Haarbruch: 5 Tipps gegen kaputte Haare

Haarbruch: 5 Tipps gegen kaputte Haare

Anstatt sich an einer schönen und langen Mähen zu erfreuen, werden Ihre Haare dünner und brechen ab? Wir erklären Ihnen, welche Ursachen dahinter stecken und welche Tipps Haarbruch vorbeugen und stoppen können. 

Bei Haarbruch können vereinzelte Strähnen – wie es der Name schon verrät – abbrechen. Aufgrund des Haarbruchs wird das Haar dünner und sieht strohig sowie spröde aus. Grundsätzlich ist längeres Haar häufiger von Haarbruch betroffen, da die Spitzen älter sind und zu Trockenheit neigen können. Das Haar kann auf unterschiedlichen Höhen brechen. Stark beanspruchte Haare können bereits am Ansatz brechen. 

Irrtümlicherweise wird Haarbruch oftmals mit Spliss verwechselt. Bei Spliss sind die Haarspitzen gespalten. Bei Haarbruch sind vereinzelte Strähnen kürzer und die Enden sind glatt. Ein weißer Punkt an der Haarspitze ist ein eindeutiges Indiz, dass Ihr Haar abgebrochen ist. Von Haarbruch-betroffene Mähnen lassen sich schwerer kämmen und verknoten leichter. 

Auch interessant: Haarausfall – setzen Sie auf diese 7 Lebensmittel >>

Was ruft Haarbruch hervor?

Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Haarschäden und abbrechenden Haaren führen. Vor allem Färben ist ein häufiger Grund. Die verwendeten Chemikalien können Ihr Haar strapazieren und es spröde machen. Auch zu heiße Föhnluft, tägliches Glätten und der Gebrauch eines Lockenstabs können Ihr Haar austrocknen, sodass Haarbruch entstehen kann.

Was hilft gegen Haarbuch? 5 Tipps

  • Haare schneiden
    Auch, wenn Sie sich nur ungern von Ihrer Mähne trennen. Bei fortgeschrittenem Haarbruch hilft nur eins: der Griff zur Schere. So verhindern Sie, dass der Haarbruch weiter voranschreitet. Damit Ihre Haare gesund wachsen und Haarbruch keine Chance hat, sollten Sie regelmäßig zum Friseur gehen und etwa alle sechs bis acht Wochen Ihre Spitzen schneiden.
  • Die richtige Haarpflege
    Damit es erst gar nicht erst zu Haarbruch kommt, sollten Sie Ihre Haare richtig pflegen. Regelmäßige Kuren oder Haarmasken reparieren das Haar von innen heraus und schenken ihm Feuchtigkeit. Greifen Sie zu Pflegeprodukten, die auf die Bedürfnisse Ihres Haars abgestimmt sind. Haben Sie zum Beispiel lockiges Haar, neigt Ihre Mähne leichter zu Trockenheit. Damit es nicht frizzy wird und Haarbruch entsteht, sollten Sie auf ein Feuchtigkeitsshampoo zurückgreifen. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihr Haar richtig pflegen, fragen Sie Ihren Friseur um Rat.
  • Vorsicht beim Kolorieren
    Einer der größten Risikofaktoren für Haarbruch ist Kolorieren. Wer nicht aufs Färben verzichten mag, sollte folgende Tipps beherzigen: Färben Sie Ihre Mähne nicht zu oft und blondieren Sie Ihre Mähne nicht zu hell. Alternativ können Sie auch auf eine schonendere Tönung oder auf Naturfarben zurückgreifen. Bedenken Sie auch, dass gefärbtes Haar intensive Pflege benötigt und mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden sollte.
  • Haare kämmen
    Auch das tägliche Bürsten stellt eine Herausforderung für Ihre Haare dar. Um Ihre Mähne sanft zu entwirren, ist eine Detangler-Bürste zu empfehlen. Auch Bürsten mit Wildschweinborsten sind sanft zu Ihrer Haarstruktur. Wichtig: Kämmen Sie Ihre Haare nie im nassen Zustand. Feuchte Haare sind empfindlicher und können durch zu beherztes Bürsten schneller brechen.
  • Hitzeschutz verwenden: Ist ein tägliches Styling mit Föhn, Lockenstab oder Glätteisen für Sie ein Muss? Dann sollten Sie unbedingt stets einen Hitzeschutz auf Ihr Haar geben. Er ummantelt Ihr Haar und sorgt dafür, dass ihm nicht die Feuchtigkeit entzogen wird.

Auch interessant: Haarausfall: 5 Fehler bei der Haarpflege >>

Video: Das Haar wird dünner? Zeit für eine Ernährungsumstellung

Lade weitere Inhalte ...