23. Februar 2018
Korea-Diät - Abnehmen mit Fernost

Die Korea-Diät

Vorbei mit dem Kalorien zählen und Essensverboten - jetzt kommt die Korea-Diät, und die macht das Abnehmen leichter. Warum? Das erfahrt ihr hier!

Frisch, gesund und leicht, das ist die asiatische Küche.
© KarpenkovDenis/iStock
Frisch, gesund und leicht, das ist die asiatische Küche.

Was ist die Korea-Diät?

Ihr wollt abnehmen, überflüssige Kilos verlieren, euch aber nicht quälen? Mit der Korea-Diät ist das möglich und Spaß wird euch die abwechslungsreiche Abnehmmethode bestimmt auch bereiten.

Bei der koreanischen Diät handelt es sich um eine traditionelle Art der koreanischen Ernährung. Besonders geeignet ist sie für alle, die Zeit zum Kochen haben, asiatisches, gut gewürztes und scharfes Essen lieben und auf das lästige Zählen von Kohlenhydraten und Kalorien verzichten möchten, denn Einschränkungen gibt es bei dieser Diät kaum. Lediglich auf die Portionsgröße solltet ihr ein wenig achten, denn auch eine zu große Nahrungsmenge ist nicht gesund. Bei der Menge des Gemüses, die aber nun auf dem Speiseplan steht, sind natürlich auch mal größere Portionen erlaubt.

Für Menschen, denen es schwer fällt, ihre Ernährung komplett umzustellen oder sich an viele Ernährungsregeln zu halten, ist diese Diät genau die Richtige. Neben der einfachen Art, Gewicht zu verlieren, hat die Diät noch andere positive Effekte, denn auch euer Teint wird von der Ernährungsweise profitieren.

Das Abnehmprinzip

Diese Tipps bilden eine gute Ausgangslage für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung. Sie unterstützen euch auf dem Weg zur Traumfigur und sorgen nebenbei noch für ein neues Körpergefühl.

  • Trinkt täglich ausreichend Wasser und verzichtet auf jegliche Art von zuckerhaltigen Getränken.
  • Gemüse ist die Basis dieser Diät. Es sollte ab jetzt jeden Tag auf eurem Ernährungsplan stehen.
  • Greift auf fermentierte Lebensmittel zurück, die enthalten nicht nur wichtige Mineralstoffe, sondern sorgen auch ganz nebenbei für einen strahlenden Teint.
  • Süßigkeiten und Kekse sind während der Diät tabu, nehmt stattdessen frisches Obst zu euch.
  • Konzentriert euch während der Diät nur auf die koreanische Küche und kocht fleißig die exotischen Rezepte nach.
  • Motivation ist alles. Habt immer euer Ziel vor Augen, denn nur mit der richtigen Einstellung könnt ihr die Kilos verlieren und euer späteres Wunschgewicht halten.
  • Abnehmen funktioniert leider nicht von alleine. Eine gesunde Mischung aus Ernährung und Sport ist deshalb auch bei dieser Diät wichtig.

Die koreanische Küche

Die Kochkünste der Koreaner sind keineswegs zu unterschätzen. Ihre Küche ist gesund, lecker und zählt zu den Vielfältigsten der Welt. Koreanisches Essen bekommt ihr vor Ort überall, ob auf den Märkten, auf der Straße, in Imbissen oder ganz traditionell im Restaurant. Verschafft euch einen Überblick über die verschiedenen Lebensmittel und baut sie in euren Speiseplan mit ein.

Als Basis für ihre Gerichte verwenden die Koreaner meist Reis oder Reisnudeln. Die Beilagen variieren je nach Vorlieben und Gericht. Diverse Sorten Fisch und Fleisch (z.B. proteinhaltiges Rindfleisch), rohes oder gekochtes Gemüse und Ei können als Beilage verwendet werden. Die wichtigste Rolle spielt dabei das Grünzeug, sprich Gemüse, denn es enthält viele Vitamine, ist gesund und sättigt lange - perfekt geeignet also für jede Diät.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der fernöstlichen Küche und zugleich das Nationalgericht der Koreaner ist Kimchi.
Tipp: Wenn ihr Kimchi in keinem Asia-Shop findet, könnt ihr ihn mit Hilfe eines Rezepts auch selbst zubereiten.

Die asiatische Küche ist nicht nur frisch und lecker, sondern auch gesund.
© ksyfoto/iStock
Die asiatische Küche ist nicht nur frisch und lecker, sondern auch gesund.

Kollagenhaltige Suppe

Suppen sind in Korea genauso beliebt wie Reis und Kimchi. Auf der Speisekarte findet ihr häufig die Suppe "Miyeok Gok". Sie ist besonders begehrt in Korea. Das liegt vor allem daran, dass sie kalorienarm ist und viele Wakame-Algen enthält. Die Algen wiederum besitzen Vitamin B, Calcium, Jod und Omega-3-Fettsäuren.

Ebenfalls oft vertreten ist die weiße Rinderbrühe "Seolleongtang". Sie hat eine besondere Wirkung: sie polstert die Haut von innen heraus auf. Durch das aus dem Knochenmark der Rinder ausgelassene Kollagen wirkt eure Haut glatter und reiner. Ein toller Anti-Aging-Effekt!

Kimchi

Kimchi bedeutet sowohl das Zubereiten von Lebensmitteln durch Milchsäuregärung als auch das auf diese Art zubereitete Gemüse. Größtenteils besteht Kimchi aus Chinakohl, er kann aber auch aus Lauch, Rettich oder Gurke hergestellt werden. Dafür werden traditionell Chinakohlblätter für etwa vier Stunden in gesalzenem Wasser eingelegt. Danach werden sie mit Ingwer, Knoblauch und kleingeschnittenem Rettich gewürzt. Chilipulver und Meeresfrüchte der Saison geben dem Kimchi eine besondere Note. Die Kohlblätter werden mit der Marinade eingeschmiert und in speziellen Tontöpfen über Wochen fermentiert. Je nach Region werden Austern, eingelegter Fisch oder Fischsauce beigefügt.

Kimchi ist vielfältig kombinierbar, ob pur, zu Fleisch oder Reis, Käsespätzle, Pfannkuchen oder als Eintopf. "Kimchi jjigae" ist ebenfalls eine beliebte Speise. Der Eintopf enthält neben stark fermentiertem Kimchi, Schweine-, Rindfleisch oder Meeresfrüchte, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Tofu. Mit Anchovi-Brühe oder kochendem Wasser werden die Zutaten übergossen. Für die richtige Würze sorgt Gochujang, eine Chilipaste oder Doenjang, eine Bohnenpaste. Hinzu kommen mehrere Beilagen sowie Reis.

Die Asiaten essen jährlich etwa 20 Kilo des scharfen Krauts. Unzählige Rezepte beinhalten Kimchi, es gibt kaum ein Gericht ohne den scharf marinierten und vergorenen Kohl. Kein Wunder, denn Kimchi ist sehr gesund, er enthält neben viel Vitamin A, B und C auch Magnesium, Folsäure und Kalium.

Ein weiterer positiver Effekt: Ein weiterer positiver Effekt: Dank der Milchsäuregärung bildet sich Probiotika, die wiederum das Immunsystem stärken und auch die Verdauung anregen. Befindet sich eure Darmflora im Gleichgewicht, wirkt sich das zum Beispiel auch positiv auf eure Haut aus, denn sie wird reiner.

Banchan

Banchan sind kleine koreanische Beilagen, die mit Reis serviert werden. Zu den Köstlichkeiten zählen u.a. gekochter Spinat mit Sesam und Knoblauch, Sojabohnen in Sesamöl, Wurzeln, Knollen, Pilze, Möhren, Auberginen, Gurken und Rettich. Sie werden meist mit Knoblauch, Sesamöl oder geröstetem Sesam gewürzt. Traditionell finden sie ihren Platz in der Mitte des Tisches, da sie mit allen Anwesenden geteilt werden.

Diese Schale besteht aus Spiegelei, Reis, Gemüse, Tofu oder Fleisch und scharfer Gewürzpaste.
© 4kodiak/iStock
Diese Schale besteht aus Spiegelei, Reis, Gemüse, Tofu oder Fleisch und scharfer Gewürzpaste.

Gimbap

Die Alternative zu Sushi mit rohem Fisch liefert diese Köstlichkeit. Gimbap sind Sushi mit Bulgogi, also hauchdünn geschnittenem, mariniertem Fleisch. Der kleine Snack besteht aus Reis, getrocknetem Seetang (Gim), Bulgogi, eingelegtem Rettich, Spinat und Omelett.

Ihr könnt Gimbap unterschiedlich herstellen. Beliebt sind bei der Zubereitung frische Sesamblätter, Fischeier, Krebsfleisch, Thunfisch und Käse. Rollt die von euch gefüllten Gim auf und schneidet sie in mundgerechte Stücke. Ihr könnt dazu Sojasauce, Sesamöl, Kimchi und Chilipaste servieren.

Bibimbap

Wer koreanisch mag, wird Bibimbap lieben. Bibimbap bedeutet Reis umrühren bzw. mischen. Das Gericht ist eines der beliebtesten Speisen aus der koreanischen Küche und seitdem es Poké Bowls in Deutschland gibt, weiß jeder wie gesund die bunten Speisen sind. In dem typisch koreanischem Gericht sind gleich mehrere Schlankmacher enthalten. Neben Reis gibt es viel Eiweiß in Form von Ei, die gewisse Schärfe durch Gochujang (roter Chilipaste), vitaminhaltiges Gemüse und Rindfleisch in einer Schüssel. Meist wird eine Suppe oder andere Beilagen dazu serviert. Die koreanische Speise macht nicht nur lange satt, sondern sorgt durch die unterschiedlichen Zutaten auch für einen einzigartigen Geschmack.

Gim

Bei Gim handelt es sich um gesalzene und getrocknete Seetangblätter, die entweder pur oder umwickelt mit Fleisch, Grünzeug und Reis gegessen werden. Bestellt ihr es beispielsweise in einem Restaurant als Beilage, wird es euch in kleine Streifen geschnitten, mit Sesamöl geröstet und Salz bestreut, serviert.

Galbi

Galbi sind marinierte und gegrillte Rippen vom Rind. Sie werden über Nacht in Knoblauch, Sesamöl, Zucker, Frühlingszwiebeln und Sojasauce gelegt, dann in kleine Stücke geschnitten und anschließend auf dem Grill saftig angebraten.

Koreanisches BBQ

Koreaner lieben frisch zubereitetes Fleisch vom Grill. Bulgogi nennen sie das hauchdünn geschnittene Schweine-, Rind- oder Hähnchenfleisch, welches in einer pikanten Marinade aus Zucker oder Birnensaft, Sesamöl, Knoblauch, Frühlingszwiebeln oder Sojasauce angebraten wird. Dazu werden Banchan gereicht.

Boricha und Ginseng

Trinkt ihr viel Wasser, beeinflusst das eure Haut. Sie wird schöner und praller - denn auch die Feuchtigkeitsdepots der Haut werden durch ausreichend Wasser aufgefüllt. Den Koreanern schmeckt Wasser aber zu einseitig. Sie nehmen lieber Ginseng-Tee zu sich. Die Ginsengwurzel kommt schließlich aus Korea. Sie gilt als natürliches Heilmittel, welches sich beruhigend, ausgleichend und entgiftend auf den Körper auswirkt.

Boricha ist ein leicht nussig schmeckender Gerstentee, der in Korea ebenfalls viel getrunken wird. Er steckt voller Antioxidantien, welche für einen strahlenden, frischen Teint sorgen.

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