Zuckeralternative: 3 besten Süßungsmittel laut Öko-Test


Zuckeralternativen: Die 3 besten Süßungsmittel laut Öko-Test


Zucker zählt zu Recht zu den ungesündesten Lebensmitteln – aus diesem Grund ist das Interesse nach gesünderen Alternativen groß. Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Produkte vor, gehen auf die Vor- sowie Nachteile ein und stellen Ihnen die Testsieger von Öko-Test vor.

Warum Zuckeralternativen?

Zucker ist ein ungesunder Dickmacher – das ist vielen Menschen bewusst. Ein regelmäßiger Verzehr kann daher zu Übergewicht führen, Karies hervorrufen, das Risiko für Diabetes erhöhen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Gefäß- und Organschäden begünstigen. Aus diesem Grund versuchen mehr und mehr Menschen auf Zucker zu verzichten oder auf (vermeintlich) gesündere Alternativen wie Stevia, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft und Honig umzusteigen. Doch auch bei diesen Produkten gilt es, genau hinzuschauen. Im Folgenden klären wir über die beliebtesten Zuckeralternativen auf und gehen sowohl auf die Vor- als auch Nachteile ein. Außerdem stellen wir Ihnen die Produkte vor, die bei Öko-Test am besten abgeschnitten haben:

Statt Zucker: 3 verschiedene Zuckeralternativen

Kokosblütenzucker

Besonders beliebt ist Kokosblütenzucker, der mit seiner feien Malz- und Karamellnote vor allem geschmacklich überzeugt und gerne zum Süßen von Desserts und Tees verwendet wird. Wie der Name schon erahnen lässt, wird Kokosblütenzucker aus den Blüten der Kokospalme gewonnen. Der Zucker kann 1:1 mit herkömmlichen Haushaltszucker ausgetauscht werden. Allerdings eignet sich die Zuckeralternative nicht zum Backen, da er in Teig klumpig werden kann. Kalorien-technisch schlägt Kokosblütenzucker ebenfalls ordentlich zu Buche. 100 Gramm haben rund 380 Kalorien. Die gleiche Menge Haushaltszucker hat nur etwas mehr, nämlich etwa 400 Kalorien. Allerdings soll Kokosblütenzucker den Blutzucker nur langsamer ansteigen lassen – wissenschaftlich umfassend belegt ist das bislang nicht. Ebenfalls oft angepriesen wird der höhere Mineralstoffanteil. Allerdings müssten hohe Mengen verzehrt werden, um davon zu profitieren.

Honig

Das flüssige Gold, wie Honig auch gerne genannt, wird gerne zum Süßen von Desserts und Kuchen verwendet. Im Gegensatz zu Haushaltszucker hat das Naturprodukt deutlich mehr gesündere Mineralstoffe. Erwähnenswert sind vor allem seine Antioxidantien, die entzündungshemmend sind und unseren Organismus vor schädlichen, freien Radikalen schützen. Allerdings ist Honig kein Schlankmacher: Das flüssige Gold hat pro 100 Gramm etwa 320 Gramm Kalorien, die sich größtenteils aus Traubenzucker und Fruchtzucker zusammensetzen. Ein weiterer Kritikpunkt: Da Honig Ihren Blutzuckerspiegel ansteigen lässt, sollten Sie ihn stets nur in Maßen zu sich nehmen. 

Agavendicksaft

Aus dem Saft der Agave gewonnen, hat sich in den letzten Jahren Agavendicksaft zu einer beliebten, pflanzlichen Zuckeralternative entpuppt. Im Vergleich zu Haushaltszucker ist Agavendicksaft kalorienärmer. 100 Gramm haben rund 310 Gramm. Allerdings gibt es bei der Alternative auch einige kritische Aspekte: Vorrangig besteht Agavendicksaft aus Fruktose und Glukose. Auch wenn Fruchtzucker einen gesunden Anschein erweckt, wirkt sich ein übermäßiger Verzehr negativ auf Ihre Gesundheit aus und kann unter anderem Ihren Stoffwechsel beeinträchtigen. Die Folgen sind Übergewicht, Fettleibigkeit sowie Fettstoffwechselstörungen und Diabetes Typ 2. Ein weiterer Kritikpunkt ist seine CO₂-Bilanz: Da der Dicksaft aus Südamerika importiert wird, hat er einen langen Transportweg hinter sich. 

Mehr dazu hier. Agavendicksaft – ein gesunder Zuckerersatz? >>

Öko-Test: Diese Zuckeralternativen haben überzeugt

Zucker erfolgreich Reduzieren: Das sind unsere Tricks

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Lade weitere Inhalte ...