Blutschwämmchen bei Erwachsenen: Woher sie plötzlich kommen

Blutschwämmchen, auch Hämangiome genannt, sind gutartige Tumore, die aus Blutgefäßen bestehen. Sie können an jeder Stelle des Körpers auftreten, sind aber am häufigsten im Gesicht, am Hals und auf der Brust zu finden. Warum sie bei Erwachsenen auftreten – und ob sie gefährlich sind, lesen Sie hier!

Arzt untersucht Blutschwämmchen bei einem Erwachsenen© iStock/Andrii Pohranychnyi
Inhaltsverzeichnis

Blutschwämmchen entstehen in der Regel in den ersten Lebenswochen oder -monaten. Sie wachsen schnell und können sich innerhalb weniger Wochen oder Monate deutlich vergrößern. In den meisten Fällen bilden sie sich jedoch bis zum Alter von 10 Jahren von selbst zurück.

Jedoch: Nicht nur Kinder sind betroffen. Blutschwämmchen können auch bei Erwachsenen auftreten. Ob der Blutschwamm (oder auch "Erdbeerfleck") gefährlich ist – und wie Sie ihn entfernen können, lesen Sie hier!

Was ist ein Blutschwämmchen?

Blutschwämmchen, medizinisch als Hämangiome bekannt, sind vaskuläre Läsionen, die durch abnormale Blutgefäßbildung verursacht werden. Die gutartigen Tumore, die aus Blutgefäßen bestehen, präsentieren sich als kleine, rote Flecken auf der Haut, die von winzigen Blutgefäßen durchzogen sind. Sie können flach, weich oder hart oder erhaben sein und können jucken oder schmerzen. Ein Blutschwamm ist in den meisten Fällen harmlos. 

Blutschwämmchen im Alter: Das sind die Ursachen

Die genauen Ursachen von Blutschwämmchen sind nicht immer klar. Hämangiom bei Erwachsenen können jedoch auf genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, etwa die Einnahme von Östrogenen, oder einfach nur den Lauf der Zeit zurückzuführen sein.

Während Schwangerschaften oder hormonelle Veränderungen im Erwachsenenalter, wie zum Beispiel durch die Menopause, das Auftreten von Blutschwämmchen begünstigen können, bleiben die genauen Mechanismen oft ein Geheimnis.

Hinweis: Hämangiome können auch durch bestimmte Krankheiten verursacht werden, wie zum Beispiel durch das Sturge-Weber-Syndrom oder das Klippel-Trénaunay-Syndrom. Auch übermäßige Sonnenexposition kann zu Hautveränderungen führen, einschließlich der Bildung von Blutschwämmchen.

Sind Blutschwämmchen auf der Haut gefährlich?

Wir haben bereits gelernt: Blutschwämmchen sind in der Regel harmlose Begleiter, die in erster Linie kosmetische Anliegen darstellen. In den meisten Fällen bilden sich Blutschwämmchen von selbst zurück. Wenn sie jedoch stören oder entfernt werden sollen, ist es ratsam, dies unter fachkundiger Anleitung zu tun. Vertrauen Sie auf professionelle Methoden, um mögliche Risiken zu minimieren. In den meisten Fällen ist es jedoch sicher, mit diesen kleinen roten Punkten zu leben und sich auf die wichtigeren Dinge im Leben zu konzentrieren.

Blutschwämmchen entfernen: Diese Methoden gibt es

Sie fragen sich: "Wie bekomme ich ein Blutschwämmchen weg?" 

Obwohl Blutschwämmchen in der Regel harmlos sind, entscheiden sich einige Menschen für ihre Entfernung aus ästhetischen Gründen. Dermatologen bieten mehrere professionelle Methoden an, um Blutschwämmchen zu entfernen. Dazu gehören Lasertherapien, Elektrokauterisationen und chirurgische Entfernungsverfahren.

Blutschwämmchen selbst entfernen?

Achtung – Es ist nicht empfehlenswert, Blutschwämmchen selbst zu entfernen. 

Die Versuchung, Blutschwämmchen selbst zu entfernen, ist für viele groß. Es gibt zahlreiche Hausmittel und DIY-Ansätze im Internet. Von der Verwendung von Apfelessig bis hin zu speziellen Cremes – die Bandbreite ist groß. Allerdings ist Vorsicht geboten. Selbstentfernung kann zu Infektionen, Narbenbildung oder unerwünschten Hautveränderungen führen. Lassen Sie also lieber die Finger vom Hämangiom – und suchen Sie bei Bedarf einen Dermatologen auf.

Für mehr spannende Themen folgen Sie vital.de auf Instagram, Facebook, WhatsApp, Pinterest und Google News. Spannende Themen, leckere Rezeptideen und regelmäßige Gewinnspiele gibt es in unserem Newsletter – jetzt kostenlos anmelden!