Abschalten und aufblühen: 4 Tipps für den Wellness-Urlaub

Abschalten und aufblühen: 4 Tipps für den Wellness-Urlaub

Wohltuende Dämpfe, Zeit für sich selbst und ein Ambiente, das alle Sinne anspricht – das sind drei Zutaten, ohne die bei einem gelungenen Entspannungsurlaub nichts geht. Aber es gibt noch ein paar mehr Tipps, die dafür sorgen, dass die erholsame Auszeit unvergesslich wird. 

Frau im Pool mit Blick auf die Berge
© Unsplash/Laura Chouette

In einer Welt, die sich immer schneller dreht und in der von uns immer mehr in immer kürzerer Zeit verlangt wird, gewinnt daneben ein gegensätzliches Konzept kontinuierlich an Bedeutung. Die Rede ist von Wellness. Abtauchen und Kraft tanken liegt im Trend. Ob für ein verlängertes Wochenende oder mehrere Wochen, kombiniert mit Heilfasten oder wohltuenden Massagen, zu zweit oder allein. Doch wie sieht so ein gelungener Wellness-Urlaub eigentlich genau aus? Wie bereitet man sich optimal darauf vor? Und welche Programmpunkte sollten unbedingt auf der Urlaubsagenda stehen? All das verrät der folgende Beitrag. 

1. Ordnung schaffen vor dem Aufbrechen 

Der perfekte Wellness-Urlaub beginnt bereits zu Hause. Zugegeben: Das klingt auf den ersten Blick kurios. Doch es ist wahr, denn jede Auszeit verlangt auch nach etwas Vorbereitung. Und damit meinen wir nicht nur das Buchen, Koffer-Packen oder die Anreise, sondern auch Ihre beruflichen Aufgaben und Ihr Zuhause. Konkret bedeutet das: Erledigen Sie in der Arbeit alle wichtigen To-dos noch vor dem Urlaub und kümmern Sie sich um eine saubere Übergabe offener Punkte an Ihre Vertretung. Denn nichts ist ärgerlicher, als sich im Urlaub Gedanken um berufliche Projekte machen zu müssen. Dann kommen Ihre eigenen vier Wände an die Reihe: Schaffen Sie auch hier Ordnung und räumen Sie auf, bevor Sie auf Reisen gehen. So kommen Sie danach in ein geordnetes, heimeliges Umfeld zurück, das nicht sofort wieder nach Arbeit schreit. 

2. Das perfekte Reiseziel finden  

Eine große Rolle spielt beim perfekten Wellness-Urlaub die Destination. Und hierbei geht es sowohl um die Region, in der Sie entspannen wollen, als auch um das Hotel. Halten Sie am besten Ausschau nach Unterkünften, die sich ganz auf das Thema Wellness spezialisiert haben. In solchen Hotels können Sie meist aus einer Fülle an Anwendungen wie Massagen oder Gesichtsbehandlungen wählen und in puncto Pools und Saunen aus dem Vollen schöpfen. Ruheräume in angenehmer Atmosphäre gehören ebenfalls dazu. 

Steuern Sie für Ihren Wellness-Urlaub bewusst keine Metropolen und urbane Gebiete an, denn der Trubel einer Stadt kann zusätzlich stressen. Fokussieren Sie sich stattdessen auf ländliche Gebiete, fernab des hektischen Treibens. Sowohl Deutschland als auch das Nachbarland Österreich haben diesbezüglich viel zu bieten. Viele Wellnesshotels liegen in idyllischen Gebieten zwischen magischen Wäldern und Wiesen oder vor einer alpinen Traumkulisse. Hier kommen Sie nicht nur viel schneller zur Ruhe, sondern haben auch einen wahren Abenteuerspielplatz direkt vor der Haustüre. Ein Tipp: Ein Wellness-Trip nach Oberösterreich. Denn, egal, ob Spazierengehen, Wandern oder Mountainbiken – dort ist alles möglich. Und die Natur mit Blick auf die Berge kann in puncto Stressabbau und Entspannung oft wahre Wunder wirken.   

Bei der Auswahl des Hotels können Sie sich an der folgenden groben Einteilung orientieren: 

Wellnessresorts: Dabei handelt es sich um Hotels, die sich ganzheitlich auf das Thema Wellness fokussieren. Sie stehen für ein größeres Bewusstsein für Gesundheit und konzentrieren sich auf Aspekte, bei denen die Motivation für ein glückliches und gesundes Leben im Mittelpunkt steht. Dazu gehören in der Regel die Bereiche richtige Ernährung, Bewegung, Coaching oder Spa-Behandlungen.

Meditations-Resorts: Diese Art von Resort umfasst alles, was mit Meditation zu tun hat. Meditation erfordert viel Übung, Zeit und die richtige Einstellung. Hierfür wird der passende Rahmen geschaffen.    

Yoga-zentrierte Resorts: In solchen Unterkünften können die Gäste ihre Zeit dem Yoga widmen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel: Yogapraxis, Meditation, vegetarisches Kochen oder Workshops. 

Andere Arten von Hotels befassen sich mit dem Heilfasten, der Gewichtsreduktion, der Kraft der Natur oder bieten zusätzlich medizinische Leistungen an. 

3. Die passenden Programmpunkte wählen 

Um schließlich die passenden Programmpunkte auszuwählen, sollten Sie zunächst in sich gehen und in sich hineinspüren. Wonach verlangen Ihr Körper und Ihr Geist momentan? Was tut Ihnen gut? Und was könnte Sie stressen und sollte daher vermieden werden? Sollen es eher Anwendungen sein, die Sie bremsen, zum Innehalten animieren und entspannen? Oder benötigen Sie vielleicht genau das Gegenteil – Aktivitäten, die Sie motivieren und antreiben? Wenn Sie genau definieren, wonach Sie suchen, wird es viel einfacher sein, sich im Urlaub einen gelungenen Tagesablauf zurechtzulegen. 

Nehmen Sie sich in jedem Fall genug Zeit für den Start in den Tag, denn im hektischen Alltag kommen Morgenrituale oft zu kurz. Verweilen Sie eine Zeit lang am Fenster Ihres Hotelzimmers und beobachten Sie den Sonnenaufgang, genießen Sie das Frühstück ganz bewusst mit allen Sinnen, machen Sie im Morgengrauen einen Spaziergang und tauchen Sie in die Stille der Natur ein oder wecken Sie Körper und Geist mit Yoga. Sie werden merken, wie gut Ihnen dies tut und vielleicht wollen Sie manches davon später zu Hause nicht missen. 

Packen Sie Ihr Programm aber auch nicht zu voll – viele von uns sind es gewohnt, die Hektik des Berufsalltags aus purer Gewohnheit auch über die Freizeit zu stülpen. Mit anderen Worten: Wir haben verlernt, das Tempo zu drosseln und einmal nichts zu tun. Dabei ist dies so wichtig für unser Gehirn und unser Wohlbefinden. Halten Sie sich zwischen Spa, Yoga, Meditation und Co. daher auch Zeit frei, um einfach im Liegestuhl zu entspannen. Ohne Druck. Ohne digitale Ablenkung. Und ohne mit jemand anderem zu sprechen. Das entschleunigt. 

4. Die Zeit danach nutzen 

Ein Wellness-Urlaub bringt immer Neues mit sich. Je nachdem, in welche Art von Hotel es Sie verschlagen hat und womit Sie Ihre Tage gefüllt haben, nehmen Sie im Idealfall neue Erkenntnisse und Ziele mit nach Hause. Für die einen kann es ein neues Morgenritual sein, das für mehr Ruhe im Alltag sorgt. Für die anderen kann es ein neues Bewusstsein in puncto Ernährung sein. Und wieder andere kommen mit einem neuen Körpergefühl nach Hause. Grundsätzlich gilt: Je länger die Auszeit dauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nachhaltig wirkt. Kehren Sie in jedem Fall nicht sofort in Ihren Alltag zurück, sondern nehmen Sie sich noch etwas Zeit, um über Ihren Wellness-Urlaub nachzudenken und abzuwägen, wie Sie Ihr weiteres Leben damit bereichern können. Eine Tasse Tee und ein bequemer Platz zu Hause sind hierfür perfekt.  

#Urlaub
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