Backen ohne Mehl Das sind die 11 besten Mehl-Alternativen

Es muss nicht immer Weizenmehl sein! Wir verraten Ihnen die besten Mehl-Alternativen zum Backen.

die-besten-mehl-alternativen

Egal ob Sie unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, Sie sich Low-Carb ernähren möchten oder gerade einfach nur kein Weizenmehl im Haus haben – es gibt genügend Alternativen, Mehl zu ersetzen!

Backen: Welche Funktion hat Mehl?

Ist im Alltag von Mehl die Rede, geht es dabei meist um Weizenmehl. Wer sich besonders gesundheitsbewusst ernährt weiß aber, dass in diesem hellen Mehl nur wenige Mineralstoffe enthalten sind und es zudem nicht lange satt hält. Auch für Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird Weizenmehl gerne mal verantwortlich gemacht, sodass immer mehr Menschen auf die typische Backzutat verzichten möchten. Gar nicht mal so einfach, da das in Mehl enthaltene Gluten als Bindemittel fungiert und somit für die typische Konsistenz herkömmlicher Backwaren verantwortlich ist. Was also tun? Richtig, ein Ersatz muss her!

Das sind die 11 besten Mehl-Alternativen

1. Kokosmehl

Kokosmehl hat zwar einen deutlichen Eigenschmack, eignet sich aber hervorragend zum Backen, sofern der leckere Kokosgeschmack zu Ihrem Gebäck passt. Es ist besonders reich an Ballaststoffen, verfügt aber über nur wenige Kohlenhydrate.

2. Kichererbsenmehl

Für Kichererbsenmehl werden geröstete Kichererbsen fein gemahlen. Der Mehlersatz schmeckt demnach leicht nussig und eignet sich von daher eher für herzhafte Gerichte wie Pizzateig oder Wraps. Übrigens: Kichererbsenmehl steckt voller Eisen, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine B, Folsäure, Magnesium und Zink – es ist also besonders nahrhaft!

3. Sojamehl

Auch Sojamehl schmeckt etwas nussiger. Man sollte jedoch nie mehr, als 30 Prozent der empfohlenen Mehl-Menge mit Sojamehl ersetzen, da dieses sehr gehaltvoll ist. Weil es sehr gut bindet, wird es in der veganen Küche auch oft als Ei-Ersatz verwendet.

Auch spannend: Ei-Ersatz – Alternativen beim Backen >>

4. Mandelmehl

Mandelmehl bringt Geschmack, Textur und viele wertvolle Proteine in Ihr Gebäck. Es schmeckt leicht nach Marzipan und passt daher besonders gut zu süßen Backwaren wie Brownies oder auch Muffins.

5. Buchweizenmehl

Mehl aus dem Pseudogetreide Buchweizen ist mit einem hohen Anteil an Eisen, Eiweiß, Magnesium und Zink ebenfalls sehr nahrhaft. Buchweizenmehl eignet sich besonders gut zum Backen von Waffeln und Pfannkuchen oder auch für herzhafte Backwaren wir Pizzateig.

6. Hafermehl

Hafer ist das gesündeste in Deutschland beheimatete Getreide. Umso besser, dass sich Hafermehl auch gut als Alternative zu herkömmlichem Mehl einsetzen lässt. Doch Achtung: Da es nicht ganz so gut klebt, empfiehlt es sich hier, das Hafermehl mit anderen Mehlsorten zu mischen. Außerdem hat es einen leicht bitteren Geschmack. Man kann Hafermehl übrigens auch ganz leicht aus Haferflocken selbst herstellen!

Auch spannend: Agavendicksaft – ein gesunder Zuckerersatz? >>

7. Kastanienmehl

Kastanienmehl wird aus gerösteten Kastanien hergestellt und hat einen leicht nussigen Geschmack, der perfekt zu Brot und Kuchen passt. Auch zum Binden von Soßen wird Kastanienmehl gerne eingesetzt.

8. Amaranthmehl

Auch Amaranthmehl hat viele positive Eigenschaften. So enthält es besonders viel Eisen, Aminosäuren, Magnesium, Kalzium und Ballaststoffe. Zudem ist es sehr proteinreich. Besonders beliebt ist Amarantmehl, wenn es um das Backen von Brot und Gebäck geht.

9. Reismehl

Reismehl schmeckt lecker zu Süßem und Herzhaftem. Es hat eine hellbraune Farbe, einen leicht nussigen Geschmack und einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.

10. Hirsemehl

Braun- oder Goldhirse wird nicht geschält, sodass besonders viele Nährstoffe enthalten bleiben. Besonders Teff, eine alte Hirseart aus Äthiopien enthält viel Eisen und Kieselerde. Es schmeckt süßlich, sodass es sich gut für Kuchen oder als Brei eignet. Auch die Nährwerte hinsichtlich Fett und Vitaminen ist besser als bei Weizen. Zusätzlich ist Hirse glutenfrei, jedoch nicht Low Carb.

11. Hanfmehl

Hanf wird auch in der Ernährung immer beliebter und ist alles andere als nur ein Lifestyle-Produkt. Das Mehl wird aus der gemahlenen und entölten Hanfsaat hergestellt, ist grünlich und schmeckt nussig. Es liefert reichlich Omega 3 Fettsäuren, Ballaststoffe, Proteine, sowie Vitamin B1, Eisen, Magnesium und Zink. Hanfmehl ist glutenfrei, Low Carb und kann alternativ zu Weizenmehl, z. B. beim Backen, verwendet werden.

Datum: 09.11.2020
Autor: Lara Rygielski