Superfood Warum Sie täglich einen Löffel Leinöl zu sich nehmen sollten

Leinöl ist eines der gesündesten Öle überhaupt. Wir verraten Ihnen, was das flüssige Gold so alles kann und warum Sie am besten täglich einen Löffel davon zu sich nehmen sollten.

leinöl

Leinöl ist ein sehr hochwertiges Pflanzenöl, das aus Leinsamen gewonnen wird. Kaltgepresst schmeckt es leicht nussig-herb. Aufgrund seiner Farbe wird es oft auch als flüssiges Gold bezeichnet – und das ist es wirklich! Kaum ein anderes Öl ist so gesund wie Leinöl.

Darum ist Leinöl so gesund

Leinöl ist einer der wohl besten Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren. Die Leinsamen, aus denen das Öl hergestellt wird, haben nämlich einen so hohen Omega-3-Gehalt, dass täglich schon wenige Mengen davon reichen, um unseren Körper mit diesem so gesunden Fett zu bedienen. Außerdem enthält Leinöl außergewöhnlich viel von der Omega-3-Variante Alpha-Linolensäure – nämlich ganze 45 bis 70 Prozent. Diese Alpha-Linolensäure ist ein lebensnotwendiger Nährstoff, den der Körper selbst nicht herstellen kann. Im Rahmen einer Studie fanden amerikanische Wissenschaftler heraus, dass sich die in Leinöl enthaltene Alpha-Linolensäure positiv auf die Cholesterinwerte auswirkt. Probanden, die über einen Zeitraum von drei Monaten täglich einen Esslöffel Leinöl und drei Scheiben Leinsamenbrot zu sich genommen haben, konnten sich über deutlich gesunkene Werte des Gesamtcholesterins sowie auch des LDL-Cholesterins freuen.

Omega-3-Fettsäuren haben zudem eine besonders positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, auf die Verdauung, die Blutzuckerwerte sowie auf das Gehirn. Außerdem soll Leinöl Entzündungen lindern, den Blutdruck regulieren und Depressionen vorbeugen können. Ein echtes Superfood, oder?

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So wenden Sie Leinöl an

Für einen echten Gesundheitsboost schwören viele Menschen darauf, täglich einen Esslöffel pures Leinöl zu sich zu nehmen – und zwar gleich nach dem Aufstehen und auf nüchternen Magen. Wer das Leinöl aber lieber in seine Speisen integrieren möchte, sollte dies aber bitte nur in der kalten Küche machen. Die Fettsäuren aus dem Leinöl vertragen aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung leider keine hohen Temperaturen. Man darf Leinöl daher auch nicht zum Braten verwenden. Es macht sich aber toll in Salatdressings und Dips. Ein echter Klassiker sind auch Pellkartofflen mit Quark und Leinöl. 

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Lagerung und Haltbarkeit von Leinöl

Am besten kaufen Sie Leinöl immer nur in kleinen Mengen, da es bei einer Lagerung im Kühlschrank binnen vier bis sechs Wochen aufgebraucht werden sollte. Wird es zu lange gelagert, bekommt es einen leicht bitteren Geschmack. Auch auf Vorrat sollten Sie das Leinöl niemals kaufen, da es nach Herstellung nur etwa zwei bis drei Monate haltbar ist.

Datum: 20.08.2020
Autorin: Lara Rygielski