Wetterfühligkeit: 3 Tipps

Wetterfühligkeit: 3 Tipps gegen die Beschwerden

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Kreislaufprobleme – bei vielen Menschen machen sich Wetterumschwünge durch körperliche Beschwerden bemerkbar. Das kann besonders bei rasch wechselndem Wetter im Frühling zum Problem werden. Wir erklären, welche 3 Tipps bei Wetterfühligkeit helfen. 

Im einen Moment scheint noch die Sonne, im nächsten Augenblick fängt es an zu regnen oder sogar zu gewittern – ein Wetter, das im April keine Seltenheit ist. Nicht umsonst sagt der Volksmund: "April, April, der macht, was er will." Knapp 40 Millionen Menschen in Deutschland reagieren auf dieses wechselhafte Wetter mit verschiedenen körperlichen Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Bei der sogenannten Wetterfühligkeit handelt es sich um eine Überempfindlichkeit gegenüber wechselndem Wetter und Temperatur-, Luftdruck- oder Luftfeuchtigkeitsveränderungen, die sich durch körperliche Beschwerden äußert oder die Stimmung negativ beeinflussen kann. 

Wie entsteht Wetterfühligkeit?

Wenn sich das Wetter verändert, muss unser Körper sich umstellen, was bei manchen Menschen nicht so schnell geht wie bei anderen. In diesem Fall können die bereits genannten Beschwerden auftreten. Frauen sind häufiger von Wetterfühligkeit betroffen als Männer, da sie anfälliger für Kreislaufprobleme und einen niedrigen Blutdruck sind. Frauen in den Wechseljahren oder ältere Menschen können besonders empfindlich auf Wetterumschwünge reagieren. 

Wetterfühligkeit: 3 Tipps gegen Beschwerden

1. Bewegung an der frischen Luft

Bewegung ist das A und O für Menschen, die unter Wetterfühligkeit leiden. Insbesondere ein langer Spaziergang an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt unser Immunsystem und hilft unserem Körper dabei, sich an wechselnde Wetterbedingungen zu gewöhnen. Auch Ausdauersportarten wie Radfahren, Walken oder Joggen können Ihrem Körper guttun und trainieren gleichzeitig unser Herz und unsere Lunge. 

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2. Gesunde Ernährung

Du bist, was du isst – dieses Sprichwort gibt es zu Recht. Denn, wenn wir uns ausgewogen und nährstoffreich ernähren, fühlen wir uns körperlich und mental fitter und leistungsfähiger. Ein hilfreiches Mittel, um Wetterfühligkeitsbeschwerden entgegenzuwirken, ist also eine gesunde Ernährung. Da Alkohol und Koffein Symptome wie Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen verschlimmern können, sollten Sie in Phasen mit extremen Wetterumschwüngen auf diese Getränke verzichten. Übrigens leiden normalgewichtige Menschen seltener unter wechselndem Wetter als Übergewichtige, weshalb eine gesunde Ernährung ebenso wichtig ist, um Beschwerden vorzubeugen. 

3. Genug Schlaf

Genauso wichtig wie unsere Ernährung und Bewegung ist auch ausreichend Schlaf für unseren Körper. Denn jeder kennt es: Wenn wir nachts wenig oder schlecht schlafen, fühlen wir uns am nächsten Morgen wie gerädert und haben nicht selten mit Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen und Müdigkeit zu kämpfen – Symptome, die durch wechselhaftes Wetter noch verschlimmert werden können. Rituale vor dem Schlafengehen sowie feste Schlafenszeiten können dabei helfen, die Schlafqualität zu verbessern. 

Video: Wenn das Wetter krank macht – so gehen Sie gegen Wetterfühligkeit vor

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