27. Juli 2021
Gründe, warum Sie trotz Sport nicht abnehmen

7 Gründe, warum Sie trotz Sport nicht abnehmen

Sie treiben regelmäßig Sport, aber an Ihrem Gewicht verändert sich rein gar nichts? So geht es erstaunlich vielen Menschen, die ins Training einsteigen und wir verraten Ihnen, woran das liegen kann: Hier sind 7 Gründe, warum Sie trotz Sport nicht abnehmen.

Sie sind seit Wochen top motiviert, hängen sich bei jedem Training rein und trotzdem nehmen Sie nicht ab oder nehmen sogar zu? Wenn es trotz Sport mit der Gewichtsabnahme nicht klappt, könnte es an diesen 7 Gründen liegen.

7 Gründe, warum Sie trotz Sport nicht abnehmen

  1. Sie überschätzen den Kalorienverbrauch durch Sport
    Sowohl Ausdauertraining als auch Krafttraining verbrauchen bei hoher Intensität und Regelmäßigkeit nennenswerte Kalorien. Allerdings nicht genug, um eine schlechte Ernährung wettzumachen. Denn die Lebensmittelindustrie macht es uns sehr leicht, verbrannte Kalorien in Nullkommanix wieder zu uns zu nehmen. Um eine einzige Tiefkühlpizza mit Salami zu verbrennen, müssten Sie etwa anderthalb Stunden joggen oder zwei Stunden Aerobic machen.
  2. Sie „gönnen“ sich nach dem Training etwas
    Nicht falsch verstehen – Genuss gehört zum Leben dazu und man darf sich hin und wieder auch Lebensmittel oder Aktivitäten gönnen, die nicht unbedingt gesund sind. Wie so häufig kommt es hierbei jedoch auf das Maß an. Wenn Sie nach jedem Training eine extra große Portion essen oder sich mit einem triefenden Burger oder einem Schokoriegel „belohnen“, müssen Sie sich nicht wundern, wenn es mit dem Wunschgewicht nicht klappt. Außerdem ist es psychologisch gefährlich, sich regelmäßig mit Essen zu belohnen, da dies vor allem in schlechten Zeiten zu emotionalem Essen führen kann.
  3. Sie bauen Muskelmasse auf
    Diesen positiven Effekt sollten vor allem Anfänger*innen nicht unterschätzen. Wenn Sie noch nie in Ihrem Leben trainiert oder für einige Jahre pausiert haben, bauen Sie in ziemlich kurzer Zeit Muskeln auf. Dies ist vor allem bei intensivem Krafttraining der Fall, doch auch wenn Sie mit dem Joggen anfangen, schwimmen gehen oder eine Spielsportart betreiben, wächst Ihre Muskulatur merklich. Da Muskeln neben Proteinen noch viel Wasser und Glykogen (Energie in Form von Kohlenhydraten) enthalten, sind sie schwerer als Fett. Wenn sich also auf der Waage wochenlang nichts tut, Sie aber im Training Fortschritte machen, könnte es an der dazugewonnenen Muskelmasse liegen.
  4. Sie machen die falschen Übungen
    Seit jeher hält sich das Gerücht hartnäckig, man könne mit Sit-ups und Crunches einen flachen Bauch bekommen und die dortigen Fettpolster abbauen. Leider reicht das nicht aus, da solche Bauchübungen nur wenige Kalorien verbrennen und die betätigte Muskelgruppe recht klein ist. Machen Sie stattdessen intensive Ganzkörperübungen und legen Sie Ihren Fokus auf die größten Muskelgruppen: Hier sind die besten Übungen für straffe Beine und einen knackigen Po >>
  5. Sie treiben zu wenig Sport
    Jedes bisschen Bewegung hilft Ihnen dabei, einen gesünderen Körper zu bekommen und Ihre Lebensqualität sowie -dauer zu erhöhen. Wenn Sie zweimal pro Woche joggen gehen oder zwei bis drei halbstündige Fitness-Workouts machen, ist das ein ordentlicher Anfang. Für langsame sowie langfristige Abnehmerfolge kann das sogar völlig ausreichen. Wenn Sie jedoch schnelle Ergebnisse sehen und innerhalb weniger Monate Ihren Körper transformieren möchten, müssen Sie Ihr Sportpensum erhöhen. Vergessen Sie jedoch nicht, Pausentage einzulegen, an denen Sie sich höchstens regenerativ bewegen, z.B. in Form von Spaziergängen, entspannten Schwimmeinheiten oder kleinen Radtouren.
  6. Sie messen den falschen Parameter
    Klar, das Körpergewicht ist die Messgröße, die jeder von uns bereits seit der Kindheit kennt und auch als Erwachsene sprechen wir von einem Wunschgewicht oder Zielgewicht, das wir erreichen möchten. Dennoch sollten Sie gerade als sporttreibende Person nicht vergessen, dass das Gewicht an sich nicht alles ist. Für den Durchschnitt der Bevölkerung sind Gewicht und BMI zwar gute Anhaltspunkte, anhand derer sich das Risiko für bestimmte Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck & Co. gut vorhersagen lässt. Wenn Sie Sport treiben, verändert sich jedoch Ihre Körperzusammensetzung: Ihr Muskelanteil steigt, während gleichzeitig Ihr Körperfettanteil abnimmt. Auf der Waage tut sich jedoch nicht viel. Daher ist es sinnvoller, mit einem einfachen Maßband den Bauchumfang zu messen, um Ihre Fortschritte in Sachen Fettabbau und Körpertransformation festzuhalten.
  7. Sie trainieren erst seit wenigen Wochen
    Durch das Internet und vor allem auf Social-Media-Plattformen sehen wir täglich beeindruckende Körpertransformationen, bei denen jemand innerhalb von 10 Wochen unglaubliche Muskelberge aufgebaut und seinen Bierbauch zu einem Sixpack verwandelt hat. Solche extremen Veränderungen mögen in Einzelfällen und unter größter Anstrengung mit einem komplett veränderten Ernährungs- und Trainingsplan zwar möglich sein. Für viele Menschen ist dies jedoch nicht realistisch und trotzdem erwarten sie, dass bereits ein Monat nach Trainingsbeginn der Traumkörper auf sie wartet. Muskulatur braucht jedoch Zeit, um aufgebaut zu werden und über Jahre angehäuftes Körperfett werden Sie nicht über Nacht los. Halten Sie daher Ihre Erwartungen stets in einem realistischen Rahmen und brechen Sie das Training nicht ab, wenn Sie nach nur vier Wochen noch keinen Fortschritt bemerken. 

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