Geheimratsecken bei Frauen: Ursachen und hilfreiche Tipps

Geheimratsecken bei Frauen: Ursachen und hilfreiche Tipps

Geheimratsecken werden meistens mit älteren Männern mit schütterem Haar an den Schläfen assoziiert. Aber nicht nur die Herren der Schöpfung, auch Frauen können von dem erblich bedingten Haarausfall betroffen sein – vor allem nach der Menopause. Wir klären auf, welche Ursachen hinter den Geheimratsecken stecken und was Frauen dagegen unternehmen können.

Ursachen: Woher kommen Geheimratsecken bei Frauen?

Frauen können Geheimratsecken bekommen, wenn eine erblich bedingte Überempfindlichkeit gegen das männliche Sexualhormon Dihydrotestosteron (DHT) vorliegt. Hierbei handelt es sich um eine Form des männlichen Sexualhormons Testosteron, das auch im weiblichen Körper vorkommt. Das Östrogen hingegen gleicht das DHT aus, sodass es nicht zu einem Haarausfall kommt. Bei einem niedrigen Östrogenspiegel, beispielsweise während der Wechseljahre, kann sich das ändern und Frauen bemerken, dass das vordere Haar rund um den Scheitelbereich ausdünnt. Weitere Ursachen, die diffusen Haarausfall verantworten, sind Nährstoffmängel, Erkrankungen an der Schilddrüse, eine Schwangerschaft, die Einnahme und das Absetzen der Antibabypille sowie Stress.

Wichtig: Wenn Sie Haarausfall bemerken, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen, um die genaue Ursache feststellen zu lassen. Mittels einer Haarwurzeluntersuchung können Rückschlüsse auf den Haarverlust gezogen werden. 

Geheimratsecken bei Frauen: Was kann man dagegen tun?

Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, um gegen die Geheimratsecken anzugehen und das Haarwachstum anzuregen.

Nährstoffreiche Ernährung:
Ein Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen kann Ihren Haarausfall ebenfalls erklären. Um mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt zu sein, die ein gesundes Haarwachstum ermöglichen, sollten Sie sich ausgewogen ernähren. Setzen Sie vor allem auf frische und unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte.

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Minoxidil verwenden:
Dieser Wirkstoff ist bekannt dafür, den Haarwuchs zu verbessern. Es regt die Durchblutung der Haarwurzeln an und fördert die Neubildung von Blutgefäßen. Vor der Einnahme sollten Sie allerdings mit einem Arzt sprechen, da Minoxidil gefäßerweiternd wirkt.

Die richtige Frisur:
Ein neuer Schnitt oder ein Seitenscheitel können ebenfalls dazu beitragen, kahle Stellen und eine hohe Stirn zu kaschieren. Zum Beispiel eignet sich ein Pony hervorragend, um kleine Geheimratsecken zu verdecken. 

Ansatzpuder:
Eine wirklich schnelle und einfache Lösung, um durchblitzende Kopfhaut zu verstecken, ist Haarpuder. Mit einem Schwamm oder einem Pinsel aufgetragen, werden kahle Stellen schnell und einfach abgedeckt. Für ein natürliches Ergebnis sollten Sie eine Nuance wählen, die Ihrer Haarfarbe gleichkommt.

Haartransplantation
Wenn keine weiteren Optionen infrage kommen, kann eine Haartransplantation für eine volle Haartracht sorgen. Diese Neupflanzung der Kopfhaut ist allerdings recht kostspielig und aufwändig.

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