Konzentrationsprobleme: 3 Nährstoffe können fehlen

Konzentrationsprobleme: 3 Nährstoffe, die fehlen könnten

Jeder hat mal Probleme damit, sich zu konzentrieren – egal, ob uns private Probleme beschäftigen oder wir zu wenig geschlafen haben. Wenn wir allerdings ständig mit Konzentrationsproblemen zu tun haben, ist das nicht normal. Wir nennen 3 Nährstoffe, die Ihnen fehlen könnten. 

Wer unter Konzentrationsproblemen leidet, dem fällt es schwer, sich auf eine Sache zu fokussieren. Dass unsere Konzentration nicht immer gleich hoch ist und uns äußere Faktoren mal mehr und mal weniger ablenken, ist normal – wenn dieser Zustand jedoch länger anhält und Sie in Ihrem Alltag einschränkt, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen.

Was beeinträchtigt die Konzentration?

Verschiedene Faktoren können Konzentrationsprobleme verursachen: Neben "harmlosen" Ursachen wie Stress, einem Schlafmangel, der falschen Ernährung, einem Bewegungsmangel sowie privaten oder beruflichen Sorgen können auch psychische Erkrankungen wie Depressionen dazu führen, dass unsere Konzentration eingeschränkt ist. Abgesehen davon können Krankheiten wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Nierenschwäche Konzentrationsstörungen hervorrufen. Aber auch verschiedene Nährstoffmängel können verantwortlich sein. Wenn Sie langanhaltend Schwierigkeiten mit Ihrer Konzentration haben, sollten Sie ärztlichen Rat einholen und ein großes Blutbild machen lassen, um mögliche Mängel zu identifizieren. 

Konzentrationsprobleme: 3 Nährstoffe können fehlen

Eisen

Bei Eisen handelt es sich um einen lebenswichtigen Mineralstoff für unseren Körper. Unter anderem ist er Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und für den Sauerstofftransport im Blut und in den Muskeln zuständig. Liegt ein Eisenmangel vor, werden unsere Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, weshalb unterschiedliche Beschwerden auftreten können. Neben Konzentrationsproblemen kann sich ein Eisenmangel durch Blässe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Schwächegefühl, Schwindel, Herzklopfen oder Kurzatmigkeit äußern. Da wir den Mineralstoff über unsere Ernährung aufnehmen müssen, sollten Sie auf eine ausreichende Zufuhr achten. Eisenreiche Lebensmittel sind neben Fleisch wie Leber beispielsweise Weizenkleie, Haferflocken, Kürbiskerne, Hülsenfrüchte sowie Leinsamen. 

Auch interessant: Eisenmangel – 7 Anzeichen >>

Folsäure

Folsäure ist vor allem als Vitamin bekannt, dessen Zufuhr besonders wichtig für Schwangere ist. Bei dem Vitamin B9, das auch als Folat bezeichnet wird, handelt es sich um ein wasserlösliches Vitamin, das wir über die Ernährung aufnehmen müssen, da unser Körper es nicht selber herstellen kann. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung der Erbsubstanz und ist somit wichtig für die Bildung von weißen und roten Blutkörperchen. Ein Folsäuremangel kann durch verschiedene Faktoren wie eine chronisch entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder einen erhöhten Bedarf, etwa bei einer Schwangerschaft, hervorgerufen werden. Er kann sich durch Symptome wie Blässe, Atembeschwerden, Durchfall, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme äußern. 

Vitamin D

Vitamin D erfüllt in unserem Körper wichtige Aufgaben: Beispielsweise ist es am Knochenstoffwechsel beteiligt und fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat und trägt zu einem funktionierenden Immunsystem bei. Anders als bei anderen Vitaminen können wir Vitamin D nicht ausreichend über die Nahrung aufnehmen – geringe Mengen sind zum Beispiel in fettreichem Fisch wie Lachs oder Makrele, bestimmte Speisepilze und Eigelb enthalten. Stattdessen können wir das sogenannte Sonnenvitamin über die Sonneneinstrahlung aufnehmen, weshalb viele Menschen in Deutschland in der dunklen Jahreszeit einen Vitamin-D-Mangel aufweisen. Mögliche Symptome, die bei dem Defizit auftreten können, sind ein geschwächtes Immunsystem, Knochen- und Rückenschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme sowie depressive Verstimmungen. 

Video: Ursachen und Symptome von "Brain Fog" 

Lade weitere Inhalte ...