9. Juli 2021
Wässrige Periode: Diese Ursachen stecken dahinter

Wässrige Periode: Diese Ursachen stecken dahinter

Sie bemerken, dass Sie eine wässrige und helle Regelblutung haben? Wir sagen Ihnen, welche Gründe dahinterstecken und ob Sie einen Arzt aufsuchen sollten.

Wässrige Periode: Anzeichen für Östrogenmangel

Während Ihrer Menstruation kann sich Ihre Blutung bezüglich Konsistenz, Menge und Farbe verändern – das ist ganz normal. Wenn Ihre Periode stärker, dickflüssiger und dunkelrot ist, weist dies auf einen hohen Östrogenspiegel auf.

Ist die Blutung hingegen hellrot bis rosa und wässrig, kann dies ein Anzeichen für einen niedrigen Östrogenwert sein. Ein Östrogenmangel macht sich durch Symptome wie Scheidentrockenheit, sexueller Unlust, Haarausfall oder depressive Verstimmungen bemerkbar. Die Ursachen eines niedrigen Östrogenwertes können vielfältig sein: Möglicherweise liegt eine Gelbkörperschwäche oder eine Nebenniereninsuffizienz vor. Auch die Menopause oder das Absetzen der Antibabypille können infrage kommen.

Wässrige Periode: weitere mögliche Ursachen

Darüber hinaus kann es noch weitere Gründe für eine dünnflüssige Periode geben. Sie kann beispielsweise bei Frauen eintreten, die eine Diät machen, viel Sport treiben oder Nährstoffmängel haben. Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille nehmen, haben meist eine schwächere, dünnere und kürzere Abbruchblutung. Ebenfalls kann ein ungesunder Lebensstil mit hohem Alkoholkonsum, ungesunder Ernährung und zu wenig Schlaf die Ursache Ihrer wässrigen Periode sein. In schlimmsten Fall kann die helle und dünnflüssige Blutung auf eine Krebserkrankung hindeuten.

Wann zum Arzt? Beobachten Sie Ihre Regelblutung. Sollte sie permanent während der Periode dünnflüssig wie Wasser sein oder die Menstruation über mehrere Zyklen wässrig ist, sollten Sie Ihren Gynäkologen aufsuchen. Wenn Sie noch weitere Veränderungen bemerken oder zusätzlich starke Schmerzen auftreten, sollten Sie mit dem Arztbesuch nicht warten.

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