4 Gründe, mehr Erdnussöl zu verwenden

4 Gründe, mehr Erdnussöl zu verwenden

Erdnussöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, eignet sich in der Küche beim Braten sogar bei extrem hohen Temperaturen und schmeckt intensiv nussig. Welche Gründe außerdem für den Superstar unter den Pflanzenölen sprechen, verraten wir hier.

Was steckt drin im Erdnussöl?

Erdnussöl wird aus den getrockneten Samen der Erdnüsse gewonnen. Der Herstellungsprozess ist schnell erklärt und nicht geheimnisvoll: Nach der Ernte werden die Erdnüsse in ihren Schalen für einige Wochen getrocknet. Dabei verringert sich ihr ursprünglich hoher Wassergehalt von 40 Prozent auf weniger als 7 Prozent. Mithilfe von Walzen werden die Erdnüsse nun entschalt, die Samen mechanisch zerkleinert und anschließend kaltgepresst.

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Kaltgepresst oder raffiniert?

Kaltpressverfahren sind besonders schonend, dadurch verbleiben sehr viele Aromastoffe in dem Öl. Kaltgepresstes Erdnussöl schmeckt daher auch wesentlich intensiver als raffiniertes Öl. Während kaltgepresstes Erdnussöl vor allem zum Verfeinern von Speisen verwendet wird, eignet sich raffiniertes Erdnussöl besonders gut zum Braten. Raffiniertes Öl wird industriell durch Hitzeverfahren hergestellt und hat einen sehr hohen Rauchpunkt von 230° Celsius.

Erdnussöl steckt voller hochwertiger Inhaltsstoffe. Besonders erwähnenswert sind die 70 Prozent ungesättigte Fettsäuren, davon sind 32 Prozent sogar mehrfach ungesättigt. Auf 100 Milliliter Erdnussöl kommen außerdem

  • Ölsäure
  • Linolsäure
  • Palmitinsäure
  • Stearinsäure
  • Behensäure
  • Vitamin E
  • Vitamin D
  • Vitamin K

4 Gesundheitseffekte von Erdnussöl

1. Gesunder Cholesterinspiegel

Ungesättigte Fettsäuren haben einen sehr positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Während gesättigte Fettsäuren den Anteil des schädlichen LDL-Cholesterins im Blut erhöhen, tragen ungesättigte Fettsäuren zu einer Senkung des LDL-Gehalts bei. Der Gesamtcholesterinwert kann durch eine ausgewogene Ernährung mit ungesättigten Fettsäuren effektiv gesenkt werden. Erdnussöl enthält etwa 70 Prozent ungesättigte Fettsäuren.

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2. Gesunde Zellen

Vitamin E ist ein Antioxidans, das zellschädigende freie radikale Sauerstoffverbindungen in unseren Körpern binden und neutralisieren kann. Freie Radikale sind hochreaktiv und aggressiv, sie verursachen Schäden am Zellkern und bedingen die Entstehung von Krankheiten und Anzeichen der Hautalterung. Für den Zellschutz ist das Vitamin E eines der wichtigsten Vitamine, die wir mit der Nahrung aufnehmen können. Erdnussöl enthält besonders viel des wertvollen Vitamins und kann somit dazu beitragen, das Risiko von Krebserkrankungen zu verringern. Außerdem konnten Forschende feststellen, dass Vitamin E eine vorteilhafte Rolle dabei spielen kann, die Entstehung und das Voranschreiten von Diabetes Mellitus zu hemmen.

3. Gesunde Haut, starke Haare

Erdnussöl eignet sich auch zur äußerlichen Anwendung auf der Haut als Massageöl oder als Zugabe zum Badewasser. Antientzündliche Effekte und wertvolle Fettsäuren können dazu beitragen, das Hautbild zu verbessern, Entzündungen zu lindern, Schuppenflechten schneller abheilen zu lassen oder Ekzeme zu behandeln. In Haarspülungen angewendet schützt das Öl die Wurzeln und bildet eine Schutzschicht um die Haare, die für Glätte und Strahlkraft sorgt.

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4. Gut fürs Blut und die Knochen

Erdnussöl liefert viel Vitamin K, das vor allem für eine normale Blutgerinnung und einen gesunden Knochenaufbau verantwortlich ist. Das im Öl der Erdnuss enthaltene Vitamin D hat darüber hinaus einen regulierenden Einfluss auf den Kalziumgehalt des Blutes. Für gesunde Knochen ist Erdnussöl daher eine willkommene Unterstützung.

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