Täglich vegan essen: 5 Dinge passieren

5 Dinge passieren, wenn Sie täglich vegan essen

Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen veganen Lebensstil. Der Start ins neue Jahr bietet sich besonders gut für eine Ernährungsumstellung an. Besonders dann, wenn man sich die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit vor Augen führt, die mit einer pflanzlichen Ernährung einhergehen. Wir erklären, welche 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich vegan essen.

Ob wegen des Tierleids oder der positiven Auswirkungen auf die Umwelt – verschiedene Faktoren sprechen für eine vegane Lebensweise. So erklärt der Forscher Joseph Poore von der Oxford-University gegenüber der britischen Tageszeitung The Guardian: "Eine vegane Ernährung ist wahrscheinlich die effektivste Weise unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern." Auch, wenn der Verzicht von tierischen Produkten wie Fleisch, Eiern oder Käse nicht immer leicht fällt, kann sich dieser außerdem förderlich auf unsere Gesundheit auswirken. Aber was genau passiert, wenn wir jeden Tag pflanzenbasiert essen?

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Täglich vegan essen: 5 Dinge passieren

1. Ihr Risiko für verschiedene Erkrankungen sinkt

Natürlich kann auch eine vegane Ernährung ungesund sein – für eine nährstoffreiche pflanzliche Ernährung aus frisch zubereiteten Gerichten trifft jedoch das Gegenteil zu. Diese kann sogar das Risiko für Krankheiten wie Diabetes Typ 2 oder verschiedene Krebsarten senken. Ein Verzehr von rotem Fleisch kann laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) beispielsweise mit dem Entstehen von Darmkrebs in Verbindung stehen. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nimmt ab: Veganer und Vegetarier haben in der Regel einen niedrigeren Spiegel des schlechten LDL-Cholesterins, welcher als Risikofaktor gilt. Studien zufolge kann eine vegetarische Ernährung das Entstehen von kardiovaskulären Erkrankungen um 40 Prozent senken. Abgesehen davon fördern tierische Produkte Entzündungen im Körper, die wiederum die Entstehung von Krankheiten begünstigen.

2. Sie nehmen ab

Auch, wenn ein Gewichtsverlust bei den meisten Menschen nicht im Vordergrund steht, wenn sie sich für eine vegane Ernährung entscheiden, ist dieser häufig ein angenehmer Nebeneffekt. Das liegt unter anderem daran, dass die Ernährung von Veganern zum großen Teil aus Obst und Gemüse besteht – Lebensmittel, die überwiegend nährstoffreich und kalorienarm sind. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen, die lange sättigen und die Verdauung anregen. Besonders der Verzehr von Fleischwaren, die häufig fett- und zuckerreiche Kalorienbomben sind, kann sich negativ auf der Waage bemerkbar machen. 

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3. Das Risiko für Nährstoffmängel steigt

Da Veganer auf viele Lebensmittel verzichten, müssen sie jedoch besonders darauf achten, was sie essen, um alle wichtigen Nährstoffe aufzunehmen und einem Mangel vorzubeugen. Tatsächlich kann der Bedarf von fast allen davon durch eine pflanzliche Ernährung abgedeckt werden. Achten Sie in jedem Fall auf eine abwechslungsreiche Ernährung aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und gesunden Pflanzenölen. Nur Vitamin B12 steckt ausschließlich in tierischen Produkten, weshalb Veganer den Nährstoff in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen sollten. 

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4. Ihre Verdauung wird angeregt

Dadurch, dass Veganer in der Regel mehr Ballaststoffe zu sich nehmen, kann die Verdauung angeregt werden. Diese quellen im Darm auf und sorgen dafür, dass der Darminhalt schneller ausgeschieden wird. Auf der anderen Seite kann ein übermäßiger Verzehr von Ballaststoffen sowie Hülsenfrüchten besonders direkt nach der Ernährungsumstellung zu einer vermehrten Gasbildung im Darm und somit zu Blähungen führen. 

5. Das Hautbild kann sich verbessern

Ebenso kann unsere Haut von dem Verzicht auf tierische Lebensmittel profitieren. Verarbeitete Wurstwaren sowie Milchprodukte können im Körper Entzündungsreaktionen hervorrufen sowie die Talgproduktion anregen, was sich wiederum durch Pickel und fettige Haut bemerkbar macht. Viele pflanzliche Lebensmittel wirken sich aufgrund der enthaltenen Inhaltsstoffe hingegen positiv auf unser Hautbild aus – dazu gehören unter anderem Avocado, Beeren, Gurken oder Karotten.

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