Welche Pasta hat am wenigsten Kalorien?

Leichte Pasta: Diese Nudeln haben am wenigsten Kalorien!

Nudeln sind das absolute Lieblingsessen der Deutschen: Neben klassischen Hartweizennudeln sind Vollkornnudeln, Reis- und Glasnudeln, aber auch ausgefallene Varianten voll im Trend. Und das Beste: Mit Nudeln können wir sogar abnehmen! Wir verraten Ihnen, welche Pasta am wenigsten Kalorien hat.

Pasta und kein Ende: Mehr als 100 Sorten Nudeln werden heute von einheimischen Nudelherstellern angeboten; bei einem pro Kopfverbrauch von 9,7 Kilogramm ist das Pasta-Angebot vielfältig und bunt:

Die bekanntesten Nudel-Sorten

Hartweizennudeln ohne Ei

Der Klassiker aus Italien besteht ausschließlich aus einfachem Weißmehl oder Hartweizengrieß und Wasser. Für die Herstellung dieser Nudeln wird das fein gemahlene Weizenmehl Type 405 oder ein entsprechender Weizengrieß verwendet. Der Nährwert dieser Nudeln ist leider eher schlecht, denn sie enthalten kaum Mineralstoffe, dafür aber kurzkettiger Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen, um ihn genauso schnell wieder abfallen zu lassen.

Hartweizennudeln mit Ei

Auch wenn diese Variante etwas weniger Kalorien zu verzeichnen hat als Hartweizennudeln ohne Ei, kommt hier das Cholesterin in Spiel. Bis zu 80 Milligramm Cholesterin auf 100 Gramm können auf die Nudeln kommen – wer auf seinen Cholesterinspiegel achten muss, sollte besser zu einer anderen Pasta-Sorte greifen.

Wie Sie Ihr Cholesterin mit der richtigen Ernährung senken können, erfahren Sie hier >>.

Vollkornnudeln

Nudeln aus Vollkornmehl enthalten im Gegensatz zu ihren hellen Verwandten wertvolle Ballaststoffe,  B-Vitamine, Mineralstoffe und langkettige Kohlenhydrate; diese sorgen für ein langfristiges Sättigungsgefühl und beugen Heißhungerattacken vor. Je nach Getreidesorte schmecken die Vollkornnudeln nussig oder herb.

Reisnudeln

Diese Nudeln werden aus Reismehl hergestellt. Optisch den Spaghetti ähnelnd, haben sie zwar viele Kohlenhydrate und verfügen über wenig Eiweiß, sind aber dafür glutenfrei und somit auch für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit geeignet. Manche Sorten werden auch mit Tapiokamehl oder Maisstärke hergestellt, um das Aussehen und die Konsistenz zu verbessern.

Auch interessant zum Thema Zöliakie: Zöliakie oder Gluten-/Weizensensitivität – was ist der Unterschied? >>

Glasnudeln

Die dünnen, fast durchsichtigen Nudeln werden aus Mung- oder Sojabohnen, in seltenen Fällen aus Reisstärke und Süßkartoffelstärke hergestellt. Auch sie sind Spaghetti sehr ähnlich, sind aber sehr viel feiner; Glasnudeln sind reich an Kohlenhydraten, enthalten wenig Protein, kein Fett und kein Salz.

Soba-Nudeln

Soba-Nudeln sind dünne, braun-graue Nudeln aus Buchweizen und gehören zur japanischen Küche. Buchweizen ist – wie auch Amaranth und Quinoah – ein sogenanntes Pseudogetreide. Soba-Nudeln schmecken leicht nussig und sind glutenfrei und kommen bei 100 Gramm auf 13 Gramm pflanzliches Eiweiß, sowie Vitamin B1 und B2. Eine Ernährung mit Buchweizen soll bei Krankheiten wie Diabetes, Krampfadern und Bluthochdruck unterstützen.

Shirataki-Nudeln

"Shirataki“ ist japanisch und bedeutet „weißer Wasserfall“, was das weiß-durchsichtige Erscheinungsbild der Nudel gut beschreibt. Die Nudeln bestehen aus Glucomannan und Wasser; dieser unverdauliche Ballaststoff wird aus der Knolle der Teufelszunge gewonnen und kann das 50fache seines eigenen Gewichtes an Wasser aufnehmen. Die Knolle der Teufelszunge wird auch Konjakwurzel genannt und wächst in Japan, China und Südostasien – Shirataki-Nudeln werden deswegen auch als Konjak-Nudeln bezeichnet. Shirataki-Nudeln enthalten kaum Fett, Kohlenhydrate und sind nahezu kalorienfrei.

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Algennudeln

Die sogenannten Meeres-Spagetti sind sind eine vegane Alternative zu herkömmlichen Nudeln. Die aus Braunalgen hergestellten Algennudeln sind nährstoffreich und enthalten wichtige Mineralien wie Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Kalium. Sie sind glutenfrei, zuckerfrei und auch fettfrei.

Zoodles

Die aus Zucchini hergestellten Streifen sind die trendige Variante zu normalen Nudeln. Die Zucchini-Pasta ist schon seit einigen Jahren ein echter Foodhype, denn sie enthält im Gegensatz zur herkömmlichen Pasta kaum Kohlenhydrate/node/6881:  2,1 Gramm auf 100 Gramm.

Video: Pasta-Diät: So klappt gesundes Abnehmen

Abnehmen und trotzdem weiter leckere Nudeln essen klappt nicht? Klappt wohl - und zwar mit der gesunden Pasta-Diät! Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

Abnehmen mit der Wunder-Nudel: Shirataki-Pasta

Shirataki-Nudeln werden durch die wasserlöslichen Ballaststoffe (Glucomannane) nur sehr langsam verdaut: Sie machen lange satt und verzögern die Abgabe von Nährstoffen an den Blutkreislauf. Darüber hinaus wirken die Glucomannane präbiotisch: Sie werden von den "guten" Darmbakterien als Nahrung genutzt und schützen so unsere Darmflora. Auch die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit(EFSA) hat offiziell bestätigt: "Glucomannan trägt im Rahmen einer kalorienarmen Ernährung zu Gewichtsverlust bei."Wer also Shirataki Nudeln isst, sorgt für ein schnelles Sättigungsgefühl, beugt Heißhungerattacken vor und kann abnehmen.

Mit diesen 3 Tricks sparen Sie bei Nudeln Kalorien ein

1. Vollkorn-Pasta zum Mittagessen

Vollkorn-Pasta zum Lunch liefert die Power, die wir für den restlichen Tag brauchen: Sie sättigt lange und während wir in action sind, verbrennen wir Kalorien. Essen wir hingegen unsere Lieblingsnudeln am Abend,  blockieren wir aufgrund der Insulinauschüttung die nächtliche Fettverbrennung.

Tipp: Verzichten Sie auf fertige und fettige Saucen:  Eine tolle und leichte Alternative ist eine Tomatensauce mit knackigem Gemüse oder ein gutes Olivenöl.

Ein lecker-leichtes Rezept für veganen Pasta-Genuss mit Tomaten, Paprikaschoten und Schalotten finden Sie hier >>.

2. Nudeln al dente kochen

Die Kochzeit hat Auswirkung auf die enthaltene Stärke: Je länger Nudeln im Wasser verbringen, desto mehr Wasser saugen sie auf und "verkleben" ineinander. Die Folge: Der Körper zerlegt die Stärke schneller in Zucker und der Blutzuckerspiegel steigt schneller an.. Bei bissfesten Nudeln wird ein Teil der Stärke sogar unverdaut wieder ausgeschieden.

3. Pasta wieder aufwärmen

Stichwort: Resistente Stärke. Sie entsteht aus gekochten und abgekühlten Kartoffeln, Pasta und Reis; diese Stärke ist für die Verdauungsenzyme nicht aufspaltbar und wird im Dickdarm durch Bakterien verstoffwechselt. Nach dem Verzehr von abgekühlter Pasta o kann der Blutzucker also weniger stark ansteigen, die Insulinausschüttung fällt deutlich geringer aus und wir sind länger satt.

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