13. Februar 2021
Zwiebellook: So funktioniert das Schichtenprinzip!

Zwiebellook: So funktioniert das Schichtenprinzip!

Um bei eisigem Winterwetter nicht zu frieren, sollten Sie mehrere Schichten Kleidung tragen. Wie erklären Ihnen, wie Sie den Zwiebellook perfektionieren und worauf Sie bei den einzelnen Lagen achten müssen!


Eisige Minustemperaturen und immer wieder Schnellfall – jetzt heißt es, sich warm anzuziehen! Um dem eisigen Winterwetter trotzen zu können, ist die richtige Kleidung und das passende, feste Schuhwerk notwendig! Das bewährte Zwiebelprinzip, bei dem Sie einige Schichten an Kleidung tragen, ist daher genau richtig! Zwischen den Lagen zirkuliert die Luft, die als Wärmeisolator dafür sorgt, dass Sie nicht frieren. Das Praktische beim Zwiebellook? Die einzelnen Schichten lassen sich schnell an- und wieder ausziehen – je nachdem, wie warm oder kalt Ihnen ist!

Zwiebellook: So hält er warm!

Doch werfen Sie nicht wild irgendwelche Schichten übereinander! Beim Zwiebellook ist es wichtig, dass Sie auf das Material und den Mix Ihrer Kleidung achten. Die wichtigste Regel, die Sie beim Zwiebelprinzip stets befolgen sollten, ist folgende: Bei Kälte sollten Sie unbedingt vermeiden, dass sich Ihre Körperfeuchtigkeit staut – sonst drohen Sie auszukühlen. Von daher sollten all Ihre Schichten möglichst atmungsaktiv sein! 

Die Unterwäsche bildet beim Zwiebellook die erste Schicht. Greifen Sie auf Wäsche zurück, die aus Polyester, Polyamid oder Merinowolle besteht. Diese Fasern saugen Schweiß auf und absorbieren ihn vom Körper, sodass Sie nicht auskühlen. Baumwolle eignet sich hingegen weniger, da sie die Feuchtigkeit aufsaugt, aber nicht weiterleitet – dadurch kühlen Sie schneller aus. An besonders kalten Wintertagen halten lange Unterhosen deutlich wärmer!

Zwiebelprinzip: Kleidung muss atmungsaktiv sein

Damit Ihre Nieren warm bleiben, sollten Sie ein leichtes Unterhemd tragen. Bei den Socken sollten Sie zwei Paar übereinander tragen und am besten auf ein Synthetik-Woll-Gemisch zurückgreifen, das die Füße wärmt.

Die nächsten Schichten können aus einem dünnen Long-Sleeve oder Sweatshirt aus Wolle oder Fleece bestehen. Auch hier ist es wichtig, dass eine gute Atmungsaktivität besteht und Schweiß nach außen abgegeben werden kann. Wolle zeichnet sich durch ihre hohe Isolationskraft aus und die wohlige Wärme des Naturmaterials sorgt für ein ausgewogenes Körperklima. Fleece besteht aus Kunstfasern wie Polyacryl und Polyester, die weich sind und warmhalten . Außerdem nehmen sie kaum Feuchtigkeit auf, da sie atmungsaktiv sind und schnell trocknen. Der Umwelt zuliebe sollten Sie auf vollständig recycelte und biologisch abbaubare Fleecestoffe zurückgreifen. Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidungsstücke nicht zu eng sitzen, sie sollten genug Platz zur Luftzirkulation bieten.

Die äußerste Schicht Ihres Zwiebelprinzips muss Sie vor Kälte isolieren und Wetter sowie Nässe standhalten. Ihre Jacke oder Ihr Mantel sollten daher eine winddichte und atmungsaktive Membranausstattung haben, sodass Schweiß gut abgeleitet wird. Materialien wie Daune, Synthetik oder Wolle halten besonders warm und isolieren die Kälte.

Zwiebelprinzip: Die richtigen Schuhe

Gutes Winterschuhwerk zeichnet aus, dass es Ihre Füße warm sowie trocken hält und Ihnen Halt bietet. Gerade wenn Sie durch Schneematsch stampfen, sollten Ihre Füße nicht nass werden. Das Obermaterial Ihrer Schuhe sollte pflegeleicht und wasserabweisend sein – robustes Leder oder Gore-Tex eignen sich daher gut. Die Sohle Ihrer Schuhe sollte von unten vor Nässe schützen und Ihnen Halt auf rutschigem Untergrund bieten. Eine robuste und profilierte Sohle mit Grip ist daher genau richtig. Eine Fütterung aus Schur- oder Lammwolle wärmt Ihre Füße zusätzlich. Ihre Winterschuhe sollten nicht zu eng sitzen – sie sollten groß genug sein, um ein dickes Paar Socken darin tragen zu können und möglicherweise Platz für eine warme Einlegesohle aus Wolle zu bieten.

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