26. Juli 2021
Das passiert, wenn Sie jeden Tag Hülsenfrüchte essen

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie jeden Tag Hülsenfrüchte essen

Haben Sie heute schon Hummus, Sojajoghurt oder Linsencurry gegessen? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit! Denn diese 5 gesundheitlich vorteilhaften Dinge passieren, wenn Sie jeden Tag Hülsenfrüchte essen.

Klar, man kennt sie als namensgebende Zutat der Erbsensuppe, des Linsencurrys oder im Chili con/sin Carne. Dennoch erfahren Hülsenfrüchte nicht die Beachtung, die sie aus gesundheitlicher Sicht eigentlich verdienen. Wir holen Linsen, Bohnen, Erbsen, Soja & Co vom Abstellgleis und verraten Ihnen, welche positiven Effekte sie auf Ihre Gesundheit haben. Darum sollten Sie am besten täglich Hülsenfrüchte futtern:

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie jeden Tag Hülsenfrüchte essen

  1. Sie nehmen automatisch ab
    Dass nicht alle Kalorien gleich sind, zeigen Hülsenfrüchte mehr als überzeugend. So hat beispielsweise ein kanadisches Forscherteam in einer Metaanalyse mit 21 hochwertigen Studien festgestellt, dass das Essen von Hülsenfrüchten bei ausgeglichener Kalorienbilanz zu einem Gewichtsverlust führt. So nahmen bei identischer Kalorienaufnahme nur diejenigen der 940 Probanden ab, die durchschnittlich 130 Gramm Hülsenfrüchte täglich aßen. Im Durchschnitt nahmen sie zwar „nur“ 340 Gramm in sechs Wochen ab, aber taten dies quasi automatisch und ohne ihre Kalorien zu reduzieren oder ihre restliche Ernährung umzustellen. Wenn Sie abnehmen möchten, dürfen Sie daher gerne ab sofort eine Portion Linsen, Bohnen oder Erbsen täglich in eine Ihrer Hauptmahlzeiten einbauen.
  2. Sie sind länger satt
    Wenn Sie häufig zwischen Ihren Hauptmahlzeiten Hunger verspüren und daher zu Snacks greifen, bieten Ihnen Hülsenfrüchte eine einfache und effektive Lösung. Denn sie enthalten sowohl große Mengen an Ballaststoffen als auch Eiweiß und resistente Stärke. Diese drei Komponenten sind die größten Sattmacher in der menschlichen Ernährung und führen nicht nur dazu, dass Sie sich direkt nach dem Essen satt fühlen, sondern auch noch Stunden danach. Wer beispielsweise zum Abendessen eine Portion Hülsenfrüchte verzehrt, hat noch am Morgen danach deutlich weniger Hunger. Probieren Sie es aus und ersetzen Sie beim nächsten Mal Ihre Nudeln durch Linsen oder Kichererbsen!
  3. Sie bauen Ihre Darmflora auf
    An dem Spruch „jedes Böhnchen ein Tönchen“ ist zwar etwas dran. Allerdings gewöhnt sich unser Darm schnell an die erhöhte Ballaststoffzufuhr, wodurch Sie bereits nach wenigen Wochen keine vermehrt auftretenden Blähungen mehr verspüren sollten. Viel wichtiger als die wahrzunehmenden Flatulenzen sind jedoch die nicht wahrnehmbaren Auswirkungen auf Ihr Mikrobiom. Die guten Bakterien Ihrer Darmflora lieben nämlich unverdauliche Ballaststoffe, wie sie zuhauf in Hülsenfrüchten vorkommen. Ein gesundes Mikrobiom stärkt Ihr Immunsystem und schützt vor Krankheiten.
  4. Ihr Blutzuckerspiegel normalisiert sich
    Den gleichen Effekt, den Bohnen und Konsorten auf Ihr Sättigungsgefühl haben, haben sie auch auf Ihren Blutzuckerspiegel. So entdeckte man in wissenschaftlichen Untersuchungen den sogenannten „Second-Meal-Effekt“, der ursprünglich passenderweise als Linsen-Effekt betitelt wurde. Dieser beschreibt den Einfluss, den Hülsenfrüchte aufgrund ihrer niedrigen glykämischen Last auf die Blutzucker-Reaktion der nächsten konsumierten Mahlzeit haben. Verputzen Sie zum Frühstück einen Sojajoghurt oder bestreichen Ihr Brot mit Hummus, steigt Ihr Blutzucker in den nächsten Minuten und Stunden nur ganz langsam und stetig an. Die Hülsenfrüchte im Frühstück regulieren sogar Ihren Blutzuckerspiegel noch nach dem Mittagessen, sodass er weniger stark ansteigt und nicht in Form eines Mittagstiefs plötzlich wieder abstürzt. Damit wirken Hülsenfrüchte zudem präventiv gegenüber Diabetes Typ 2.
  5. Ihr Krebsrisiko sinkt
    Nicht nur die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), sondern auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) rät zum häufigen Verzehr von Hülsenfrüchten. Warum? Nicht nur senken die in allen Hülsenfrüchten enthaltenen Ballaststoffe das Risiko für Dickdarmkrebs. Dazu senken auch die in Sojabohnen enthaltenen Isoflavone Studien zufolge das Risiko für Brustkrebs. Auch bei Frauen, die bereits Brustkrebs hatten, könnten niedrige Dosen dieser Phytoöstrogene das Risiko für einen Rückfall senken. Dies muss jedoch in künftigen Studien noch zweifelsfrei bewiesen werden.
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