9. März 2021
Bio-Shampoo selber machen

Bio-Shampoo einfach selber machen

Sie haben genug von herkömmlichen Shampoos, wollen auf chemische Zusätze in Haarshampoos verzichten und dabei mehr an die Natur für Ihre Haare und Kopfhaut denken? Machen Sie einfach ein individuelles Bio-Shampoo selbst! Das Beste: Bei selbst gemachtem Shampoo wissen Sie genau, welche Inhaltsstoffe verwendet wurden.

Haarshampoos - jeder braucht sie und vor allem Frauen lieben sie in jeglichen Variationen. Sie bringen die Haare besonders zum Glänzen, bändigen die wirren Enden, verzaubern mit ihrem Duft und reparieren brüchige Spitzen. Welches Haarshampoo für die eigenen Haare und die individuelle Haarstruktur am besten ist, weiß fast jede Frau. Doch wissen Sie auch, wie gesund Ihr Shampoo wirklich ist? Um versteckte und ungesunde Inhaltsstoffe aus der Chemie zu vermeiden, ist es sinnvoll zu selbst gemachten Bio-Haarshampoos statt zu herkömmlichen Shampoos zu greifen.

Was Sie beachten müssen: So gesund ein selbst angerührtes Shampoo für die Haare auch ist, eine Umstellung der Pflegeroutine bleibt niemals unbemerkt. Je nach Haartyp fettet eventuell der Ansatz der Haare schneller oder aber die Spitzen erscheinen trockener. Jedes Haar reagiert unterschiedlich auf verschiedene Wirkstoffe, probieren Sie also ruhig etwas herum, damit Sie die optimale Pflege finden und sich die Haare an die neuen Inhaltsstoffe des DIY-Naturshampoos gewöhnen können. Sollten Sie dauerhaft an schwerem und fettigem Haar leiden, kann es gut sein, dass Sie eine zu reichhaltige Pflege verwenden. Ähnlich wie beim Shampookauf in der Drogerie lohnt es sich, das selbst hergestellte Shampoo an die speziellen Bedürfnissen des Haares anzupassen, damit es wunderbar gepflegt ist und gesund aussieht.

DIY: Shampoo selber machen - die Zutaten

Um Shampoo auf Seifenbasis herzustellen, brauchen Sie Naturseife oder Olivenseife. Alternativ funktioniert auch Kernseife. Für die Flüssigseife als Basisshampoo 15 Gramm Seife raspeln und mit 250 Milliliter kochendem destillierten Wasser mischen. So lange vorsichtig rühren, bis sich die Seifeflocken aufgelöst haben. Ist die Mischung auf 35°C abgekühlt, können Sie Öle und Kräuter dazugeben und das selbst gemachte Haarshampoo in eine Shampooflasche füllen.

Für trockenes Haar: Kokosmilch, Eigelb, Oliven-, Mandel-, & Rizinusöl
Trockene Haare und trockene Kopfhaut brauchen besonders viel Pflege und Feuchtigkeit. Umso einfacher lässt sich ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo selber machen: Fettreiche Kokosmilch (aus der Dose), Eigelb, sowie Oliven-, Rizinus- und Mandelöl eignen sich dafür besonders gut. Das Fett in den Produkten versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit und Nährstoffen und beugt Schuppen und Juckreiz vor. Die Stoffe pflegen und schützen die Haare und Haarlängen, indem sie Feuchtigkeit spenden und sich der Ölfilm sanft um die Haare legt.

Für schnell fettendes Haar: Zedernöl, Teebaumöl, Natron, Heilerde, Zitrone und Brennnessel

Auch für schnell fettende Haare können Sie ein Haarshampoo selbst herstellen. Die Hausmittel Natron und Heilerde haben eine stark entfettende Eigenschaft, während Zitrone für einen natürlichen ph-Wert auf der Kopfhaut sorgt und die Fettproduktion mindert. Brennnessel, Teebaum- und Zedernöl beruhigen ebenfalls die Kopfhaut.

Antibakteriell und entzündungshemmend: Rosmarin, Honig, Heilerde, Zitrone und Zimt
In das Basisshampoo können zusätzlich Rosmarinöl, Honig, Heilerde, Zitrone und Zimt gegeben werden. Sie wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Heilerde versorgt die Kopfhaut zusätzlich mich Mineralstoffen, Zitrone gleicht den ph-Wert aus und entfernt Fett und andere Rückstände aus den Haaren.

Ätherische Öle und Kräuter gegen Schuppen
Glanz für blondes Haar: Kamille und Zitrone
Für ein glänzendes Blond starken Kamillentee kochen und zum selbst hergestellten Basisshampoo geben. Nebenbei hellen Kamille und auch Zitronensaft die Haare sanft auf.
Für glänzend braunes und schwarzes Haar: Schwarztee und Kaffee
Damit die Haarfarbe kraftvoller erscheint, können auch starker Schwarztee und Kaffee in das Basisshampoo gegeben werden. Der Tee und Kaffee legen sich wie ein Film um die Haare und lassen die Farbe gleichmäßiger wirken.

Grundrezept: Shampoo selber machen ohne Seifenbasis

Tatsächlich können Sie Ihre Haare auch mit seifenfreiem Shampoo waschen. Die gängigsten Methoden sind Roggenmehl und Heilerde, Lavaerde und Tonerde.

Roggenmehl
Je nach Haarlänge 4-5 EL Roggenmehl mit warmen Wasser zu einer gelartigen Masse verrühren. Die Mischung in die Haare und die Kopfhaut einmassieren und etwa 30 Minuten einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen. Bei langem Haar, anschließend im trockenen Zustand nochmal durchbürsten.
Wichtig: Verwenden Sie nur Roggenmehl! Alle anderen Mehlsorten enthalten das Klebeeiweiß Gluten, welches die Mischung zusammenklebt und schwer aus den Haaren zu bekommen ist. Außerdem sollte das Shampoo immer frisch hergestellt werden, da es bei Lagerung gärt.

Heilerde, Lavaerde und Tonerde
Diese Erde-Sorten eigenen sich für fettiges Haar. Mischen Sie für das Shampoo 1-2 EL mit Wasser. Je flüssiger die Mischung, desto besser lässt sie sich im Haar verteilen. Die Erde-Mischung im Haar und auf der Kopfhaut verteilen und fünf bis zehn Minuten einwirken lassen. Anschließend gut ausspülen. Das Shampoo kann für mehrere Anwendungen vorbereitet werden.

Lagerung und Haltbarkeit von selbst gemachtem Haarshampoo

Shampoos auf Ölbasis sind bis zu 6 Monate haltbar. Verwenden Sie jedoch zusätzlich leicht verderbliche Lebensmittel wie Milch oder Eigelb, sollten Sie das Shampoo im Kühlschrank und nicht länger als 7-10 Tage aufbewahren. Shampoos mit Kräutern und Kräuterauszügen, Tee oder Kaffee sollten Sie ebenfalls innerhalb einer Woche verbrauchen. Bevorzugen Sie Shampoos aus Ton-, Lava-, oder Heilerde, welche nur mit Wasser gemischt werden, können Sie das auch für mehrere Haarwäschen und Wochen vorbereiten und bei Raumtemperatur aufbewahren.

Auch spannend: Feste Shampoos – wie gut ist die nachhaltige Haarpflege? >>

Welche Inhaltsstoffe in herkömmlichen Shampoos sind ungesund?

  • Silikone
  • Parabene
  • Sulfate
  • Mikroplastik
  • Paraffine
  • Formaldehyd
Silikone sind Kunststoffe, die sich beim Haarewaschen um die Haare legen und diese versiegeln, sodass pflegende Fette und Feuchtigkeit das Haar nicht mehr erreichen. Häufig lagern sich Silikone auch auf der Kopfhaut ab, wodurch Schweiß und Schadstoffe von den Poren nicht mehr ausgeschieden werden können. Daraus kann eine brennende, juckende, gereizte und zu Schuppen neigende Kopfhaut folgen. Ebenfalls problematisch sind Silikone für die Umwelt. Bei jeder Haarwäsche gelangen Teile des Kunststoffes in das Abwasser, welche nicht mehr vollständig herausgefiltert werden können. Auf der Verpackung enden Silikone meistens mit der Endung "-cone" und "-xane". Weitere Bezeichnungen sind Dimethiconol, Trideceth-12 oder Hydroxypropyl.
Parabene dagegen sind chemische Verbindungen, die antibakteriell und fungizid wirken. Sie werden häufig in Kosmetika und Shampoo eingesetzt, obwohl sie im Verdacht stehen, Allergien und hormonelle Schwankungen zu begünstigen. Das Konservierungsmittel erkennen Sie an der Endung "-paraben", z.B. als Methyl- und Ethylparaben, Butyl- und Propanparaben, Isopropyl-, Pentyl- und Phenylparaben, sowie Benzylparaben.
Sulfate sind das Salz der Schwefelsäure und werden in Kosmetik als sogenannte Sodium-Lauryl-Sulfate verwendet. Sie ziehen Schmutzkörper im Haar an und sorgen dafür, dass das Shampoo schäumt. Das Problem an Sulfaten ist, dass sie die Kopfhaut austrocknen, zu Hautirritationen, sowie spannender und schuppiger Kopfhaut führen. Auch können durch Sulfate Allergien und Hautprobleme entstehen. Sulfate reizen zudem die Gesichtshaut und die Schleimhäute, werden über die Haut absorbiert und verbleiben dann im Körper. Auch beim Einatmen kann die Lunge gereizt werden. Sulfate erkennen Sie unter den Bezeichnungen SLS (Sodium Lauryl Sulfate) und ALS (Ammonium Lauryl Sulfate).
Mikroplastik hat ähnlich schlechte Eigenschaften wie Silikone, da auch sie sich im Haar ablagern und es versiegeln. Für die Umwelt ist das Mikroplastik ebenfalls schlecht, da es sich in den Gewässern, Meeren und Böden ansammelt. Die am häufigsten verwendeten Mikroplastiken in Shampoos sind Polyquaternium-7 (in Duschgel) und Polyquaternium-10 in Shampoos und Conditioner.
Paraffine sind Mineralöle, die sich wie ein luftdichter Belag auf der Kopfhaut sammeln. Dadurch kann die Kopfhaut Feuchtigkeit nicht mehr aufnehmen, wodurch sie und das Haar austrocknen. Bezeichnung für Paraffine sind Mineral Oil, Paraffinum Liquidum, Cera Microcristallina, Ozokerite, Petrolatum, Paraffin Wax und Oil, Ceresin und Microcrystalline.
Formaldehyd gilt als stark haut- und atemwegsreizend. Bei sensiblen Personen kann der Stoff auch Schlaf- und Gedächtnisstörungen hervorrufen. 2004 wurde der Stoff von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als krebserregend eingestuft. Dennoch ist der Stoff in zahlreichen Beautyprodukten zu finden. Da Formaldehyd ab 0,05 % Inhalt deklariert werden müssen, werden aber meist Formaldehydabspalter verwendet, die nicht deklariert werden müssen. Das macht es schwierig, Formaldehyd auf Shampooflaschen ausfindig zu machen.
Um schädliche Inhaltsstoffe in Shampoos zu erkennen, reicht im optimalen Fall ein Blick auf die Zutatenliste. Da diese aber meistens sehr lang und mit vielen chemischen Begriffen gefüllt ist, eignen sich Scanner-Apps, um schnell Gewissheit zu erlangen. Mit der App "CodeCheck" können Sie den Barcode von Kosmetik und auch Lebensmitteln scannen und überprüfen.

Vor- & Nachteile von selbst gemachtem Shampoo

Vorteile Nachteile
Verzicht auf Silikone, Sulfate, Tenside und Farbstoffe Haare und Kopfhaut müssen sich erst umstellen
Auf die Haare abgestimmte Pflege Kann zeitintensiv sein, die richtigen Wirkstoffe zu finden
Kostengünstig Ist nicht lange haltbar
Einfach selber zu machen  
Umweltfreundlich  
Gut für gesundes Haarwachstum  

Haarpflege-Tipp: Für selbstgemachte Shampoos wird oft Kernseife als Grundlage verwendet, da diese eine alkalische und entfettende Wirkung hat. Zur Neutralisierung sollten Ihre Haare also zusätzlich noch mit einer Spülung gepflegt werden. Auch diese können Sie natürlich selbst herstellen!

Ein echter Geheimtipp: Ölziehen
© Olgaorly/istock
Ein echter Geheimtipp: Ölziehen

Bio-Haarshampoo mit Kokosmilch selber machen

Ein schnelles und einfaches Bio-Pflegeshampoo selbst herstellen - wir zeigen, wie das geht!

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Rühren Sie die Flüssigseife und die Kokosmilch zusammen.
  2. Fügen Sie einen Teelöffel Honig hinzu. Tipp: Honig wirkt entzündungshemmend und beruhigend für die Kopfhaut.
  3. Geben Sie alles in eine leere und ausgewaschene Flasche, verschließen Sie diese und schütteln Sie kräftig.
  4. Die Haarpflege wird kühl aufbewahrt, verbrauchen Sie diese binnen drei Wochen.

Anwendung:

Vor jeder Anwendung sollten Sie das Gefäß noch einmal kräftig schütteln. Geben Sie einen Teelöffel von dem Bio-Shampoo auf das nasse Haar und massieren es ein. Die Einwirkzeit beträgt nur ein paar Minuten, Haare waschen - fertig!

Brennnessel Haarshampoo
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Brennnessel Haarshampoo

Brennnessel Haarshampoo selber machen

Wie wäre es mit einem Haarshampoo mit Brennnesseln? Die natürlichen Kräuter fördern nicht nur die Durchblutung, sie regen zudem auch das Haarwachstum an.

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Bringen Sie für die Seifenlauge 250 ml Wasser zum Kochen.
  2. Geben Sie die Brennnesseln in eine Kanne und übergießen diese mit dem heißem Wasser.
  3. Lassen Sie den Tee im geschlossenem Topf für eine Viertelstunde ziehen.
  4. Erwärmen Sie die restlichen 120 ml Wasser und gießen diese anschließend in eine Schüssel.
  5. Reiben Sie die Naturseife mithilfe einer Küchenreibe. Es sollten dabei so viele Seifenstückchen geraspelt werden, dass in der Schüssel mit dem Wasser eine kräftige Lauge entsteht.
  6. In der Zwischenzeit müsste der Kräutertee gut durchgezogen sein, sodass Sie ihn durch ein Sieb gießen können. Warten Sie noch ein paar Minuten ab, bis der Tee nur noch lauwarm ist, um ihn zuletzt mit der Seifenlauge zu mischen.

Anwendung:

Verwenden Sie Haarshampoo wie gewohnt. Für eine bessere Pflegewirkung können Sie das Shampoo einfach etwas länger auf den Haaren lassen, bis Sie es anschließend auswaschen.

Kamillen-Shampoo
© Sensay/istock
Kamillen-Shampoo

Kamille-Shampoo selber machen

Sie wollen Ihr blondes Haar natürlich aufhellen? Dann empfehlen wir Kamille. Sie hellt Ihr Haar nicht nur auf, sondern verleiht zusätzlich einen natürlichen Glanz.

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Bringen Sie die Hälfte des Wassers zum Kochen und übergießen Sie damit die getrockneten Kamillenblüten.
  2. Lassen Sie die Flüssigkeit für mindestens 3 Stunden ziehen.
  3. Sieben Sie sie durch und fangen Sie die Flüssigkeit dabei auf.
  4. Erhitzen Sie in der Zwischenzeit die andere Hälfte des Wassers und lösen Sie darin die Kernseife auf.
  5. Lassen Sie die Kernseife ca. 15 Minuten köcheln und anschließend abkühlen.
  6. Vermischen Sie den Sud mit der Kamille und rühren Sie sie gut um.
  7. Füllen Sie das Shampoo in einen Behälter und lagern Sie es im Kühlschrank. Dort ist es für ca. 2 Wochen haltbar. ​

Anwendung:

Vor jedem Gebrauch sollte das Shampoo gut geschüttelt werden. Lassen Sie das Shampoo auf dem feuchten Haar kurz einwirken, bevor es ausspült wird. Nach mehrmaliger Anwendung sollten Sie eine Aufhellung eurer Haare feststellen können. Der Effekt tritt stärker ein, wenn Sie sich zusätzlich viel in der Sonne aufhalten.

Zitronen-Ei-Shampoo
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Zitronen-Ei-Shampoo

Zitronen-Ei-Shampoo selber machen

Ihr Haar benötigt Volumen und natürlichen Glanz? Dann haben wir genau das Richtige für Sie - ein selbst gemachtes Zitronen-Ei-Shampoo.

Zutaten:

  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Eigelb
  • 1 paar Spritzer Cognac oder Rum
  • 1 Behälter

Zubereitung:

  1. Verrühren Sie alle Zutaten miteinander. Tipp: Sollte Ihr Haar etwas Volumen fehlen, dann können Sie der Mischung zusätzlich einen guten Schluck Bier untermischen.
  2. Füllen Sie die Mischung in einen Behälter und schütteln Sie alles ordentlich durch.
  3. Bewahren Sie das Shampoo im Kühlschrank auf und verwenden es innerhalb von zwei Wochen.

Anwendung:

Lassen Sie das Shampoo kurz einwirken, ausspülen, fertig!

Lavendel Shampoo
© id-art
Lavendel Shampoo

Lavendel Shampoo selber machen

Ihre Kopfhaut soll mal richtig durchblutet werden und das Haar sich richtig schön frisch anfühlen? Dann testen Sie das Lavendel-Shampoo. Es pflegt Ihr Haar und der wunderbar beruhigende Duft sorgt für ein Erlebnis!

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Bringen Sie 175 ml destilliertes Wasser zum Kochen und übergießen Sie damit die Lavendelblüten.
  2. Lassen Sie alles für ca. drei Stunden ziehen, gießen das Wasser über ein Sieb ab und fangen die Flüssigkeit in einer Schüssel auf.
  3. Erhitzen Sie die andere Hälfte des Wassers und lösen hierin die geschabte Kernseife auf.
  4. Lassen Sie es für etwa acht Minuten köcheln.
  5. Jetzt heißt es: Abkühlen lassen!
  6. Verrühren Sie beide Flüssigkeiten miteinander und gießen diese in eine Flasche.

Anwendung:

Schütteln Sie das Shampoo vor jeder Anwendung noch einmal ordentlich durch und tragen Sie es wie gewohnt auf das nasse Haar auf. Das Shampoo kurz einwirken lassen und gründlich auswaschen.

Im Kühlschrank gelagert, hält sich das Shampoo für ca. 2 Wochen.

pfefferminz-shampoo
© Amy_Lv/iStock
pfefferminz-shampoo

Pfefferminz Shampoo selber machen

Sie kennen Pfefferminze bisher nur im Tee? Probieren Sie es in Ihrem nächsten Haarshampoo aus. Das Naturkraut hilft nicht nur bei gereizter Kopfhaut, sondern auch bei fettigen Haaren und Schuppen. Pfefferminze ist jedoch nur für dunkle Haare geeignet, da sie die natürliche, dunkle Haarfarbe verstärkt.

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Bringen Sie die Hälfte des Wassers zum Kochen und übergießen Sie damit die Pfefferminz-Blätter.
  2. Lassen Sie die Flüssigkeit für mindestens drei Stunden ziehen.
  3. Sieben Sie sie durch und fangen die Flüssigkeit dabei wieder auf.
  4. In der Zwischenzeit können Sie die andere Hälfte des Wassers erhitzen, die Seife darin auflösen und die Mischung 5 bis 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Lassen Sie den Sud abkühlen und anschließend mit der Pfefferminze vermischen. Gut umrühren und in eine Flasche umfüllen. Fertig!
  6. Lagern Sie das Shampoo kühl, dann hält es sich für ca. 2 Wochen.

Anwendung:

Schütteln Sie die Flasche noch einmal ordentlich durch, bevor Sie das Shampoo auf dem Haar anwenden. Dann wie gewohnt auftragen und ein paar Minuten einwirken lassen. Auswaschen und fertig!

Bio-Shampoo gegen fettiges Haar
© Olezzo/istock
Bio-Shampoo gegen fettiges Haar

Bio-Shampoo gegen fettiges Haar selber machen

Fettige Haare? Dann wird zu viel Talg auf Ihrer Kopfhaut produziert. Neutralisieren Sie Ihre Kopfhaut mit diesem Shampoo:

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Reiben Sie die Kernseife mithilfe der Küchenreibe zu kleinen Seifenflöckchen.
  2. Lösen Sie die Flöckchen im warmen Wasser auf.
  3. Jetzt müssen Sie abwarten, bis die Lauge handwarm abgekühlt ist, um das Zedernöl hinzuzugeben.
  4. Mischen Sie alles gut durch - und fertig ist das Haarshampoo!

Anwendung:

Verwenden Sie die gewohnte Menge Shampoo - viel hilft auch hier nicht viel. Massieren Sie es gut ein und lassen Sie es für ca. drei Minuten einwirken, bevor Sie es mit reichlich lauwarmem Wasser ausspülen.

Rosen Shampoo

Zutaten:

Zubereitung:
  1. Die Rosenblüten mit 125 ml kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen.
  2. Rosenblütenauszug abseihen und die restlichen 250 ml Wasser zum Kochen bringen.
  3. Kernseife reiben und nach und nach zum kochenden Wasser geben. Wenn sich die Kernseife mit dem Wasser gemischt hart, Topf von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen.
  4. Rosenblütenauszug zur Kernseifemischung geben.
  5. Ätherisches Öl in der Rosenblütentinktur auflösen und bei ca. 40° C dazu mischen. Das Shampoo in eine verschließbare Flasche füllen.
Tipp: Nach dem Waschen die Haare mit Apfelessig spülen, um alle Seifenrückstände zu entfernen!
© Unsplash

Roggenmehl Shampoo

Zutaten:

Zubereitung:
  1. Das Mehl mit dem Wasser in einer Schüssel verrühren oder im Schüttelbecher mixen, bis eine glatte, geleeartige Kosistenz entstanden ist.
  2. Wenn Sie Vollkornmehl verwenden, lassen Sie es ein bis zwei Stunden stehen, damit sich die Inhaltsstoffe lösen und die groben Kornanteile weil werden und nicht verkleben.
  3. Den Mehlbrei nun ins feuchte Haar massieren, fünf Minuten einwirken lassen und anschließend mit warmen Wasser ausspülen.
Wichtig: Verwenden Sie für diese Art Shampoo nur Roggenmehl. Andere Mehle wie Weizen oder Dinkel enthalten zu viel Gluten, welches dafür sorgt, dass die Masse später wie Zement in den Haaren kleben bleibt.
 

Video: Warum Sie Apfelessig auf Ihrem Haar verwenden sollten

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