Befreit durchatmen Welche Globuli helfen bei Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist heutzutage längst keine Randerscheinung mehr. Jeder fünfte Deutsche leidet unter Allergischer Rhinitis, wie es in der medizinischen Fachsprache heißt. Eine Behandlung ist meist langwierig und durchläuft mehrere Phasen. Können Globuli bei Heuschnupfen schnelle Abhilfe verschaffen?

Globuli gegen Heuschnupfen

Allergische Rhinitis, wie Heuschnupfen medizinisch genannt wird, ist im klassischen Sinne eine Erkrankung der Atemwege. Sie beginnt meist in frühen Kinderjahren und bleibt ein Leben lang. Zwar gibt es mittlerweile vielversprechende Therapien, doch diese helfen leider nicht allen Betroffenen. Wir verraten, welche homöopathische Mittel bei Heuschnupfen helfen. Noch viele weitere Fragen beantwortet unser großes Allergie-ABC.

Homöopathische Behandlung von Heuschnupfen

Die Therapie von Heuschnupfen ist meist sehr langwierig und nicht immer von Erfolg gekrönt. Neueste Behandlungen stützen sich auf drei Säulen: Zunächst einmal sollen Betroffene versuchen, den Allergie auslösenden Stoff zu meiden. Als zweiter Schritt werden Medikamente verschrieben, welche die Symptome des Heuschnupfens bekämpfen. Als letzter Punkt wird mit einer an den Patienten angepassten Immuntherapie begonnen. Hierbei ist es wichtig, so früh wie möglich nach Auftreten der Krankheit zu beginnen, um eine Neusensibilisierung zu verhindern. Trotz der umfassenden Maßnahmen ist solch eine Therapie nicht immer von Erfolg gekrönt. Eine sanfte Alternativ-Behandlung bietet die Homöopathie. 

Das Heuschnupfenmittel von DHU lindert schnell und natürlich akute Symptome wie Niesanfälle, eine brennende Nase sowie juckende und tränende Augen. Auch für Kinder ist das Mittel bestens geeignet, da es, im Vergleich zu Antihistaminika, die Symptome nicht unterdrückt, sondern das Immunsystem auf natürlichem Weg reguliert. 

Globuli gegen Heuschnupfen

Galphimia glauca: Dieses Mittel hat sich bewährt, wenn ihr an einer verstopften und laufenden Nase im Wechsel leidest. Auch bei Atemwegsbeschwerden kann es helfen. 
Cardiospermum: Solltet ihr unter Juckreiz im Bereich der Augen und des Nasenraums leiden, wird dieses Mittel empfohlen. Es kann den Juckreiz lindern und sorgt so gerade nachts für Beruhigung.
Euphrasia: Leidet ihr unter geröteten und brennenden Augen, die im Laufe des Tages auch noch anfangen zu tränen? Euphrasia hilft gegen diese Symptome.
Allium cepa: Mit diesem Präparat lässt sich eine laufende Nase behandeln. Es sorgt dafür, dass eure Schleimhäute abschwellen und ihr nicht andauernd ein Taschentuch zücken müsst.
Luffa Operculata: Neben Galphimia glauca hat sich auch Luffa Operculata als Mittel gegen Atembeschwerden bewährt. Es lässt die Schleimhäute abschwellen und lindert den Juckreiz beim Atmen.
Die Potenz von allen hier vorgestellten Mitteln liegt bei D6. Die Dosierung kann schwanken. 

Was passiert bei Heuschnupfen im Körper?

Eigentlich sollten Pollen keine Reaktion im Körper auslösen. Bei Heuschnupfen reagiert der Körper allerdings mit einer Abwehrreaktion, die man nur von einem viralen oder bakteriellen Infekt kennt. Und tatsächlich laufen die gleichen Mechanismen ab, wie bei einer realen Erkrankung. Das Immunsystem erkennt eindringende Pollen als Gefahr und sendet Antikörper aus, welche die Eindringlinge abbauen sollen. Unser Körper reagiert deshalb mit den typischen Symptomen einer Erkältung: Augen jucken und brennen, die Schleimhaut in der Nase schwillt an, das Atmen fällt schwer. Bei ganz schwerwiegenden Fällen tritt sogar Asthma auf. Ihr seid nicht sicher, ob ihr unter einer Allergie leidet? Macht unseren Allergie-Test. 

Warum unser Körper diese Abwehrreaktion startet, ist bis heute nicht restlos geklärt. Manche Forscher nennen die übersteigerte Hygiene in modernen Gesellschaften als Grund. Unser Körper muss sich nicht mehr gegen herkömmliche Bakterien wehren, deswegen "erfindet" er Erreger. Als Argument für diese These spricht, dass Menschen aus Regionen mit einem niedrigeren Hygienestandard und Naturvölker nahezu keine Allergien kennen. Ihr Körper hat genügend "Arbeit" mit anderen Keimen zu tun. Eine weitere Theorie macht die stärkere Umweltbelastung durch Feinstaub und andere Verschmutzungen in der Luft für das häufige Auftreten von Allergien verantwortlich. Wir haben 20 Allergie-Therapien auf ihren Nutzen getestet. 

Autor: Alexander Scherb