8. März 2021
Besenreiser: 5 Tipps zum Vorbeugen

Besenreiser: Mit diesen 5 Tipps können Sie vorbeugen

Besenreiser stellen in den meisten Fällen kein gesundheitliches Risiko dar. Trotzdem freut sich niemand darüber, wenn er die unliebsamen blauen Äderchen an den Beinen entdeckt. Aber wie kann man ihr Entstehen verhindern? Wir haben 5 Tipps zum Vorbeugen.

Viele Menschen leiden unter Besenreisern. Einer Studie der Universität Bonn zufolge treten die Äderchen schon bei über der Hälfte aller Frauen und Männer zwischen 20 und 29 Jahren auf. In den meisten Fällen handelt es sich alleine um ein ästhetisches Problem, nur bei rund fünf Prozent der Betroffenen ist die Ursache ein chronisches Venenleiden.

Wie entstehen Besenreiser?

Unter Besenreisern, auch Besenreiservarizen genannt, versteht man örtlich begrenzte Erweiterungen feiner Beinvenen in der obersten Hautschicht, die als feine rötlich-blaue Äderchen sichtbar werden – meist an den Oberschenkeln, aber auch an anderen Stellen wie dem Gesicht. Der Name kommt daher, dass sie sich oft wie Reisigbesen unter der Haut ausbreiten. In vielen Fällen ist eine Vererbung die Ursache für das Auftreten der Besenreiser. Weitere Faktoren, die man nicht beeinflussen kann, sind ein Verlust der Venenfunktion mit fortschreitendem Alter oder hormonelle Einflüsse, die die Venenwand schwächen können.

Aber auch ein dauerhaft erhöhter Druck auf die Gefäße kann eine Ursache sein. Dieser Druck entsteht beispielsweise durch langes Sitzen oder Stehen, zu enge Kleidung oder Übergewicht. Wenn sich Blut in den Venen staut, führt das dazu, dass sich die Gefäßwände ausdehnen, was wiederum die Entstehung von Besenreisern begünstigt. Aus diesem Grund haben auch Menschen mit Bluthochdruck ein erhöhtes Risiko für Besenreiser. Aber auch andere Faktoren wie ein hoher Alkoholkonsum, Rauchen oder Bewegungsmangel können Auslöser sein.

Besenreiser: 5 Tipps zum Vorbeugen

Auch, wenn das Entstehen von Besenreisern oft erblich bedingt ist, entscheidet zum großen Teil der Lebensstil, ob und wie häufig die Äderchen auftreten. Besenreiser, die bereits da sind, können leider nur durch eine ärztliche Laserbehandlung oder Verödung entfernt werden. Wenn Sie einige Tipps befolgen, können Sie jedoch der Entstehung weiterer Besenreiser effektiv vorbeugen.

  1. Bewegung und Sport
    Da ein Bewegungsmangel sowie langes Sitzen oder Stehen zu einem Druck auf die Gefäße führt, der wiederum das Entstehen von Besenreisern begünstigt, ist tägliche Bewegung das A und O, um diesen vorzubeugen. Besonders, wenn Sie beruflich eine sitzende Tätigkeit ausüben, sollten Sie darauf achten, regelmäßig zwischendurch aufzustehen und sich in Ihrer Mittagspause aktiv zu bewegen – zum Beispiel bei einem kleinen Verdauungsspaziergang nach dem Essen. Regelmäßiger Sport kann zusätzlich helfen, der Entstehung der Äderchen entgegenzuwirken. Besonders gut für die Venengesundheit sind Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren.
     
  2. Gesunde Ernährung
    Da Übergewicht zu den Risikofaktoren für Besenreiser und Krampfadern zählt, ist eine gesunde Ernährung eine wichtige Grundlage, wenn man ihnen vorbeugen möchte. Ernähren Sie sich ausgewogen und ballaststoffreich und bauen Sie viel Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan ein. Essen Sie Fleisch, Zucker sowie Fertigprodukte nur in Maßen.
     
  3. Die richtige Kleidung
    Auch das, was wir anziehen, beeinflusst unsere Venengesundheit. Enge Kleidung und hohe Schuhabsätze begünstigen Besenreiser. Achten Sie deshalb darauf, dass ihre Kleidung, besonders an den Beinen, nicht zu eng sitzt und wählen Sie flache und bequeme Schuhe.
     
  4. Übergewicht reduzieren
    Jedes Kilo, das wir mehr wiegen, stellt eine Belastung für unseren Körper und auch für die Venen dar. Deshalb ist es wichtig, mögliches Übergewicht zu reduzieren.
     
  5. Regelmäßige Wechselduschen
    Wechselduschen sind ein effektives Mittel, um das Entstehen von Besenreisern zu verhindern. Durch die wechselnde Wassertemperatur weiten sich die Gefäße und ziehen sich wieder zusammen. So werden die Venen trainiert und die Durchblutung angeregt.
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