Nagelpilz: 3 Anzeichen des Pilzbefalls

Nagelpilz: 3 Anzeichen des Pilzbefalls

Ein Nagelpilz ist unansehnlich, kann schmerzhaft sein und bei Betroffenen für Scham sorgen. Anhand dieser Veränderungen und Symptome können Sie erkennen, ob möglicherweise ein Pilzbefall vorliegt.

In Deutschland leiden schätzungsweise bis zu 12 Prozent der Menschen an einem Nagelpilz – auch Onychomykose genannt. Besonders anfällig für einen Pilzbefall sind unsere Hände und Füße dann, wenn sie regelmäßig und für lange Zeiträume Feuchtigkeit ausgesetzt sind, z.B. beim Putzen ohne Handschuhe, im Schwimmbad oder in schwitzigen Socken. An den Füßen kommen Hautpilze und Nagelpilze häufig gleichzeitig vor. Die folgenden Symptome sind typisch für Nagelpilze.

Nagelpilz: 3 Anzeichen des Pilzbefalls

1. Verfärbungen

Die erste optische Veränderung, die auf einen Nagelpilz hinweist, ist die Verfärbung eines oder mehrerer Fußnägel. Diese können sich bei Pilzbefall Stück für Stück weißlich-gelblich oder sogar bräunlich verfärben. In der Regel betrifft die Verfärbung anfangs nur einen kleinen Teil des Nagels und breitet sich stetig weiter aus.

2. Brüchige Nägel

Neben der Optik kann sich auch die Beschaffenheit Ihrer Nägel verändern. Werden diese rissig oder brüchig und verlieren an Elastizität, könnte ein Nagelpilz vorliegen. Sogar Schmerzen können bei erhöhtem Druck auf den befallenen Nagel auftreten. Unter Umständen kann sich der Nagel auch teilweise vom Nagelbett ablösen. Höchste Zeit für einen Besuch beim Hautarzt.

3. Verdickung der Nägel

Ein Pilz kann außerdem dazu führen, dass sich der Nagel stellenweise verdickt oder verformt. Dadurch kann eine angemessene Nagelpflege, wie das Schneiden mit der Nagelschere, erschwert sein.

Nagelpilz: Vorbeugung und Behandlung

Die vollständige und dauerhafte Entfernung eines Nagelpilzes ist aufwendig und kann sich über mehrere Monate ziehen, da die Zehennägel nur sehr langsam nachwachsen. Je früher Sie mit der Behandlung beginnen, umso leichter und schneller lässt sich der Pilzbefall beheben. Zögern Sie daher nicht mit dem Besuch beim Hautarzt – dieser kann eine sichere Diagnose stellen und Ihnen spezielle, antimykotische Cremes verschreiben. In schweren Fällen kommen auch antimykotische Medikamente zum Einsatz, um den Pilz systemisch zu bekämpfen.

Damit es bei Ihnen gar nicht erst – oder erneut – zu einem Nagelpilz kommt, sollten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen beherzigen:

  • Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen sorgfältig ab – besonders zwischen den Zehen. 
  • Tragen Sie atmungsaktive Schuhe und Baumwollsocken.
  • Verwenden Sie zwei Paar Sportschuhe im Wechsel, damit Sie nicht an zwei aufeinanderfolgenden Trainingstagen denselben Schuh tragen müssen.
  • Waschen Sie Ihre Socken, Bettwäsche und Handtücher bei 60 °C und teilen Sie sie nicht mit anderen Menschen.
  • Schützen Sie sich selbst und andere, indem Sie in gemeinschaftlichen Duschen, Umkleiden und Schwimmbädern stets Badelatschen tragen.
  • Bei Schweißfüßen kann Babypuder helfen, die Füße trocken zu halten.

Quellen: gesundheitsinformation.de, gesund.bund.de

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