedrohlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall drohen. Daher sollten Sie folgende vier Fehler möglichst meiden, um das Risiko für Durchblutungsstörungen zu minimieren.

Unser gesamter Organismus braucht Sauerstoff und Nährstoffe, um einwandfrei zu funktionieren. Beides bekommt er durch unser Blut, das durch die Arterien durch unseren gesamten Körper fließt. Logischerweise ist der Sauerstoff- und Nährstofftransport beeinträchtigt, wenn zum Beispiel Verkalkungen unsere Blutgefäße verengen. Eine solche Arteriosklerose entsteht meistens über Jahrzehnte und bleibt lange unentdeckt. Doch die Folgen einer Verkalkung sind lebensbedrohlich. Es können beispielsweise ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall drohen. Um Ablagerungen und daher auch Durchblutungsstörungen bestmöglich vorzubeugen, sollten Sie folgende vier Fehler vermeiden.

Diese 4 Fehler fördern Durchblutungsstörungen

1. Sie rauchen

Zugegeben, dieser Fakt ist den meisten von uns bewusst. Aber wir werden nicht müde zu betonen: Die Giftstoffe in Zigaretten schädigen Ihre Blutgefäße und fördern Durchblutungsstörungen in Form von Gefäßverkalkungen. Zudem verschlechtert sich der Sauerstoffgehalt in Ihrem Blut, sodass die Durchblutung Ihres gesamten Organismus in Mitleidenschaft gerät. Als Folgen können ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder ein Raucherbein (eine schwere periphere arterielle Verschlusskrankheit) drohen.

2. Sie verwenden hormonelle Verhütungsmethoden

Zuallererst möchten wir klarstellen, dass die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel wie die Anti-Babypille per se kein Fehler ist. Die Pille gilt als die sicherste Verhütungsmethode und dank der Einnahme fällt die Abbruchblutung kürzer und schwächer aus, als die reguläre Periode. Meistens nehmen die Schmerzen merklich ab. Allerdings steigt mit der Pille das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken. Denn das weibliche Geschlechtshormon Östrogen, das in Kombinationspillen enthalten ist, kann Ihren Blutdruck und Ihre Blutgerinnung beeinflussen – vor allem Raucherinnen und Frauen mit einer Gerinnungsstörung sind gefährdet. Besprechen Sie daher mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin, welche ideale Verhütungsmethode für Sie infrage kommt und lassen Sie sich ausreichend über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verhütungsmittel aufklären.

3. Sie bewegen sich zu wenig

Morgens mit dem Auto ins Büro, dort den lieben langen Tag am Schreibtisch sitzen und nach getaner Arbeit geht’s abends auf die Couch. Für viele kommt die Bewegung im Alltag viel zu kurz – und das bedeutet fatale Folgen für unsere Durchblutung. Denn Bewegung aktiviert und fördert unsere Muskulatur sowie Blutgefäße. Bei sportlicher Aktivität muss sich unser Herzmuskel mehr anstrengen, um weiterhin unseren Körper mit Blut zu versorgen. Diese Belastung macht ihn leistungsfähiger und stärker. Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird deutlich reduziert. Darüber hinaus verspricht ein dauerhafter Bewegungsmangel weitere Konsequenzen für Ihre Gesundheit: Er fördert zum Beispiel die Entstehung von Übergewicht und das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

4. Sie ernähren sich ungesund

Essen Sie regelmäßig verarbeitete Wurst- und Fleischwaren, lieben frittierte Speisen wie Pommes und Chips und können süßen Leckereien wie Kuchen und Gebäck nur schwer widerstehen? Wer sich ungesund ernährt und verarbeitete Lebensmittel zu sich nimmt, riskiert erhöhte Blutfettwerte. Diese können Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und in schweren Fällen einen Herzinfarkt verursachen. Ebenso möglich sind ein Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen in den Beinen. Um einen erhöhten Cholesterinspiegel bestmöglich zu vermeiden, sollten Sie ausgewogen essen und vor allem frische Lebensmittel zu sich nehmen. Dazu gehören Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch, Hülsenfrüchte, pflanzliche Öle, Nüsse sowie Samen.

Video: Durchblutung fördern – Tipps für eine bessere Zirkulation

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