Handcreme selber machen: So babyweich war Ihre Haut bestimmt noch nie!

Handcreme selber machen: So babyweich war Ihre Haut bestimmt noch nie!

Mit selbstgemachter Handcreme macht das Eincremen gleich doppelt so viel Spaß. Wenn die Hände nach Düften riechen, die wir selbst ausgewählt haben, freut sich nicht nur die Haut, sondern auch das Herz. Das Beste daran? DIY-Handcremes lassen sich ganz einfach anrühren.

Handcreme selber machen: So leicht geht es!

Unsere Hände sind während der kalten Jahreszeit besonderen Strapazen ausgesetzt. Sie sind tagtäglich im Einsatz. Neben der eisigen Winterluft und trockener Heizungsluft in Innenräumen, müssen sie auch noch ständiges Händewaschen oder Desinfizieren mitmachen. So notwendig Händewaschen und Desinfektion auch sind, um Grippe-, Erkältungs- und Coronaviren wenig Chancen zur Übertragung zu bieten, unsere Haut trocknet dadurch sehr schnell aus.

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Auch durch schwere manuelle Arbeit mit den Händen, sei es im Beruf oder im Fitnessstudio, nimmt die Haut Schaden. Die Bildung von Schwielen und Hornhaut lassen sich bei regelmäßigem kraftvollen Einsatz der Hände zwar nicht vermeiden, mit der richtigen Handpflege sind diese Abzeichen händischen Einsatzes aber zumindest nicht kratzig und rau.

Und anstatt ständig irgendeine Handcreme aus der Drogerie oder dem Supermarkt nachzukaufen, auf die die strapazierte Haut unserer Hände unter Umständen sogar noch gereizt reagiert, können Sie mit wenigen Zutaten Ihre ganz eigene Handcreme ansetzen. Der große Vorteil dabei: Sie wissen, was drin ist und können durch die Auswahl der Inhaltsstoffe selbst entscheiden, welcher Pflegeaspekt im Vordergrund stehen soll.

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Unsere Anleitung für wunderbar duftende DIY-Handcreme

Bevor Sie schon darüber nachdenken, sich die Hände mit zart-schmelzender Creme zu reiben, sollten Sie sich Gedanken machen, welches Gefäß für Ihre DIY-Creme geeignet ist. Kleine Einmachgläser mit Verschlusslasche sind perfekt. Auch Metalldosen bieten sich an. Kochen Sie die Behälter unbedingt aus und trocknen Sie die Behälter vollständig ab, bevor Sie Creme hineingeben.

Für Ihre DIY-Creme benötigen Sie nur eine Handvoll Zutaten. Besorgen Sie sich die Inhaltsstoffe, wenn möglich in Bio-Qualität, um sicherzugehen, dass keine synthetischen Zusatzstoffe und Verunreinigungen enthalten sind. Für 100 Milliliter DIY-Handcreme brauchen Sie:

  • 50 Gramm Kakaobutter (oder Sheabutter)
  • 40 Gramm Kokosöl
  • Wahlweise ein paar Gramm Bienenwachs
  • 10 Gramm kaltgepresstes Pflanzenöl (Schwarzkümmelöl, Mandelöl, Olivenöl, Arganöl)
  • 2-3 Tropfen eines ätherischen Öls Ihrer Wahl (Sie haben hier komplett freie Wahl und können sich eigene Duftkompositionen zusammenstellen. Hier nur einige Beispiele, welche Öle Sie probieren können: Lavendelöl, Orangenöl, Fichtenöl, Fenchelöl, Kamillenöl, Jasminöl)

Die Herstellung der DIY-Creme ist nun ein Kinderspiel. Bereiten Sie ein heißes Wasserbad vor. Platzieren Sie eine Rührschüssel in dem Bad und geben Sie Kakaobutter, Sheabutter, Kokosöl und Bienenwachs hinzu. Lassen Sie die Zutaten schmelzen und verrühren Sie alles gut miteinander. Nehmen Sie die Schüssel aus dem Wasserbad und geben Sie nun einige Tropfen der ausgewählten ätherischen Öle hinzu. Füllen Sie Ihre Mischung nun in das vorbereitete Gefäß und lassen Sie die Creme einfach einige Stunden aushärten. Im Kühlschrank wird die DIY-Creme schneller hart.

Selbstgemachte Handcreme mit Aloe Vera

Bei der Hautpflege darf Aloe Vera eigentlich nicht fehlen. Das Naturprodukt wirkt entzündungshemmend und hat einmalige feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. In den meisten Körpercremes und Lotionen ist deshalb immer auch ein gewisser Teil Aloe enthalten. Sie können das kühlende und beruhigende Gel der Aloe-Pflanze auch für ihre selbstgemachte Handcreme nutzen. Dieses Rezept können Sie probieren:

  • 600 Gramm Aloe Gel
  • 50 Milliliter Vollfettmilch
  • 1-2 Teelöffel Pflanzenöl Ihrer Wahl
  • 2-3 Tropfen ätherisches Öl Ihrer Wahl

Mixen Sie die Zutaten gut durch. Nutzen Sie einen Schneebesen oder einen Pürierstab.

Warum DIY besser ist als gekaufte Pflegeprodukte

Sie selbst können entscheiden, welche Naturprodukte Sie verwenden und welche Bestandteile Ihnen am wichtigsten sind. Sie kennen Ihre Haut am besten und wissen, welche Bedürfnisse Ihre Hände haben. Ihre Haut an den Knöcheln neigt bei Kälte zu spröden Rissen? Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe sollten unbedingt in den Tiegel kommen. Kleine Entzündungen an den Nagelfalzen und dem Handrücken ärgern Sie regelmäßig? Dann sollten Sie entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Kamillenöl oder Schwarzkümmelöl in Ihre eigene Handcreme dazugeben. Experimentieren Sie auch mit natürlichen Duftstoffen. Ätherische Öle wie Lavendelöl oder Pfefferminzöl geben der DIY-Handcreme einen ganz eigenen Charakter.

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Einer der größten Vorteile beim Do-it-yourself: Sie müssen keine Angst vor Allergenen und hautreizenden Stoffen haben, die Hersteller von Pflege- und Beauty-Produkten gerne in kleingedruckten Inhaltsstoffangaben verstecken. Menschen, die allergisch auf synthetische Duftstoffe reagieren, bedienen sich einfach bei natürlich duftenden Ölen und Substanzen wie Rosenwasser, um ihren Handcremes eine olfaktorische Eigenmarke zu geben.

Sie haben es in der Hand: Achten Sie beim Kauf Ihrer Zutaten auf Bio-Siegel, Fair Trade und Umweltzertifikate. Je natürlicher und naturbelassener die Grundzutaten sind, desto besser für Ihre Handcreme. Zwar sind solche Inhaltsstoffe teurer, dafür befinden sich aber auch weniger reizende Schadstoffe in den Zutaten.

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