Spinnen in der Wohnung: 3 Gründe, sie nicht zu töten

Spinnen in der Wohnung: 3 Gründe, sie nicht zu töten

Hilfe – viele Menschen reagieren bei der Begegnung mit einer Spinne panisch. Als Reaktion auf den Spinnenfund greifen dann die meisten zu Staubsauger und Co., um das Tier unschädlich machen. Doch das ist gar nicht notwendig! Wir nennen 3 Gründe, Spinnen in der Wohnung nicht zu töten. 

Sie haben lange Beine, einen kleinen Körper und krabbeln durch die Wohnung – besonders bei Menschen mit einer Spinnenphobie bricht der Angstschweiß aus, wenn Sie Spinnen Zuhause begegnen. Die sogenannte Arachnophobie ist die verbreitetste Tierphobie weltweit. Aber auch wer bei dem Anblick von Spinnen nicht unter panischer Angst leidet, will die Tiere vermutlich nicht Zuhause haben. Denn: Sie hinterlassen störende Spinnweben, die wir dann beim Wohnungsputz wieder entfernen müssen. Allerdings sollte trotzdem niemand Spinnen töten, um sie loszuwerden. Wir erklären, warum! 

Spinnen in der Wohnung: 3 Gründe, sie nicht zu töten

1. Spinnen fressen Ungeziefer

Rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass Spinnen zwar mitunter ekelig aussehen, aber die Exemplare, die sich in unseren vier Wänden aufhalten, meist keine Gefahr für uns darstellen. Ganz im Gegenteil sind Spinnen sogar mehr Nutztiere als Schädlinge, da sie unsere Wohnung von Ungeziefer befreien. Denn: Egal, ob Stechmücken, Stubenfliegen, Fruchtfliegen, Lebensmittelmotten oder Milben – Spinnen fressen andere lästige Besucher, die sich bei uns Zuhause tummeln. Und die wesentlich mehr Schaden anrichten als Spinnen.

Auch interessant: Hausmittel, die effektiv gegen Fruchtfliegen helfen >>

2. Spinnen sind hilfreich für die Wissenschaft

Zugegeben: Auf die Spinnen, die sich in unserer Wohnung aufhalten, trifft das vielleicht nicht zu, jedoch sind Spinnen viel hilfreicher als die meisten Menschen annehmen. Sie tragen sogar einen wichtigen Teil zur Wissenschaft bei – beispielsweise soll Spinnenseide in der Medizin eingesetzt werden, um etwa kaputte Nervenstränge zu binden, da es sich dabei um ein filigranes, aber reißfestes Material handelt. Und auch das Gift mancher Giftspinnen könnte Untersuchungen der University of Queensland zufolge die Genesungszeit nach einem Schlaganfall verringern.

3. Sie werden Spinnen auf andere Weise los

Wenn die bereits genannten Gründe Sie nicht davon überzeugen konnten, dass die Existenz von Spinnen durchaus mit Vorteilen verbunden ist, können Sie sie natürlich nach wie vor loswerden. Das geht ganz schnell und unkompliziert, ohne die Tiere töten zu müssen. Beispielsweise können Sie ein Glas auf die Spinne stellen und anschließend ein Blatt Papier darunterschieben, um sie dann nach draußen zu bringen und aussetzen zu können. Wahlweise helfen auch verschiedene Hausmittel wie Lavendel oder Essig, um die Störenfriede in die Flucht zu schlagen oder einem Besuch sogar vorzubeugen. Damit die Spinnen erst gar nicht in die Wohnung gelangen, können Sie zudem Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen. 

Auch interessant: Giftspinnen in Deutschland – 4 Arten, die Sie kennen sollten >>

Video: Dieses einfache Mittel hält Spinnen fern

Lade weitere Inhalte ...