Pickelmale Pickelmale: Richtig entfernen und vorbeugen

Nach einem Pickel bleibt oftmals ein rot-braunes Pickelmal zurück. Wir geben Tipps, was gegen die dunkle Hautpigmentierung hilft und wie Sie zukünftig Pickelmale vorbeugen können.

Frau-Pickelmale-Haut
Unser Mund-Nasen-Schutz ist in Zeiten von Corona unser täglicher Begleiter geworden. Doch leider begünstigt das feuchte Klima unter unserer Maske die Entstehung von Hautirritationen und Pickeln. Ist der lästige Pickel endlich abgeheilt, bleibt oft ein unschöner brauner oder rötlicher Pigmentfleck zurück. Es handelt sich hierbei um ein Pickelmal, das dann entsteht, wenn Pickel oder Mitesser falsch ausgedrückt wurden oder sich entzündet haben. Folglich sammelt sich an dieser Stelle übermäßig viel Melanin an, was für eine starke bräunlich-rote Pigmentierung der Haut sorgt.
 

Was kann man gegen Pickelmale tun?

Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, um die unschönen Pickelmale wieder loszuwerden. Da die Zellerneuerung und die Regeneration der dunkleren Hautzellen im zunehmenden Alter andauert, dauert es, bis die Male ganz verheilen.

  1. Peelings
    Milde Gesichtspeelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen, verfeinern das Hautbild und lassen Pickelmale mit der Zeit verblassen. Um die Haut nicht unnötig zu reizen, nicht auf grobkörnige Peelings zurückgreifen. Wer eine empfindliche Haut hat, sollte monatlich nur ein bis zwei Mal peelen.
  2. Apfelessig
    Apfelessig gilt als wahres Beauty-Wundermittel. Den Apfelessig mit Wasser zu gleichen Teilen mischen und wie ein Gesichtswasser auf die betroffene Stelle auftragen. Dank des Essigs und des enthaltenden Vitamin C werden die rötlichen Flecken wieder aufgehellt.
  3. Zinksalbe
    Zink ist bekannt dafür, dass entzündete Stellen schneller abklingen undfördert die Heilung der Haut. Zusätzlich verhindert Zink die Talgproduktion, sodass es gar nicht erst zu verstopfen Poren kommt. Am besten abends vor dem Schlafengehen auf das Pickelmal auftragen.
  4. Richtig Abdecken
    Bis ein Pickelmal abheilt ist, kann es bis zu ein paar Wochen dauern. Wer trotzdem auf einen ebenmäßigen Teint nicht verzichten möchte, sollte auf Abdeckstifte zurückgreifen. Am besten Produkte nehmen, die den Farbton des Males neutralisiert. Bei roten Malen einen grünen Abdeckstift nehmen, bei bräunlichen Stellen eignet sich ein roter.
  5. Pickelmale lasern lassen
    Wer sich mit besonders dunklen und hartnäckigen Pickelmalen rumärgert, kann beim Hautarzt mithilfe eines Lasers und Lichtimpulsen (IPL) die Stellen aufhellen lassen. Der Laser dringt in die tiefere Hautschicht und verursacht Mikroverletzungen, die die Kollagenproduktion angestoßen und es bildet sich neues Gewebe.
     

So beugen Sie Pickelmale vor

  1. Nicht ausdrücken
    Auch wenn es uns in den Fingern juckt, an unseren lästigen Pickeln rumzuquetschen. Bitte die Finger davon lassen! Das Ausdrücken kann zu schlimmeren Entzündungen führen und es kann zur Narbenbildung kommen.
  2. Abschminken
    Es ist zwar lästig, aber tägliches Abschminken ist abends Pflicht. Bleibt Make-Up, Mascara und Co auf unserem Gesicht, verstopfen unsere Poren und es entstehen Hautunreinheiten. Zudem leistet unsere Haut nachts unheimlich viel. Trockene Schüppchen werden abgeworfen und neue Haut bildet sich.
  3. Sonnenschutz
    UV-Strahlung regt die Pigmentbildung an und lässt Pickelmale dunkler werden. Daher verwenden Sie jeden Tag eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor und vermeiden Sie zu direkte Sonne und Besuche im Solarium.
  4. Regelmäßig den Mund-Nasen-Schutz waschen
    Auf unseren Gesichtsmasken tummeln sich allerhand Keime. Deshalb nach jedem Tragen die Maske gut auslüften und regelmäßig den Mund-Nasen-Schutz wechseln oder heiß waschen. Am besten Sie tragen einen Mund-Nasen-Schutz aus Baumwolle. Diese absorbiert im Vergleich zu  Synthetik-Stoffen besser die Atemluft und vermindert so einen Feuchtigkeitsstau.

Datum: 20.10.2020
Autorin: Kristina Regentrop
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