19. Juli 2021
Brustwarzen: Diese Typen gibt es

Diese verschiedenen Brustwarzen-Typen gibt es

In Bezug auf ihre Brust, sind viele Frauen unsicher – denn genauso wie jedes Gesicht anders ist, gibt es auch eine Vielfalt unterschiedlicher Brüste. Speziell die Brustwarzen gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Aber wie sehen sie eigentlich aus? Wir erklären, welche verschiedenen Brustwarzen-Typen es gibt.

Sie sorgen in den Medien oft für Aufruhr, dabei sind sie etwas ganz natürliches: Die Rede ist von Brustwarzen, einem sekundären Geschlechtsmerkmal der Frau. Als Brustwarze (Mamille) wird die Erhebung in der Mitte des runden, dunkel gefärbten Warzenhofs, der sich mittig auf der Brust befindet, bezeichnet. Die biologische Funktion der Brustwarze, umgangssprachlich auch Nippel genannt, ist es, Säuglingen das Aufnehmen der Milch aus den Milchdrüsen zu ermöglichen. Durch eine Reizung, beispielsweise beim Saugen des Neugeborenen, ziehen sich die Muskelzellen in der Brustwarze zusammen, wodurch diese sich aufrichtet. Dieser Vorgang wird auch als Erektion der Mamille bezeichnet.

Jede Brustwarze ist anders

Form, Länge und Farbe – es gibt eine große Vielfalt an unterschiedlich aussehenden Brustwarzen. In der Regel haben Warzenhof und Brustwarze eine rosa bis bräunliche Farbe. Während einer Schwangerschaft können sie dunkler werden, da die Pigmentierung zunimmt. Häufig befinden sich auf dem Warzenhof kleine Erhebungen. Dabei handelt es sich um Talgdrüsen, die ein Sekret absondern, das den Warzenhof befeuchtet. Auch die Größe und Form des Brustwarzenhofs sind immer unterschiedlich – während manche Warzenhöfe zum Beispiel eher klein und rund sind, können andere länglicher und größer sein. Ebenso können die Brustwarzen selbst unterschiedlich lang und dick sein. Sie lassen sich jedoch in verschiedene Typen einteilen.

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Diese Brustwarzen-Typen gibt es 

  1. Flachwarzen
    Flache Brustwarzen, auch Flachwarzen genannt, liegen flach am Warzenhof an und bilden eine Ebene mit dem umliegenden Gewebe. Die Brustwarzen stellen sich in der Regel nur bei Erregung oder Kälte auf.
     
  2. Schlupfwarzen
    Eingezogene, nach innen gerichtete Brustwarzen werden als Schlupfwarzen bezeichnet. Diese Form der Brustwarze entsteht durch verkürzte Milchgänge, die die Brustwarze in das Gewebe hineinziehen. Medizinisch gesehen ist das kein Problem, jedoch kann es beim Stillen zu Problemen kommen. Bei Stimulation zieht sich die Schlupfwarze zurück, wodurch das Trinken des Säuglings erschwert wird.
     
  3. Hohlwarzen
    Die Hohlwarze ist eine Form der Schlupfwarze. Hier fehlt die eigentliche Brustwarze – anstelle dieser befindet sich eine Vertiefung in der Mitte des Hofes, die sich bei Stimulation noch weiter zurückzieht. Diese Form der Brustwarze kommt sehr selten vor.
     
  4. Hervorstehende Brustwarzen
    Genauso wie es eingezogene Brustwarzen gibt, gibt es auch hervorstehende. Sowohl die Brustwarze selbst, als auch der Warzenhof können hervorstehen – auch im nicht erregten Zustand.
     
  5. Brustwarzen mit kleinen Erhebungen
    Bei einigen Frauen sind auch die Erhebungen auf dem Warzenhof stärker ausgeprägt als bei anderen. Dabei handelt es sich in der Regel um Talgdrüsen, deren Sekret den Warzenhof befeuchtet. Achtung: Es handelt sich dabei nicht um Pickel, die ausgedrückt werden können – beim Ausdrücken können sich die Drüsen entzünden.
     
  6. Ungleiche Brustwarzen
    Oft kommt es auch vor, dass beide Brustwarzen unterschiedlich aussehen. Eine kann beispielsweise flacher oder kleiner sein als die andere. Auch Schlupf- oder Hohlwarzen können nur auf einer Seite auftreten. Ungleiche Brustwarzen sind kein Grund zur Sorge. Nur, wenn die Veränderungen plötzlich auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Übrigens können auch bei Frauen kleine Haare rund um die Brustwarzen aus der Haut wachsen. Das ist kein Grund zur Sorge – die Ursachen dafür sind entweder genetisch oder hormonell. Wenn sie Sie stören, können Sie die Härchen einfach mit einer Pinzette entfernen.

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Bei Veränderungen der Brustwarzen zum Arzt

Brustwarzen gibt es in verschiedenen Größen und Formen – das ist ganz normal. Jedoch sollten Veränderungen der Brust immer ärztlich abgeklärt werden. Wenn eine oder beide Brustwarzen sich beispielsweise erst mit der Zeit nach innen ziehen, kann das ein Anzeichen für Brustkrebs sein. In diesem Fall sollten Sie also Ihren Gynäkologen aufsuchen, um eine Tumorerkrankung als Ursache auszuschließen.

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