13. September 2021
Saft: Das passiert, wenn Sie täglich Saft trinken

Diese 3 Dinge passieren, wenn Sie täglich Saft trinken

Ob Orangen-, Apfel- oder Multivitaminsaft – bei vielen Menschen stehen Fruchtsaftgetränke täglich auf dem (Frühstücks-)Tisch. Was viele Menschen nicht wissen: Der regelmäßige Verzehr des Getränks wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Aber wie genau? Wir erklären, welche 3 Dinge passieren, wenn Sie täglich Saft trinken.

Viele Menschen greifen regelmäßig zu Fruchtsaftgetränken wie Orangensaft, um Ihren Durst zu löschen. Dass die süßen Getränke fast genauso viel Zucker enthalten wie Softdrinks und im Gegensatz dazu nur einen geringen Nährstoffgehalt aufweisen, wissen die wenigsten. Tatsächlich enthält ein Glas Apfel-Fruchtsaftgetränk rund 100 Kalorien, was den Saft zur Kalorienbombe macht. Im Gegensatz zu Fruchtsaft, Direktsaft und Fruchtnektar enthalten Fruchtsaftgetränke nur einen Fruchtanteil von 6 bis 30 Prozent – dafür jedoch neben Zucker auch Wasser, Farbstoffe und künstliche Aromen. Wenn Sie sich ab und zu ein Glas Saft gönnen, birgt dies noch kein gesundheitliches Risiko. Ein Übermaß des Getränks wirkt sich jedoch negativ auf Ihren Körper aus.

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Diese 3 Dinge passieren, wenn Sie täglich Saft trinken

1. Sie nehmen zu

Wenn Sie abnehmen oder Ihr Gewicht halten möchten, dann sollten Sie anstelle von Softdrinks nicht zu Fruchtsaftgetränken greifen. Denn diese können neben dem ohnehin enthaltenen Fruchtzucker zusätzlich Zucker enthalten. Nach einem Glas des Saftes steigt der Blutzuckerspiegel stark an. Wenn er anschließend wieder sinkt, kann Heißhunger entstehen, der dazu führt, dass Sie mehr essen. Übergewicht gilt wiederum als Risikofaktor für verschiedene Krankheiten, unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Machen Sie Ihren Saft alternativ aus frischem Obst selber – so versorgen Sie Ihren Körper mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen und wissen genau, was drin steckt. Aber Achtung: Auch die selbstgemachten Säfte sollten Sie wegen des Fruchtzuckers nicht im Übermaß trinken.

2. Fruchtsaft kann den Zahnschmelz angreifen

Eins ist klar: Zucker schadet den Zähnen. Und das gilt nicht nur für Haushaltszucker, sondern auch für Fruchtzucker – beides ist in Fruchtsaftgetränken enthalten. Obendrein enthalten sie, wie auch frische Früchte, Säure, die den Zahnschmelz angreift, wodurch das Entstehen von Karies begünstigt wird. Trinken Sie nach einem Glas des Saftes stets ein Glas Wasser zum Neutralisieren. Diese 6 Lebensmittel greifen auch Ihre Zähne an >>

3. Ihr Diabetes-Risiko erhöht sich

Bei Diabetes Typ 2 handelt es sich um eine Form der Diabetes-Erkrankung, die erst im Erwachsenenalter auftritt und durch verschiedene Faktoren verursacht oder begünstigt werden kann. Dazu gehört eine ungesunde, zuckerhaltige Ernährung, die beispielsweise große Mengen Fruchtsaftgetränke enthält. Wenn wir große Mengen Zucker zu uns nehmen, ist der Insulinspiegel im Blut dauerhaft erhöht. Dies begünstigt eine sogenannte Insulinresistenz, die häufig zu Diabetes führt. Greifen Sie anstelle von Fruchtsaftgetränken zu frischem Obst, das das Risiko für Diabetes sogar senken kann.

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Tipp: Wenn Sie Saft trinken, dann greifen Sie anstelle von Fruchtsaftgetränken zu Fruchtsaft, der zu 100 Prozent aus Früchten besteht, nur den fruchteigenen Fruchtzucker und weder Farb- noch Konservierungsstoffe enthalten darf. 

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