13. Dezember 2016
Impfungen bei Kindern

Impfungen bei Kindern

Impfungen sind für Kinder ein leidiges Thema. Welche Impfungen bei Kindern wie oft gemacht werden müssen, wie viel sie kosten und bis wann Kinder geimpft werden sollten, erfahrt ihr hier.

Welche Impfungen müssen bei Kindern und Babys gemacht werden
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Welche Impfungen müssen bei Kindern und Babys gemacht werden

Wann sollte ein Kind geimpft werden?

Ein Impfkalender gibt Aufschluss darüber, welche Impfungen in welchem Alter wichtig sind. Als Kind sollte man grundsätzlich die ersten, wichtigen Impfungen erhalten haben: Eine Impfung gegen die typischen, hochansteckenden Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten, Mumps, Röteln, Windpocken und viele weitere hilft nicht nur um sich selbst zu schützen, sondern auch um eine Ausbreitung der Krankheit und ihrer Folgen möglichst zu verhindern. Sind Erwachsene nicht geimpft oder sind sie im Kindesalter nicht an diesen Kinderkrankheiten erkrankt, stellen sie eine besondere Gefahr für sie dar, da keine Grundimmunisierung vorhanden ist und es zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen kommen kann.

Kombinationsimpfungen sind eine gute Gelegenheit, um mit einer Impfdosis gleich mehreren Krankheiten vorzubeugen. Folgende Kombinationsimpfungen empfielt die STIKO für Kinder:

  • Der sechsfach Kombinationsimpfstoff ist gegen Hepatitis B, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae B, Tetanus und Diphtherie; es ist aber auch eine Kombinationsimpfung ohne Hib und Hepatitis B möglich. Für die sechsfach Impfung sind vier Impftermine vorgesehen, diese sollten zwischen Ende des zweiten Lebensmonats und Ende des ersten Lebensjahres liegen.
  • Die drei- (MMR) oder vierfach (MMRV) Schutzimpfung ist gegen Mumps, Masern, Röteln und ggf. Windpocken; beide Impfungen erfolgen gegen Ende des ersten und im zweiten Lebensjahr. Gegen Mumps gibt es keinen Einzelimpfstoff, gegen diese Krankheit kann nur in Kombination geimpft werden.

Alle weiteren Informationen zu den einzelnen Impfterminen und Auffrischimpfungen entnehmt ihr bitte den nachfolgend aufgeführten Seiten.

Was kostet die Impfung?

Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für die Kosten empfohlener Impfungen der STIKO bei Kindern auf. Muss eine Auffrischimpfung regelmäßig erfolgen, weil euer Kind zu den Risikopatienten gehört oder erfolgt die Impfung, weil ihr ein Land bereisen, in dem eine besonders hohe Ansteckungsgefahr besteht, dann sprecht vorab mit eurem Arzt, er wird euch Aufschluss über eventuell anfallende Kosten geben.

Mögliche Nebenwirkungen einer Impfung

In sehr seltenen Fällen können bei einer Impfung Nebenwirkungen auftreten, dazu können ein Impfausschlag oder Rötungen im Einstichbereich mit leichten Schmerzen gehören. Allgemein kann eine Impfung zu Fieber, Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden führen. Macht euch dennoch nicht allzu viele Sorgen, denn die Nebenwirkungen klingen in der Regel schon nach ein bis drei Tagen nach der Impfung wieder ab. Sollte dies nicht passieren, informiert bitte einen Arzt. Lasst euch nicht von möglichen Nebenwirkungen abschrecken - bedenkt lieber, wie sehr euer Kind leiden würde, wenn es keine Impfung, sondern die tatsächliche Kinderkrankheit bekommen hätte.

Impftermine Diphtherie
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Impftermine Diphtherie

Impftermine Diphtherie

Um gegen Diphtherie vollkommen immun zu sein, bedarf es vier Teilimpfungen:

  • Die 1. Impfung erfolgt ab der Vollendung des zweiten Lebensmonats (meist ab der 9. Woche).
  • Die 2. Impfdosis bekommt das Kind mit der Vollendung des dritten Lebensmonats.
  • Die 3. Impfdosis erfolgt dann ab der Vollendung des vierten Lebensmonats.
  • Die 4.Teilimpfung wird am Ende des ersten Lebensjahres gegeben (meist zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat).

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Die Impfung gegen Diphtherie sollte im Alter zwischen 5 und 6 Jahren, von 9 bis 17 Jahren und danach alle zehn Jahre noch einmal wiederholt werden, um für einen lang anhaltenden, sicheren Schutz zu sorgen. Diese Auffrischung kann auch als Kombinationsimpfung getätigt werden.

Impftermine FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
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Impftermine FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Impftermine FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Gegen FSME können Kinder ab dem 1. Geburtstag geimpft werden. Bei unter Dreijährigen kann es in seltenen Fällen zu einer Fieberreaktion kommen. Bei der FSME-Impfung sollte mit dem Arzt besprochen werden, wie hoch das Ansteckungsrisiko tatsächlich ist. Es sollten jedoch alle dagegen geimpft werden, die sich viel in FSME-Gebieten, also der Natur, aufhalten, da sich die Krankheit hauptsächlich über Zeckenbisse überträgt. Für einen lang anhaltenden Schutz bedarf es drei Impfungen. Am besten beginnen Sie mit der ersten Impfdosis in den Wintermonaten, ein bis drei Monate später folgt dann die 2. Impfung und die letzte Impfung benötigen Sie nach weiteren 5-12 bzw. 9-12 Monaten.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Sollte ein Ansteckungsrisiko weiterhin bestehen, wird eine erste Auffrischungsimpfung 3 Jahre nach vollständiger Grundimmunisierung empfohlen, die nächsten Auffrischungsimpfungen sind dann nur noch alle 5 Jahre erforderlich.

Impftermine Masern
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Impftermine Masern

Impftermine Masern

Um einen vollkommenen Schutz gegen Masern zu erhalten, sollte die erste Teilimpfung zwischen der Vollendung des 11. und 14. Lebensmonats gegeben werden. Die Impfung erfolgt frühestens mit 9 Monaten, wenn z.B. eine Ansteckungsgefahr besteht oder das Kind in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird. Die zweite Impfung sollte frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens gegen Ende des zweiten Lebensjahres, mit 23 Monaten, gegeben werden. Verabreicht wird die Impfung als eine Kombinationsimpfung (MMR-Impfung) gegen Masern, Mumps und Röteln.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Nach einer möglichen Ansteckung kann notfalls auch noch bis zu drei Tage danach geimpft werden. Eine vorbeugende Impfung ist dennoch besser. Eine Auffrischimpfung ist in der Regel nicht nötig, da man nach zweifacher Impfung immun gegen die Krankheit sein sollte.

Impftermine Röteln
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Impftermine Röteln

Impftermine Röteln

Um sich gegen Röteln zu schützen, benötigt Ihr Kind zwei Impfungen. Verabreicht wird die Impfung als eine Kombinationsimpfung (MMR-Impfung) gegen sowohl Röteln als auch Masern und Mumps. Die 1. Impfung sollte zwischen dem 11. und 14. Monat gegeben werden. Die 2. Impfdosis sollte frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens gegen Ende des zweiten Lebensjahres, mit 23 Monaten, erfolgen.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Nach den zwei Impfungen sind keine weiteren Auffrischimpfungen vorgesehen, da eine Immunität gegen Masern, Mumps und Röteln aufgebaut wird.

Impftermine HPV
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Impftermine HPV

Impftermine HPV

HPV-Impfungen werden Mädchen und jungen Frauen empfohlen. Die erste Impfung beinhaltet zwei Impfdosen und wird im Alter zwischen 9 und 13 bzw. 14 Jahren (je nach Impfstoff) getätigt. Die zweite Impfung bekommt Ihr Kind dann mindestens fünf oder sechs Monate (je nach Impfstoff) nach der ersten. Zwischen der ersten und der zweiten Impfung dürfen nicht mehr als 13 Monate liegen. Aufgrund der Vielzahl an HPV-Typen sind Impfungen mit Mehrfach-Impfstoffen möglich. Ab einem Alter von 14 bzw. 15 Jahren (je nach Impfstoff) wird dreimal gegen HPV geimpft, um eine Komplettierung der Grundimmunisierung zu erzielen. Die zweite Impfung bekommt Ihr Kind einen bis zweieinhalb Monate nach der ersten Impfung. Die dritte Impfung wird in der Regel sechs Monate nach der ersten Impfung gegeben. Es sollte darauf geachtet werden, dass alle drei Impfungen möglichst innerhalb eines Jahres verabreicht werden. Keine Sorge, Ihr Arzt hilft Ihnen bei den genauen Impfterminen.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Bis zum 18. Lebensjahr sollten versäumte HPV-Impfungen nachgeholt werden.

Impftermine Mumps
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Impftermine Mumps

Impftermine Mumps

Für eine Immunität gegen Mumps wird eine zweimalige Impfung in Form einer Kombinationsimpfung zusammen mit Masern, Röteln und Mumps empfohlen. Die 1. Impfung sollte zwischen dem 11. und 14. Monat gegeben werden. Die 2. Impfdosis sollte zwischen der 4. Woche nach der ersten Impfung und gegen Ende des zweiten Lebensjahres, mit 23 Monaten, erfolgen.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Eine weitere Impfung zur Auffrischung der alten Impfdosis ist nicht notwendig, da Ihr Kind nach der Impfung eine Immunität gegen Mumps aufgebaut haben sollte.

Impftermine Hib
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Impftermine Hib

Impftermine Hib

Damit Ihr Kind gar nicht erst an Hib erkrankt, sollten Sie unbedingt die folgenden vier Impftermine einhalten:

  • Die 1. Impfung erfolgt ab Vollendung des zweiten Lebensmonats (ab der 9. Woche).

  • Die 2. Impfung bekommt das Kind mit Vollendung des dritten Lebensmonats.

  • Die 3. Teilimpfung folgt dann ab Vollendung des vierten Lebensmonats.

  • Die 4. Impfdosis wird am Ende des ersten Lebensjahres gegeben (zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat).

Oft erfolgt eine Immunisierung durch einen Sechsfachimpfstoff, der gleichzeitig auch gegen Diphtherie, Keuchhusten, Hepatitis B, Polio und Tetanus schützt.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Eine Auffrischungsimpfung ist meist nicht nötig, bei genaueren Fragen und Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Impftermine Keuchhusten
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Impftermine Keuchhusten

Impftermine Keuchhusten

Um einen wirkungsvollen Schutz gegen Keuchhusten zu erzielen, gelten folgende Impftermine:

  • Die 1. Teilimpfung erfolgt ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat (ab der 9. Woche).

  • Die 2. Impfdosis bekommt das Kind mit vollendetem dritten Lebensmonat.

  • Die 3. Impfdosis erfolgt ab dem vollendeten vierten Lebensmonat.

  • Die 4. Impfung wird am Ende des ersten Lebensjahres gegeben (zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat).

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Eine Impfung gegen Keuchhusten sollte im Alter zwischen 5 und 6 Jahren, von 9 bis 17 Jahren und danach alle zehn Jahre noch einmal wiederholt werden, um für einen lang anhaltenden, sicheren Schutz zu sorgen. Diese Auffrischung kann auch als Kombinationsimpfung getätigt werden.

Impftermine Windpocken
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Impftermine Windpocken

Impftermine Windpocken

Um einen ausreichenden Schutz gegen eine Erkrankung an Windpocken zu bewirken, empfiehlt die STIKO eine zweimalige Impfung. Die 1. Schutzimpfung sollte im Alter von 11 bis 14 Monaten, möglichst zeitgleich mit der ersten Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR) oder frühestens vier Wochen danach, erfolgen. Die 2. Impfung bekommt Ihr Kind vier bis sechs Wochen nach der ersten Impfung, im Alter von 15 bis 23 Monaten. Es kann auch eine MMRV-Impfung veranlasst werden, diese deckt die Kinderkrankheiten Masern, Mumps, Röteln und Windpocken zusammen ab.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Eine Impfung kann, sofern sie noch nicht geschehen ist, jederzeit nachgeholt werden. Eine Auffrischung ist in der Regel nicht notwendig, da eine Immunität nach den Impfungen erfolgt.

Impftermine Meningokokken
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Impftermine Meningokokken

Impftermine Meningokokken

Eine einmalige Impfung gegen Meningokokken C empfiehlt die STIKO im zweiten Lebensjahr. Ist diese nicht erfolgt, sollte dies möglichst bis zum 18. Lebensjahr nachgeholt werden. Ihr Arzt berät Sie zu weiteren, eventuell notwendigen Meningokokken-Impfungen. Zu weiteren Impfempfehlungen gehören Meningokokken A, C, W135 und Y. Diese richten sich an Menschen mit erhöhtem Risiko für eine Ansteckung. Wen das betrifft, erfahren Sie beim Arzt.

Impfungen bei Kindern

Kostenloser Impfkalender zum downloaden und ausdrucken>>

Welt-Sepsis-Tag
© GSK
Welt-Sepsis-Tag

MENINGITIS BEWEGT

Fast täglich erkrankt in Deutschland eine Person an Meningokokken. Neben einer Hirnhautentzündung (Meningitis) können die Bakterien eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen. Am häufigsten sind Säuglinge und Kleinkinder von einer Meningokokken-Erkrankung betroffen. Die bundesweite Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. informiert über Meningokokken, Folgekrankheiten und Schutzmöglichkeiten. Mehr unter www.meningitis-bewegt.de.

impftermine pneumokokken
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impftermine pneumokokken

Impftermine Pneumokokken

Eine Impfung gegen Pneumokokken wird bei Säuglingen ab einem Alter von zwei Monaten empfohlen. Hierzu werden den Säuglingen drei Impfungen verabreicht:

  • Die erste Impfung wird im Alter von zwei Monaten verabreicht.
  • ​Die zweite Impfung erfolgt im Alter von vier Monaten.
  • Die dritte Impfung bekommt Ihr Säugling 6 Monate später (im Alter von 11 bis 14 Monaten).

Bei Frühchen verändert sich die Anzahl der Impfungen auf insgesamt vier. Diese erfolgen jeweils im zweiten, dritten und vierten Monat und im Alter von 11 bis 14 Monaten.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Risikopatienten, die an bestimmten chronischen Erkrankungen und Immundefekten leiden, wird empfohlen, auch nach Vollendung des zweiten Lebensjahres eine oder zwei weitere Pneumokokken-Impfungen zu erhalten.

Impftermine Rotaviren
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Impftermine Rotaviren

Impftermine Rotaviren

Bei Säuglingen sollte mit einer ersten Schluckimpfung gegen Rotaviren zwischen der 6. Woche und der 12. Woche begonnen werden. Je nach Impfstoff variiert die Anzahl der Impfungen zwischen zwei oder drei. Zwischen den Impfungen muss ein Abstand von vier Wochen liegen, bevor mit der zweiten begonnen wird. Die Schutzimpfung sollte allerspätestens bis zur 24. bzw. 32. Woche beendet sein.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Über eine Auffrischungsimpfung ist nichts bekannt, sprechen Sie dazu bitte mit Ihrem Arzt.

Impftermine Hepatitis B
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Impftermine Hepatitis B

Impftermine Hepatitis B

Um sich lang anhaltend gegen Hepatitis B schützen zu können, ist eine Impfung in vier Schritten bei Säuglingen notwendig.

  • Die 1. Impfung erfolgt ab Vollendung des zweiten Lebensmonats (ab der 9. Woche).
  • Die 2. Teilimpfung bekommt das Kind mit Vollendung des dritten Lebensmonats.
  • Die 3. Impfdosis erfolgt ab Vollendung des vierten Lebensmonats.
  • Die 4. Impfdosis wird am Ende des ersten Lebensjahres gegeben (zwischen dem 11. und 14. Lebensmonats).

Generell werden Säuglinge im Zusammenhang mit Hepatitis B mit einem Sechsfachimpfstoff zur Grundimmunisierung gegen Polio, Tetanus, Keuchhusten, Diphtherie und Hib geimpft.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Ein Anti-HB-Test gibt vier bis acht Wochen nach der letzten Impfung Aufschluss darüber, ob eine erfolgreiche Grundimmunisierung stattgefunden hat. Hierbei muss der Wert ≥100 IE/L betragen. Personen, die unter Immundefizienz leiden, sollten sich jährlichen Anti-HBs-Tests unterziehen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Immundefizienz bei Ihnen oder Ihren Kindern vorliegt. Vorsorge ist Fürsorge!

Impftermine Polio
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Impftermine Polio

Impftermine Polio

Ein ausreichender Schutz gegen Polio ist wichtig, daher sollten Sie bei Ihren Kindern unbedingt darauf achten, dass alle vier Impfungen erfolgen.

  • Die 1. Impfdosis bekommt das Kind ab Vollendung des zweiten Lebensmonats (ab der 9. Woche).
  • Die 2. Impfung folgt mit Vollendung des dritten Lebensmonats.
  • Die 3. Impfdosis erfolgt ab Vollendung des vierten Lebensmonats.
  • Die 4. Impfung wird am Ende des ersten Lebensjahres gegeben (zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat).

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Sollten Ihre Kinder in Länder reisen, in denen Polio-Erkrankungen auftreten, sollten Sie sich um eine Auffrischungsimpfung bemühen, sofern noch kein ausreichender Schutz besteht. Auch sollte im Alter von 9 bis 17 Jahren an eine erneute Impfung gedacht werden. Die Impfung wird meist in Kombination mit den Impfungen gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus getätigt.

Impftermine Tetanus
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Impftermine Tetanus

Impftermine Tetanus

Damit Ihr Kind ausreichend gegen Tetanus geschützt ist, sollten Sie sich an die von der STIKO vorgegebenen Termine halten. Diese sind wie folgt:

  • Die 1. Impfdosis erfolgt ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat (ab der 9. Woche etwa).
  • Die 2. Impfung bekommt das Kind mit vollendetem dritten Lebensmonat.
  • Die 3. Impfdosis erfolgt ab dem vollendeten vierten Lebensmonat.
  • Die 4. Teilimpfung wird am Ende des ersten Lebensjahres gegeben (zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat).

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Tetanus sollte im Alter zwischen 5 und 6 Jahren, von 9 bis 17 Jahren und danach alle zehn Jahre noch einmal wiederholt werden, um für einen lang anhaltenden, sicheren Schutz zu sorgen. Diese Auffrischung kann auch als Kombinationsimpfung getätigt werden.

Impftermine Grippe
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Impftermine Grippe

Impftermine Grippe

Eine jährliche Impfung empfiehlt die STIKO jedem Kind, dass an Erkrankungen wie Diabetes, Asthma, HIV-Infektion, Störungen des Immunsystems, multiple Sklerose, Leber-, Nieren-, Herz- und Kreislauferkrankungen leidet. Sie erkranken meist schwerer an einer Grippe als gesunde Kinder. Gegen Influenza können Kinder ab sechs Monaten geimpft werden. Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 6 bis 36 Monaten erhalten in der Regel die halbe Erwachsenendosis eines inaktivierten Impfstoffes. Wurden die Kinder bis zu einem Alter von neun Jahren noch nicht gegen Grippe geimpft, folgen in der Regel zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen. Neben der üblichen, gespritzten Impfung kann der Impfstoff auch als Nasenspray verabreicht wird. Dies muss jedoch vorab mit dem Arzt abgesprochen werden.

Wann ist eine Auffrischimpfung nötig?

Je nach Grippeanfälligkeit kann eine Impfung gegen Grippe jährlich aufgefrischt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, ob das bei Ihrem Kind notwendig ist, wenden Sie sich vorab bitte an den Arzt.

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