29. März 2021
Heuschnupfen: So hilft die richtige Ernährung

Heuschnupfen: So kann die Ernährung Symptome lindern

Häufiges Niesen, laufende Nase, juckende Augen – während der Pollenzeit haben es Menschen mit Heuschnupfen nicht leicht. Umso besser, dass man die unangenehmen Symptome durch bestimmte Lebensmittel lindern kann. Hier erfahren Sie, wie die richtige Ernährung bei Heuschnupfen hilft.

Heuschnupfen: So hilft die richtige Ernährung

Laut dem Allergieinformationsdienst gibt es einige Hinweise darauf, dass die Ernährung bei der Entwicklung allergischer Reaktionen eine Rolle spielt. So gibt es beispielsweise verschiedene Lebensmittel, die allergische Reaktionen auslösen oder verschlimmern können.

Heuschnupfen: Lebensmittel mit Histamin meiden

Wenn bei einer Pollenallergie Allergene in die Schleimhäute von Nase und Atemwegen gelangen, wird der körpereigene Botenstoff Histamin ausgeschüttet, welcher die Allergiesymptome auslöst. Da auch in vielen Lebensmitteln Histamin enthalten ist, ist es wichtig, dass Sie in Ihrer Ernährung weitestgehend auf diese Nahrungsmittel verzichten. Das gilt sowohl für Lebensmittel, die Histamin enthalten, als auch für solche, die den Botenstoff im Körper freisetzen. Dazu zählen:

  • Konservengemüse & Co.
  • bestimmte Käsesorten
  • Meeresfrüchte
  • geräucherter Fisch
  • Weizenprodukte
  • Bohnen
  • Hülsenfrüchte
  • geräuchertes Fleisch
  • Essig
  • bestimmte Obstsorten (z.B. Bananen)
  • Sauerkraut
  • Nüsse
  • Schokolade
  • bestimmte Gemüsesorten (z.B. Tomaten)

Auch verarbeitete Lebensmittel mit einem hohen Zuckeranteil sowie Koffein können zu einer Verschlimmerung der Beschwerden beitragen. Trinken Sie Kaffee und Tee also nur in Maßen.

Bei Pollenallergie auf Alkohol und Fast Food verzichten

Da alkoholische Getränke meist einen hohen Anteil an Histamin enthalten, sollten Sie auf den Genuss von Alkohol verzichten. Insbesondere gilt dies für Sekt, Wein und Bier. Laut allergieinformationsdienst.de kann Alkohol allergische Reaktionen fördern oder sogar verschlechtern. Trinken Sie stattdessen über den Tag verteilt reichlich Wasser, da dieses die Schleimhäute feucht hält und so die natürliche Barriere gegen Pollen unterstützt. Studien zufolge leiden auch Menschen, die mindestens dreimal wöchentlich Fast Food essen, häufiger unter Symptomen wie Atemnot, Asthma und allergischem Schnupfen

Heuschnupfen: Was darf ich essen?

Setzen Sie bei Ihrer Ernährung auf eine gesunde und nährstoffreiche Kost, die reich an Vitamin C und Magnesium ist. Vitamin C kann im Körper dazu beitragen, dass der Histaminspiegel sinkt. Magnesium verhindert dessen Abgabe ins Blut und wird deshalb auch bei einer Histaminintoleranz empfohlen. Zudem sollten Lebensmittel mit einem niedrigen Histamingehalt auf Ihrem Speiseplan stehen. Dazu zählen beispielsweise verschiedene Obstsorten wie Heidelbeeren oder Äpfel. Außerdem auch Gemüse wie Salat, Rote Bete, Paprika, Brokkoli. Auch Getreide wie Reis, Mais, Dinkel, Hafer sowie Hirse enthalten wenig Histamin.

Video: 10 Tipps bei Heuschnupfen – So vermeiden Sie allergische Reaktionen

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