Tipps gegen Krabbeltiere Diese Hausmittel helfen gegen Spinnen

Sie kommen durch die kleinsten Ritzen und machen es sich in unseren Wohnungen gemütlich: Spinnen. Nicht jeder mag die kleinen achtbeinigen Tierchen, aber sie jedes Mal mit dem Staubsauger aufzusaugen ist auch nicht gerade die tierfreundliche Lösung. Stattdessen sollten Sie diese Hausmittel probieren!

Spinne_im_Waschbecken

Das ganze Jahr über, besonders aber in den Sommer- und Herbstmonaten, tummeln sich Spinnen in unserer Umgebung. Durch geöffnete Fenster, Türspalten und undichte Rahmen gelangen sie in Häuser und Wohnungen. Der Grund dafür ist einfach: Im Frühling sind die Wetterverhältnisse optimal für Spinnen, um draußen zu überleben. Gemäßigte Temperaturen und geringer Wind helfen der Spinne Netze zu bauen, Nahrung zu fangen und sich auf die Paarung im Herbst vorzubereiten. Werden die Wetterverhältnisse jedoch wieder schlechter, nehmen Spinnen in unseren Wohnungen Platz, um dort Insekten als Nahrung zu finden und sich auch fortzupflanzen

Wer jedoch keine Spinnen mehr in der Wohnung haben möchte oder es Leid ist, sie ständig, z. B. aufgrund einer Phobie oder Ekel, wieder aus der Wohnung schaffen zu müssen, sollte diese Hausmittel probieren:

Die besten Hausmittel gegen Spinnen

1. Düfte
Tatsächlich gibt es einige Gerüche, die Spinnen gar nicht mögen. Wenn Sie diese Düfte in Form von Pflanzen oder Ölen an Fenster- und Türrahmen platzieren, sollten die Tierchen fern bleiben. Zu den unbeliebten Düften zählen:
  • Minze
  • Lavendel
  • Zitrone
  • Teebaumöl
  • Eukalyptus
  • Pfefferminz
  • Essig
  • Kastanien
Die Öle können Sie mit Wasser und Essig in einer Sprühflasche mischen und damit einmal wöchentlich Tür- und Fensterrahmen, sowie alle Orte, die Spinnen bei Ihnen bevorzugen, einsprühen. Für das Anti-Spinnen-Spray aus Kastanien klopfen Sie diese klein. Dadurch verströmen die Kastanien einen Duft, den Spinnen nicht mögen. Platzieren Sie die Kastanienstücke  z. B. auf Fensterbänken oder unter Möbelstücken.
 
2. Essen aufbewahren und Reste entsorgen
Tatsächlich fühlen sich Spinnen von Essensresten angelockt. Um die kleinen Tierchen zu vermeiden, sollten Sie Lebensmittel zügig aufbrauchen und gerade im Sommer und im Herbst den Müll regelmäßiger entsorgen. Verschließen Sie offene Lebensmittel, z. B. mit einem Verschlussklipp oder bewahren Sie sie in Vorratsdosen und -gläser auf. Zahlreiche frische Lebensmittel können Sie im Kühlschrank lagern. 
 
3. Haus und Wohnung sauber halten
Für den nächsten Wohnungs- oder Hausputz sollten Sie zu einem Reiniger mit Lavendel- oder Zitronenduft greifen. Diesen mögen die Tierchen, wie bereits erwähnt, gar nicht. Schütteln Sie außerdem Kissen und Decken regelmäßig aus und entfernen Sie Staub und Spinnweben an den Leisten und Decken.
 
4. Fliegengitter und -türen anbringen
Der beste Schutz vor Spinnen in der Wohnung sind Fliegengitter, die an die Türen und Fenster angebracht werden. Bei Fliegengittern, z. B. in den Standardmaßen von tesa, ca. 6 Euro, werden zuerst die Klebestreifen an den Fensterrahmen geklebt und anschließend das Netz angeheftet. Für den Balkon oder die Terrasse eignen sich hingegen spezielle Türen, z. B. von empasa, ab 35 Euro, die außen vor die Balkon- oder Terrassentür verschraubt werden. Eine andere Möglichkeit sind lange Fliegengittervorhänge, die in der Mitte einen Magnetverschluss haben. Diese gibt es z. B. von Apalus für ca. 20 Euro.
 
5. Spinnen-Spray

Ein Spray gegen Spinnen? Ja, das gibt es wirklich! Anti Spinnen Spray vertreibt die unliebsamen Achtbeiner mittels natürlicher Duftstoffe und verhindert zudem mögliche Neuansiedlungen. Doch Vorsicht! Die meisten Sprays dürfen nicht in Innenräumen verwendet werden. Am besten bearbeiten Sie Ihre Fenster von außen mit der Tinktur. Hier geht es zum bestbewerteten Anti Spinnen Spray auf Amazon >>

Wichtiger Hinweis: Ist es Ihnen irgendwie möglich, dann lassen Sie die Spinnen am Leben – sie sind nämlich enorm wichtig für das Ökosystem. Wer kann, sollte Spinnen lieber fangen und wieder aussetzen.

Datum: 20.07.2020

Autor: Christina Liersch