8. September 2021
Ständig Kopfschmerzen: Migräne als Anzeichen von Krankheiten

Ständig Kopfschmerzen: Wann Migräne ein Anzeichen für Krankheiten ist

Egal, ob Stechen oder Pochen – jeder hat mal Kopfschmerzen, wobei manche Menschen häufiger betroffen sind als andere. Aber was tun, wenn die Kopfschmerzen ständig auftreten? Wir erklären, wann Migräne ein Anzeichen für Krankheiten ist.

Kopfschmerzen und Migräne sind unangenehm und können die Lebensqualität Betroffener stark einschränken. Ob jemand zu Kopfschmerzen neigt oder nicht, kann erblich bedingt sein, aber auch der Lebensstil spielt eine große Rolle. Wenn die Schmerzen ab und zu auftreten, sind sie meist kein Grund zur Sorge. Aber was, wenn man übermäßig oft Kopfschmerzen hat?

Ursachen für Kopfschmerzen

Generell können verschiedene Faktoren Kopfschmerzen hervorrufen. Dazu zählen unter anderem ein Flüssigkeits- oder Schlafmangel, Stress, Alkoholkonsum, hormonelle Veränderungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Wenn es sich um einen dumpf-drückenden Schmerz handelt, kann dies auch auf Nackenverspannungen hinweisen. Dieselben Auslöser können auch zu Migräne führen – hierbei handelt es sich meist um einen einseitigen, pochenden Kopfschmerz. Von Migräne spricht man zudem, wenn zusätzlich zu den Schmerzen Begleiterscheinungen wie eine Licht-, Geruchs- oder Lärmempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen hinzukommen. 

Ständig Kopfschmerzen: Wann Migräne ein Anzeichen für Krankheiten ist

Kopfschmerzen als Anzeichen von Erkältung, Grippe und Co.

Kopfschmerzen sind neben einer laufenden Nase, Halsschmerzen und Husten eines der typischen Erkältungs- oder Grippesymptome. Die Erkältungs- und Grippekopfschmerzen treten häufig in der Stirnregion auf, können sich jedoch auch bis zum Hinterkopf ausbreiten. Hauptursache für das Kopfweh ist meist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die oft durch die Entzündung der Nasenschleimhaut verursacht wird.

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Kopfschmerzen als Anzeichen bei Augenproblemen

Ebenso können Augenprobleme für die Kopfschmerzen verantwortlich sein. Das können zum einen harmlose Beschwerden wie eine Kurz- oder Weitsichtigkeit sein, jedoch auch ernste Erkrankungen. Beispielsweise können Kopfschmerzen als frühes Anzeichen bei einer Arteriitis temporalis auftreten, einer Entzündung der Schläfenarterie, die in der Regel bei älteren Menschen auftritt. Aber auch beim Grünen oder Grauen Star können sich Kopfschmerzen bemerkbar machen. Suchen Sie bei Kopfschmerzen in Verbindung mit Augenproblemen schnellstmöglich einen Arzt auf. 

Kopfschmerzen als Anzeichen für neurologische Erkrankungen

In seltenen Fällen können Kopfschmerzen auch auf ernste neurologische Erkrankungen hinweisen. Dazu zählen beispielsweise eine Hirnvenenthrombose, eine Hirnblutung, eine Hirnhautentzündung oder ein Gehirntumor. Wer neu auftretende sehr starke Kopfschmerzen bekommt, sollte aus diesem Grund immer schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Besonders dann, wenn zusätzlich weitere Symptome wie Schwindel, Koordinationsstörungen, Sehstörungen, Sprach- oder Empfindungsstörungen oder akute Lähmungen auftreten.

Kopfschmerzen können auch Symptom bei Bluthochdruck sein

Kopfschmerzen können neben Schwindel auch als Symptom bei Bluthochdruck auftreten. Da es sich auch bei Bluthochdruck um eine ernste Erkrankung handelt, die Folgeerkrankungen wie einen Schlaganfall verursachen kann, sollten Sie bei Verdacht auf die Hypertonie einen Arzt aufsuchen. 

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