1. Februar 2021
PMS-Beschwerden: Diese Hausmittel helfen natürlich

PMS-Beschwerden: Diese Hausmittel helfen natürlich!

Viele Frauen leiden vor ihrer Periode am prämenstruellen Syndrom (PMS), das unterschiedliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, empfindliche Brüste oder Heißhunger-Attacken auslösen kann. Mit diesen Hausmitteln und Tipps können Sie auf natürliche Weise die PMS-Symptome lindern.

Was ist das prämenstruelle Syndrom (PMS)?

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) bezeichnet körperliche sowie psychische Beschwerden, die vor der Menstruation auftreten können. Dazu zählen unter anderem Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen, schmerzende Brüste, Stimmungsschwankungen, Magen-Darm-Probleme oder Heißhunger-Attacken. Zu Beginn der Regelblutung nehmen die Beschwerden ab. Wie viele Frauen an PMS leiden, ist nicht eindeutig wissenschaftlich nachweisbar. Manche Studien gehen davon aus, dass etwa 30 Prozent aller Frauen regelmäßig unter PMS leiden. Andere Studien sprechen von über 50 Prozent betroffener Frauen.

PMS-Beschwerden: Helfende Hausmittel

Es gibt viele Hausmittel, die die Beschwerden auf natürliche Weise lindern. Zusätzlich gibt es viele weitere Faktoren, welche die PMS-Beschwerden fördern können und die es zu meiden gilt. Dazu gehören zum Beispiel Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel, eine ungesunde Ernährung und bestimmte Medikamente.

Magnesium bei Kopfschmerzen

Vor der Menstruation leiden viele Frauen unter Kopfschmerzen, bei einigen Betroffenen entwickeln sich die Beschwerden zu einer Migräne. Schuld daran trägt der sinkende Östrogenspiegel vor Periodenbeginn. Auch können Frauen sensibler auf bestimmte äußerliche Reize wie Lärm oder Stress reagieren, die Kopfschmerzen begünstigen.

Das hilft dagegen: Trinken Sie ausreichend Wasser und tanken Sie täglich frische Luft. Auch Akupunktur, Entspannungstraining oder ätherisches Pfefferminzöl, was auf Stirn und Schläfe einmassiert wird, kann unterstützend eingesetzt werden. Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt kann eine zusätzliche Magnesium-Einnahme helfen.

Mönchspfeffer bei schmerzenden Brüsten

Viele Frauen bemerken vor der Menstruation, dass ihre Brüste empfindlicher werden. Sie fühlen sich praller an, spannen und schmerzen. Das Hormon Progesteron sorgt vor der Periode für vermehrte Wassereinlagerungen im Körper, die sich vor allem in den Brüsten bemerkbar machen. Ein weiteres Hormon, nämlich Prolaktin, ist ebenfalls nicht ganz unschuldig. Es bereitet monatlich die Brustdrüsen auf eine mögliche Milchbildung vor und sorgt für eine stärkere Durchblutung.

Das hilft dagegen: Quarkwickel sorgen für Linderung, kühlen die sensiblen Brüste und haben eine abschwellende Wirkung. Die Einnahme von Mönchspfeffer in Tablettenform kann ebenfalls gegen die Beschwerde helfen. Die Wirkstoffe der Pflanze beeinflussen den Nerven-Botenstoff Dopamin und vermindern das schmerzende Spannungsgefühl in der Brust. Eine mögliche Schilddrü­senfunktions­störung kann für die Beschwerden verantwortlich sein. Bei starken Schmerzen sollten Sie daher Ihre Schilddrüsenwerte von einem Arzt checken lassen. Harmlosere Ursachen können zu viel Stress oder Salz sein.

Kalziumreiche Ernährung beugt Heißhunger-Attacken vor

Viele Frauen verspüren vor der Monatsblutung einen deutlichen Appetit und haben vor allem Heißhunger auf fettreiche und zuckerhaltige Speisen. Der Grund für diesen Heißhunger sind die Hormonschwankungen am Ende des Zyklus. Der Progesteronspiegel steigt, während der Östrogenspiegel sinkt, was den Appetit anregen kann.

Das hilft dagegen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee, um die Lust zu naschen, zu stillen. Meiden Sie tierische Fette, trinken Sie keine zuckerhaltigen Getränke wie Limonade oder Cola und nehmen Sie ballaststoffreiche und kalziumreiche Lebensmittel wie Joghurt, Käse oder grünes Gemüse zu sich.

Ingwer hilft bei Bauchschmerzen und Blähbauch

Häufige Anzeichen von PMS sind Bauchschmerzen und ein Blähbauch. Die Hormone haben nicht nur Einfluss auf die Gebärmutter, sondern auch auf den benachbarten Magen-Darm-Trakt. Das Gelbkörperhormon Progesteron hat eine muskelentspannende Wirkung und verlangsamt die Bewegungen im Magen-Darm-Trakt, wodurch Verdauungsprozesse länger andauern. Zusätzlich sorgt der bereits oben erwähnte Heißhunger auf zuckerhaltige und fettreiche Speisen für einen aufgeblähten Bauch.

Das hilft dagegen: Magnesium lindert Krämpfe und Blähungen. Versuchen Sie außerdem ballaststoffreich und ausgewogen zu essen, meiden Sie möglichst Fleisch und Fertiggerichte. Kräutertees wie Fenchel oder Kamille lindern auf natürliche Weise Blähungen. Auch Ingwertee ist ein beliebtes Hausmittel, da die Knolle die Darmmuskulatur entspannt. Als wahres Wundermittel gilt Apfelessig, der für eine gesunde Verdauung sorgt und Blähungen reduziert. Achten Sie außerdem auf regelmäßige Bewegung. Schon ein kurzer 20-minütiger Spaziergang nach dem Mittagessen unterstützt den Darm bei seiner Arbeit.

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