Fußpilz: 3 Anzeichen des Pilzbefalls

Fußpilz: 3 Anzeichen des Pilzbefalls

Im Laufe des Lebens kommen die meisten von uns mindestens einmal mit ihm in Berührung – die Rede ist vom Fußpilz. Erfahren Sie, anhand welcher Symptome Sie den Pilzbefall erkennen und welche vorbeugenden Maßnahmen Sie vor ihm schützen.

Studien zufolge sind zwischen 3 und 15 Prozent der Bevölkerung von Fußpilz (Tinea pedis) betroffen. Damit zählt er zu den häufigsten Fußerkrankungen und Infektionskrankheiten überhaupt. Warum sich Hautpilze vor allem auf unseren Füßen ansiedeln, liegt in ihren Vorlieben begründet: Pilze ernähren sich von Keratin, einem Struktureiweiß, das vorwiegend in den oberen Hautschichten, der Hornhaut und unseren Nägeln vorkommt. Außerdem bevorzugen Hautpilze ein warmes und feuchtes Klima, wie es in unseren Schuhen und Socken üblicherweise vorherrscht.

Fußpilz: 3 Anzeichen des Pilzbefalls

1. Juckreiz

Ein erstes Anzeichen für die Ausbreitung eines Fußpilzes ist der Juckreiz. Während wir optische Veränderungen unserer Füße nicht immer wahrnehmen, stellt das Jucken ein gleichermaßen nerviges wie auffälliges Symptom dar und veranlasst viele Menschen, den Haus- oder Hautarzt aufzusuchen. Wenn es Sie vor allem in den Zehenzwischenräumen juckt und keine andere offensichtliche Ursache infrage kommt, liegt der Verdacht nahe, dass ein Fußpilz es sich gerade bei Ihnen gemütlich macht.

2. Verfärbungen

Zusätzlich zum Jucken kann sich die Reizung und Entzündung der Haut in einer rötlichen Verfärbung widerspiegeln. Häufig sind sowohl gerötete Stellen als auch weiße Verdickungen erkennbar, die an Hornhaut erinnern. Wenn sich darüber hinaus auch Ihre Zehennägel stellenweise weißlich verfärben und verdicken, betrifft der Pilzbefall wohl ebenfalls Ihre Nägel.

Tipp: Vor allem Nagelpilze können äußerst hartnäckig sein. Gehen Sie daher schnellstmöglich zum Hautarzt und beginnen Sie frühzeitig mit der Behandlung.

3. Rissige, schuppende Haut

Fußpilz kann dazu führen, dass sich die Haut an Ihren Füßen spannt und sogar aufreißt. Kleine, tastbare Risse und eine zunehmend schuppende Haut sind üblich. Da Pilze über kleine Verletzungen und Risse in die Haut eindringen können, sollten Sie Ihre Fußhaut selbst dann regelmäßig pflegen, wenn Sie noch frei von Fußpilz sind.

Video: Fußpilz durch Sport – so können Sie sich schützen

Fußpilz loswerden und vorbeugen

Sobald Sie den Verdacht haben, es könnte sich ein Pilz auf Ihren Füßen ausbreiten, sollten Sie rasch zum Arzt gehen. Denn je länger es sich Hautpilze gemütlich machen können, umso schwieriger wird es, sie wieder loszuwerden. Außerdem können dieselben Pilze, die Ihren Fußpilz verursachen, sich auch auf Ihren Nägeln ausbreiten und zu einem hartnäckigen Nagelpilz führen. Glücklicherweise lässt sich Fußpilz mit antimykotischen Cremes und Medikamenten mittlerweile gut behandeln, auch wenn die Beseitigung Geduld und konsequentes Handeln erfordert. Umso wichtiger sind vorbeugende Maßnahmen:

  • Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen sorgfältig ab – besonders zwischen den Zehen. 
  • Tragen Sie atmungsaktive Schuhe und Baumwollsocken.
  • Waschen Sie Ihre Socken, Bettwäsche und Handtücher bei 60 °C und teilen Sie sie nicht mit anderen Menschen.
  • Schützen Sie sich selbst und andere, indem Sie in gemeinschaftlichen Duschen, Umkleiden und Schwimmbädern stets Badelatschen tragen.
  • Bei Schweißfüßen kann Babypuder helfen, die Füße trocken zu halten.

Wichtig: Diabetiker und Menschen mit einem geschwächten oder medikamentös unterdrückten Immunsystem sind besonders anfällig für Fußpilz und sollten umso mehr auf diese vorbeugenden Maßnahmen achten.

Quellen: gesundheitsinformation.de, gesund.bund.de, aok.de, tk.de

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