Lebensmittel online bestellen – das müssen Sie beachten

Lebensmittel online kaufen – was gibt es zu beachten?

Online-Shopping hat viele Vorteile – vor allem, wenn man sich dadurch das Schleppen schwerer Lebensmitteleinkäufe sparen kann. So wird die Lebensmittel-Bestellung ein voller Erfolg.

Einkauf
© Pexels/Tima Miroshnichenko

Schon seit Jahren wird das Online-Shopping immer beliebter. Insbesondere seit Beginn der Pandemie nahmen die durch E-Commerce erzielten Umsätze noch einmal deutlich zu. Und obwohl das Bestellen von Lebensmitteln schon vorher möglich war, konnte es sich erst im Laufe der Lockdowns flächendeckend etablieren. Mittlerweile nutzen immer mehr Menschen diese Dienste und kaufen Lebensmittel online – und das hat verschiedene Gründe:

Manche Personen können keine schweren Einkäufe tragen, andere kaufen einfach strukturierter ein, wenn sie online bestellen. Doch wer Lebensmittel im Internet kaufen möchte, sollte ein paar Dinge beachten.

Was kann man eigentlich alles liefern lassen?

Im Prinzip gibt es kaum etwas, was man nicht bestellen kann. So ist es möglich, den Online-Shop großer Supermarktketten zu nutzen. Der Vorteil: Oft können auch Non-Food-Produkte direkt mitbestellt werden. Der Nachteil: Zwar sind in der Regel alle Produktkategorien erhältlich, aber nicht in dem Umfang, den man aus Supermärkten vor Ort kennt. Online-Lebensmittelhändler setzen ihren Fokus anders und perfektionieren ihre Dienste vor allem im Versand gekühlter oder verderblicher Waren.

Der Grund, weshalb Online-Shopping so beliebt ist, ist unter anderem die Option, Preise zu vergleichen und genau die Produkte zu finden, die man sucht. Besonders bei Nischenprodukten und Delikatessen wird die Suche im Laden vor Ort oft zur Herausforderung – allen voran für Personen, die ländlicher wohnen. Online kann man zum Beispiel alle erdenkliche Gewürze bei Gepp‘s kaufen – schnell, bequem und von Zuhause aus.

Was gibt es beim Lebensmittelkauf im Internet zu beachten?

Damit die Lebensmittellieferung möglichst rund läuft und man sich nicht über versteckte Kosten ärgern muss, sollte man sich vor der Bestellung ein wenig Zeit nehmen, um einige Eckdaten zu prüfen. Dazu gehören unter anderem der Lieferradius des Lebensmittel-Shops, die Lieferzeit, die Kosten für Lebensmittel und Lieferung sowie das Rückgaberecht.

Die Liefergebiete

Beim Lebensmittel-Shopping im Internet gilt: Man sollte sich nicht zu früh freuen, denn vor allem bei verderblichen Lebensmitteln kann es passieren, dass dünn besiedelte Gebiete nicht im Liefergebiet enthalten sind. Das liegt vor allem daran, dass eine Lieferung fernab von Ballungszentren und Zentrallagern weder für den Lebensmittelhändler noch für die Online-Kunden wirtschaftlich wäre.

Zwar gibt es immer mehr Händler, die bundesweit liefern, doch noch immer können einige nur eine regionale Lieferung anbieten. Bevor man Lebensmittel in den Online-Warenkorb legt, sollte man also prüfen, ob eine Lieferung zur jeweiligen Anschrift überhaupt möglich ist.

Die Lieferzeiten

Bei der Lieferung von Lebensmitteln begeben sich Händler und Kunden auf eine Gratwanderung zwischen Wirtschaftlichkeit, Flexibilität, Schnelligkeit und Durchführbarkeit.

Nach dem Absenden einer Lebensmittel-Bestellung wird in der Regel eine Lieferzeit angegeben. Bestellt man frische Lebensmittel, etwa saisonales Obst und Gemüse oder Fleischprodukte, arbeiten einige Händler mit einem festen Liefertag pro Woche.

Wer Lebensmittel im Internet kauft, sollte sein Paket idealerweise tracken oder eine Abstellgenehmigung an einem schattigen Ort erteilen, wenn Teile der Bestellung anderenfalls verderben könnten.

Die Kosten

Für Verbraucher sind die Kosten in der Regel entscheidend darüber, ob und wo sie kaufen. Bei den meisten Lebensmittel-Online-Shops sind die Preise mit denen im stationären Handel vergleichbar – allerdings wird oft ein Mindestbestellwert vorgegeben.

Verbraucher sollten damit rechnen, dass zur Endsumme noch eine Liefergebühr dazukommen kann. Auch für die Lieferung von Getränkekisten wird oft ein Aufpreis fällig. Beim Erreichen einer bestimmten Einkaufssumme reduzieren sich jedoch manchmal die Lieferkosten.

Das Rückgaberecht

Für Fernabsatz gilt grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Dies ist bei Lebensmittelbestellungen auch der Fall – leicht verderbliche Lebensmittel sind davon ausgenommen. Um dies zu kompensieren und den Fernkauf frischer Produkte attraktiver zu machen, bieten einige Händler eine sogenannte Frischegarantie an. Das bedeutet, Lebensmittel – allen voran Obst und Gemüse – werden vor dem Verpacken auf Frische überprüft.

Wer sich dennoch Sorgen macht, sollte seine Lieferung direkt an der Haustüre überprüfen. Sind frische Produkte verdorben, sollten diese direkt reklamiert werden. Der Großteil der Online-Lebensmittelhändler zeigt sich gerade bei verderblichen Lebensmitteln äußerst kulant.

Wer die typischen Stolperfallen beim Online-Shopping für Lebensmittel kennt, kann entsprechend aufpassen und die Vorteile der bequemen Lieferung genießen.

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