Xylit Gut für Zähne und Zahnfleisch

Mit Xylit halten Menschen, die sich bewusst und gesund ernähren wollen, eine Alternative in den Händen, die dem Körper und den Zähnen sowie dem Zahnfleisch guttut. Der natürliche und gesunde Zuckerersatzstoff kann sich, regelmäßig angewendet, gleich mehrfach positiv auswirken. So fördert der Birkenzucker die Bildung von Speichel im Mund. Durch diesen wird mehr Calciumphosphat freigesetzt, welches sich wiederum vorteilhaft auf die Härtung des Zahnschmelzes auswirkt. Somit wird in der Verbindung mit dem Ersatzstoff Xylit die Einlagerung von Mineralien in eben diesen verbessert.

Weiße Zähne mit gesundem Zahnfleisch
Aufgrund der erhöhten Speichelproduktion wird ebenfalls die Säure im Mundraum verdünnt. Somit wird der pH-Wert gesteigert, was sich im Umkehrschluss gleichermaßen schützend auf die Zähen auswirkt. Niedrige pH-Werte hingegen begünstigen Karies. Denn die Bakterien, die dieses verursachen, benötigen diesen, um sich an den Zähnen anzusiedeln. Somit wird weniger Plaque gebildet, was eben weniger Gefahr birgt, an Karies zu erkranken. Dabei bekämpft das Xylit selbst keine Bakterien. Es sorgt lediglich dafür, dass diese ihre schädliche Wirkung nicht entfalten können. Dabei gilt es eine Menge von 6 bis 12 Gramm täglich über mehrere Portionen verteilt, zu verwenden. Hierzu können das reine Xylit-Pulver, Kaugummi oder Lutschpastillen genutzt werden.

Zucker als Auslöser von Zahnfäule und Parodontitis

In Deutschland gibt es nur einen sehr geringen Bruchteil an Menschen, die kein Karies haben. Dieser kann sich ausbreiten, wenn im Mund ein saures Milieu mit einem pH zwischen 4 und 5 vorherrscht. Hier fühlen sich die Bakterien wohl und erzeugen aus Zucker und Stärke Säure. Doch auch die Parodontitis oder Parodontose entsteht durch Bakterien. Diese sammeln sich an den Zahnhälsen und können im schlimmsten Fall den Abbau von Zahnfleisch und Knochen zur Folge haben.

Dabei hilft in beiden Fällen die Prophylaxe. Denn Karies und Parodontitis sind Erkrankungen, die sich vermeiden lassen. Wer dabei regelmäßig auf Xylit setzt, kann einen großen Schritt in Richtung gesündere Zähne und Zahnfleisch machen. Bewusst muss allerdings auch sein, dass die Nutzung von Xylit zur täglichen Pflege weder die Zahnbürste, noch die Zahnseide oder den obligatorischen Besuch beim Zahnarzt erspart. Jedoch kann es als Kariesprophylaxe durchaus einen großen Anteil an einer sehr guten Zahngesundheit haben. Verwunderlich ist dabei, dass der Laie immer noch so wenig über den positiven Effekt weiß.

Wie wird Xylit am besten angewendet?

Als Empfehlung wird im Anschluss an jede Mahlzeit ein halber Teelöffel mit Xylit eingenommen. Dabei verbleibt das Pulver im Mund und wird dort aufgelöst. Es darf nicht zerbissen werden. Durch das einminütige Spülen löst es sich vollständig auf und hindert so die Bakterien, die Karies verursachen, an ihrer Arbeit. Die Bakterien selbst werden hierdurch nicht in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch können diese nicht verklumpen und sich an die Zähne heften. Denn dies ist normalerweise der Fall, wenn der pH-Wert unter 5,5 sinkt. Mit der Zeit gewöhnen sich die Bakterien dann an das Xylit und verstoffwechseln es ebenfalls. Nur ohne dabei die zahnschädigenden Stoffe zu produzieren.

Diese positive Wirkung zeigt sich ebenfalls an der Zahnoberfläche, die durch die regelmäßige Nutzung glatter wird. Das erschwert es den Bakterien zudem. Dennoch ist Xylit lediglich eine Ergänzung der täglichen Zahnpflege und darf nicht als Ersatz für diese angesehen werden.