Körperpflege 7 Fehler, die jeder beim Duschen macht

Die tägliche Dusche ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Doch wussten Sie, dass auch Sie beim Duschen immer wieder die selben Fehler machen? Wir verraten Ihnen, auf was Sie in Zukunft besser achten sollten.

7 Fehler, die Sie beim Duschen machen
Egal ob Temperatur, Härtegrad oder Pflegemittel – beim Duschen kann man so einiges falsch machen. Wir verraten Ihnen, welche Duschgewohnheiten Ihrem Körper mehr Schaden als Nutzen zufügen.
 

Diese 7 Fehler machen Sie garantiert beim Duschen

1. Sie duschen zu heiß
Gerade an kalten Tagen gibt es nichts Schöneres, als eine heiße Dusche. Doch Vorsicht: Zu hohe Temperaturen, um die 40 Grad, sorgen dafür, dass unsere Haut austrocknet und sich Ekzeme bilden – heißes Wasser nimmt der Haut nämlich zu viel vom natürlichen Fettfilm weg. Entsteht beim Duschen Wasserdampf, ist dies ein klares Zeichen dafür, dass die Wassertemperatur zu heiß ist! Besser: Lauwarm duschen! Am besten hat das Wasser um die 35 Grad. 
 
2. Sie duschen zu lange
Auch beim Duschen gilt: Wenn's am schönsten ist, sollte man aufhören – und zwar spätestens nach 5 bis 10 Minuten! Je länger Sie nämlich duschen, desto stärker trocknet Ihre Haut aus, weil Sie mit jeder Sekunde mehr von der schützenden Fettschicht der Hautoberfläche abspülen. Krankheitserreger wie Pilze und Bakterien haben nun ein leichtes Spiel um in die Haut einzudringen.
 
Übrigens: Auch auf die richtige Uhrzeit kommt es an! Tatsächlich empfiehlt es sich, abends statt morgens zu duschen, da man so die Schmutz- und Ölrückstände des Tages vom Körper waschen kann. Die Ölproduktion des Körpers erreicht um 13 Uhr nämlich ihren Höhepunkt – in der Nacht ist sie hingegen sehr gering.
 
3. Sie waschen sich das Gesicht  
Natürlich bietet es sich an, direkt auch das Gesicht unter der Dusche zu waschen – aber gut ist es nicht. Das Wasser mit dem Sie Ihren Körper waschen, ist nämlich viel zu warm für Ihre empfindliche Gesichtshaut. Die Folge: Rötungen, Reizungen und frühzeitige Hautalterung! Auch Pflegemittel, die Sie für Ihren Körper verwenden, sind für das Gesicht völlig ungeeignet. Setzen Sie stattdessen auf ein Waschgel, das speziell für Ihr Gesicht geeignet ist – zum Beispiel dieses hier.

4. Sie verwenden zu hartes Wasser
Sie kennen den Härtegrad Ihres Wassers nicht? Dann wird es jetzt höchste Zeit! Zu hartes Wasser kann nämlich Ihrem Haar und Ihrer Haut schaden. Der hohe Anteil an Mineralstoffen lagert sich nicht nur in Haushaltsgeräten ab – sondern auch auf Ihrer Haut, was zu Ekzemen führen kann. Eine hohe Konzentration an Calcium- und Magnesiumionen lässt zudem das Haar stumpf und glanzlos werden.

Tipp: Dieser Duschkopf hat einen Kalk- und Ionenfilter.
 
5. Sie reinigen Ihren Rasierer nicht
So ein Rasierer kann es ganz schön in sich haben – und zwar an Bakterien! Die vermehren sich nämlich gerne auf seiner Oberfläche, wenn er in der feuchten Dusche liegen bleibt. Reinigen Sie Ihren Rasierer also vor jeder Benutzung mit heißem Wasser, um so Entzündungen und Infektionen vorzubeugen. Rasierklingen gehören zudem regelmäßig ausgewechselt, um auch Verletzungen vorzubeugen. Einen besonders beliebten Rasierer finden Sie übrigens hier.
 
6. Sie übertreiben bei der Intimhygiene
Im Intimbereich ist besondere Vorsicht geboten – er reagiert nämlich besonders empfindlich auf die meisten Duschgele. Jucken und Brennen sind oft die Folge. Dadurch, dass die Intimflora nachhaltig gestört wird, sind Sie zudem anfälliger für unangenehme Pilzinfektionen oder andere Krankheiten. Lieber lauwarmes Wasser ohne Zusätze verwenden, um den speziellen pH-Wert im Intimbereich nicht ins Ungleichgewicht zu bringen. Oder aber Sie setzen auf ph-neutrale Duschgele, wie etwa dieses hier, das Bestbewertungen auf Amazon hat. 
 
7. Sie rubbeln sich mit dem Handtuch trocken
Nicht nur die Art und Weise, wie wir uns duschen ist wichtig – auch beim Abtrocknen gibt es ein paar Regeln zu beachten. Schnell mit dem Handtuch trockenrubbeln? Bitte nicht! Das tut der Haut, die vom warmen Wasser und Duschgel noch empfindlich und angegriffen ist, gar nicht gut. Lieber sanft trockentupfen oder besser noch: Das Handtuch um den Körper wickeln und die Haut an der Luft trocknen lassen.
 

Datum: 18.08.2020
Autorin: Lara Rygielski