Hilfe gegen unreine Haut? Globuli gegen Akne und Pickel

Akne, Pickel, Mitesser. Manche Menschen haben mit den lästigen Besuchern ständig zu kämpfen. Wenn herkömmliche Mittel versagen, kann Globuli die letzte Alternative sein. Können die kleinen Pillen wirklich für eine gesündere Haut sorgen? Vital nennt Gründe für unreine Haut und schaut sich Globuli als Alternative zu herkömmlichen Anti-Pickel-Mitteln an.

Globuli gegen Akne und Pickel

Homöopathische Behandlungen gelten mittlerweile für den ein oder anderen als das Allround-Heilmittel schlechthin. Schlafstörungen, Darmbeschwerden, Depressionen oder Allergien. Egal welches Symptom auftritt, ihm wird mit Globuli entgegengewirkt. Auch für Akne soll es ein homöopathisches Heilmittel geben. Der behandelnde Arzt entscheidet dabei von Fall zu Fall, ob es als Tropfen, Pillen oder Salbe verschrieben wird. Doch kann ein homöopathisches Mittel überhaupt gegen unreine Haut wirken? Zunächst sollten wir aber klären, was Akne überhaupt genau ist. 

Was ist Akne und wie entsteht sie?

Akne ist als Symptom der Pubertät bekannt, welches meist mit dem Ende dieser Zeit wieder verschwindet. Manchmal kann sie allerdings auch bis nach dem 25. Lebensjahr bestehen bleiben. Schuld daran ist eine (chronische) Fehlfunktion der Talgdrüse und eine Entzündung der Haarfollikel. Sie verstopfen die Talgdrüsenfollikel, woraufhin zuerst Mitesser und im späteren Verlauf dann Pusteln und Papeln entstehen. Dass diese Erkrankung meist auf Rücken, Gesicht und Brust auftritt, hat einen einfachen Grund. Hier liegen die meisten Talgdrüsenfollikel. Was Euch Eure Haut sonst noch verrät, sagt Euch unser Ratgeber.

Was genau die stark erhöhte Talgproduktion verursacht, ist bis heute nicht restlos geklärt. Gründe dafür können Bakterien, der übermäßige Gebrauch von Kosmetika, Nikotin, Stress, aber auch hormonelle Schwankungen oder eine unnatürlich hohe Produktion von Fettsäuren sein. Durch die Variabilität der Gründe ist auch die Behandlung von Akne vielartig. Sie kann von einer unkomplizierten Lichttherapie (bei entzündeter Haut) über Zinktherapien (bei fettiger Haut) bis hin zu einer Antibiotika-Behandlung (bei einer bakteriellen Infektion) oder dem Verabreichen von Kalium (reguliert die Fettsäuren) reichen. Was macht man aber, wenn all diese Behandlungen nicht wirken? Dann kann die Homöopathie helfen.

Welche Globuli helfen gegen Akne?

Globuli gibt es in verschiedenen Formen. Einschlägige homöopathische Internetseiten empfehlen verschiedene Arten je nach Form der Akne. So soll der Wirkstoff von Belladonna gegen Entzündungen und Vernarbungen helfen. Hepar Sulfuris soll gerade die jugendliche Haut bei eiternden und schmerzenden Pickeln schützen und Sulfur bei vielen kleinen Pickeln und schlecht durchbluteter Haut. Weitere homöopathische Mittel sind Mercurius Solubilis, Pulsatilla, Silicea, Selenium Metallicum und Thuja. Zusätzliche homöopathische Mittel nennt Euch unsere homöopathische Hausapotheke.

Wie bei der Allgemeinmedizin ist auch in der Homöopathie der Austausch mit dem behandelnden Arzt eine Notwendigkeit, um die Art des Präparats und die Dosierung des Heilmittels bestimmen zu können. Meist wird die Therapie mit weiteren Behandlungsmethoden wie Lichttherapie, gesunder Ernährung oder sportlicher Betätigung verknüpft. Auch dies hängt von der Art der Akne ab. Eine schnelle Besserung ist auch bei einer Anwendung von Globuli nicht zu erwarten. Erste Ergebnisse stellen sich in den meisten Fällen frühestens erst nach sechs bis acht Wochen ein. 

Globuli als Wundermittel?

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Metabolismus von Jugendlichen ändert sich täglich. An einem Tag ist die Haut zu trocken, am nächsten zu fettig. Möchtet Ihr Euch homöopathisch mit Globuli behandeln lassen, tauscht Euch mit Eurem Arzt aus. Er kann Euch auch etwas über die Zusammensetzung des richtigen Präparats sagen. 

Übrigens: Ein Zusammenhang zwischen Akne und bestimmten Lebensmitteln konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Trotzdem könnt Ihr mit der richtigen Ernährung Euer Hautbild verbessern.

Autor: Alexander Scherb