5. Dezember 2021
Putzen: So gesund ist Hausarbeit laut Studie

Putzen: So gesund ist Hausarbeit laut Studie

Müsste Ihre Wohnung mal wieder gründlich geputzt und entstaubt werden, Sie können sich jedoch ganz und gar nicht dazu motivieren? Vielleicht helfen Ihnen die Ergebnisse einer neuen Studie dabei, die nervige Hausarbeit in einem positiveren Licht zu sehen.

Putzen: So gesund ist Hausarbeit laut Studie

In einer kürzlich erschienenen Studie untersuchten Forschende aus Singapur anhand von knapp 500 Teilnehmenden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Dauer der wöchentlichen Hausarbeit und gesundheitlichen Faktoren wie körperlicher Fitness sowie kognitiven Fähigkeiten gibt. Um dies herauszufinden, führten die Wissenschaftler:innen genormte Tests durch, die unter anderem die Gedächtnisleistung, die Aufmerksamkeitsspanne und die Schrittgeschwindigkeit der Proband:innen erfassten. Über Fragebögen wurde die wöchentliche Zeit ermittelt, welche die Teilnehmenden mit leichter Hausarbeit – Abwasch, Staubwischen, Wäsche machen, Aufräumen – und schwerer Hausarbeit – Fensterputzen, Staubsaugen, Boden wischen, Bettwäsche wechseln – verbrachten. 

Die Ergebnisse waren erstaunlich: Unter den Über-65-Jährigen schnitten diejenigen, die viel im Haushalt aktiv waren, in den meisten Tests signifikant besser ab als diejenigen, die kaum Hausarbeit erledigten. Insbesondere die Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeitsspanne sowie die Fähigkeit, schnell von einem Stuhl aufzustehen, waren in der aktiven Gruppe deutlich besser. Dabei spielte es kaum eine Rolle, ob die Proband:innen leichter oder schwerer Hausarbeit nachgingen. Um tatsächlich einen kausalen Zusammenhang belegen zu können, sind allerdings in Zukunft noch weitere Studien notwendig. Die derzeitigen Ergebnisse dürften jedoch dafür sorgen, dass Ihnen die dröge Hausarbeit in Zukunft ein bisschen leichter von der Hand geht.

Abnehmen: So viele Kalorien verbrennen Sie bei der Hausarbeit

Neben der Verbesserung von kognitiven und motorischen Fähigkeiten kann vor allem anstrengende Hausarbeit auch dabei helfen, abzunehmen. Das sollte künftig für zusätzliche Motivation beim Putzen und Staubwischen sorgen. So verbrennen Sie beispielsweise mit 30 Minuten Staubsaugen, Fensterputzen, Bettwäsche wechseln oder Böden wischen etwa 100 Kalorien. Am meisten schlägt jedoch die Gartenarbeit zu Buche – ganze 360 Kalorien pro Stunde können Sie beim Unkraut jäten oder Pflanzen umtopfen verbrennen. 

Motivierend: Abnehmen durch Putzen – so viele Kalorien verbrennen Sie mit Hausarbeit >>

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