Hohes Cholesterin: 4 Erkrankungen als Ursachen

Hohes Cholesterin: 4 Erkrankungen als Ursachen für erhöhte Blutfette

Hohe Cholesterinwerte stellen ein gesundheitliches Risiko dar, da sie Gefäßablagerungen verursachen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Nicht immer ist eine ungesunde Lebensweise für erhöhte Blutfette verantwortlich – bestimmte Krankheiten können Ihren Fettstoffwechsel ebenfalls stören. 

Erhoehtes Cholesterin
© freshidea/Adobe Stock
Ein Zuviel des schädlichen LDL-Cholesterins setzt sich als Plaque in den Gefäßwänden ab. 

Was ist Cholesterin?

Das Lipidmolekül Cholesterin ist Baustein vieler Hormone und kommt in unserer Zellmembran vor. Cholesterin wird unterschieden in „gutes“ High Density Lipoprotein (HDL) und „schlechtes“ Low Density Lipoprotein (LDL), welches sich in den Arterienwänden als Plaque ansammelt. Dadurch kommt es zu Verengungen, welche die Durchblutung beeinträchtigen. Eine solche Arterienverkalkung (Arteriosklerose) kann den Sauerstoff- und Nährstofftransport nicht wie gewohnt gewährleisten. Folglich nimmt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck zu. Da jedes Blutgefäß von einer Arteriosklerose betroffen sein kann, kann es dementsprechend auch zu einer Mangelversorgung in den Arterien des Gehirns oder des Herzens kommen. In schweren Fällen kann ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt drohen.

Cholesterin wird größtenteils vom Körper selbst produziert, einen kleinen Teil nehmen wir über die Nahrung selbst auf. Vor allem ein ungesunder Lebensstil lässt unsere Blutfettwerte in die Höhe treiben. Dazu gehören eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung, Rauchen und Übergewicht. Aber auch bestimmte Krankheiten können unseren Cholesterinspiegel steigen lassen.

Diese Krankheiten erhöhen Ihr Cholesterin 

Verschiedene Krankheiten können den Fettstoffwechsel stören, sodass es zu einem erhöhten LDL-Cholesterinspiegel kommt. Dazu gehören folgenden Erkrankungen.

Weitere Ursachen für erhöhtes Cholesterin: Wechseljahre und Schwangerschaft

Weitere gesundheitliche Gründe, die für erhöhte Blutfette sorgen, sind die Wechseljahre oder eine Schwangerschaft. Während der Menopause sinkt der Östrogenwert ab, wovon auch der LDL-Cholesterinspiegel beeinflusst wird und daraufhin steigt. Dieser wechseljahrsbedingte erhöhte Cholesterinwert kann das Risiko für Bluthochdruck und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen lassen. Auch während einer Schwangerschaft kann aufgrund der hormonellen Veränderungen Ihr LDL-Cholesterin zunehmen. Hier besteht in der Regel aber kein Grund zur Sorge, da der Stoffwechsel in dieser Zeit auf Hochtouren läuft. Nach der Geburt pendeln sich Ihre Werte wieder ein. 

Video: Gesunde Ernährung – diese Speisen senken den Cholesterinspiegel

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