Sonnenbrand vermeiden Sonnenschutz so vermeidet Ihr Sonnebrand

Wir genießen ihre Wärme und wissen trotzdem: Die Sonne hat auch ihre Schattenseiten – ganz besonders für die Gesundheit unserer Haut. Denn die Strahlung lässt sie schneller altern und jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. – ganz besonders für die Gesundheit unserer Haut.

Sonnenbrand vermeiden

8. Wie finde ich das richtige Produkt für mich?

Ob Ihr eine Creme, Milch oder z. B. Lotion benutzt, ist nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern auch abhängig vom Pflege- und Schutzbedarf der Haut. Trockene Haut braucht intensivere Pflege, etwa durch eine fettreiche Creme oder ein Öl. Für empfindliche Haut gibt es hypoallergene Produkte ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Wer zu Mallorca-Akne neigt, wählt am besten ein fett- und emulgatorfreies Produkt. Die Beratung in der Apotheke oder bei einem Hautarzt hilft Euch bei der Auswahl.

9. Wie creme ich mich richtig ein?

„Viele Menschen tragen nur dünn oder ungleichmäßig auf und erreichen dann nur einen Bruchteil des Sonnenschutzes, der auf der Verpackung steht“, warnt Dr. Ulrich. 2 mg Sonnencreme pro cm2 Haut gelten als Richtwert. Für das Gesicht braucht Ihr also etwa 1 TL, für einen Erwachsenenkörper mind. 4 EL. Also: Reichhaltig auftragen und die angegebene Schutzzeit eher niedriger kalkulieren. Alle zwei Stunden nachcremen – alle Körperstellen. Besonders Nacken und Schulterblätter kommen oft zu kurz. Beim Radfahren an die Hände denken.

10. Pflegen Sonnenschutzprodukte die Haut?

Absolut. Sie liefern der Haut zum Beispiel mit Hyaluronsäure viel Feuchtigkeit, denn die braucht die Haut an heißen Tagen am dringendsten. Daneben stehen aber noch viele weitere Pflegevorteile: Antioxidative Inhaltsstoffe stärken die Haut und wirken der lichtbedingten Hautalterung entgegen. Beruhigende Wirkstoffe, wie zum Beispiel Panthenol und Karanjaöl, beugen Sonnenreizungen vor.

11. Reicht im Alltag auch Make-up fürs Gesicht?

Ob Auto oder Büro: UV-A- Strahlen können uns sogar durchs Fensterglas erreichen. Praktisch, dass viele Tages- und BB-Cremes, Foundations oder Puder einen Lichtschutzfaktor integrieren. Damit der LSF auch in voller Höhe greift, müssen wir dafür aber genauso kräftig auftragen wie bei Sonnencreme. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kombiniert das Make-up mit einem Schutzprodukt. Dafür das Gesicht vorher eincremen oder ein transparentes Sonnenschutzspray über das Make-up sprühen.

12. Woran erkenne ich, dass ich zu viel Sonne getankt habe?

Das ist leider knifflig. Denn oft erkennen wir erst dann, dass wir das Maß überschritten haben, wenn es zu spät ist und sich die Haut bereits rötet. Doch es gibt praktische Helfer, um die Sonnenrisiken besser einzuschätzen. Smartphone-Apps (z. B. „sun&air“ von der AOK oder „UV-Check“ vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen) berechnen die Länge der empfehlenswerten Sonnenzeit passend zum Hauttyp. UV-Armbänder (in Apotheken) messen die Strahlung direkt auf der Haut und warnen zum Beispiel durch einen Farbwechsel.

13. Was braucht meine Haut nach dem Sonnenbad?

Um die Haut zu entlasten, sollten Sie die UV-Pflege abduschen und Make-up entfernen. After-Sun-Cremes liefern der Haut jetzt das, was sie braucht: Feuchtigkeit und viele Wirkstoffe für die Regeneration, wie zum Beispiel Vitamin C und E oder beruhigende Inhaltsstoffe aus Hamamelis und Calendula. Ein effektiver Helfer ist Aloe vera. Das Gel der Wüstenlilie wirkt besänftigend und entzündungshemmend. Für den Extra-Kick sorgt Thermalwasser-Spray aus dem Kühlschrank (in Apotheken).

Auf der nächsten Seite könnt Ihr Euren Hauttypen für das Sonnenbaden ermitteln.

Schlagworte: