Schnell wieder fit - dank Homöopathie Diese Globuli helfen bei Erkältung

Eine Erkältung dauert mit Medikamenten sieben Tage, ohne eine Woche. Diesen Ausspruch kennt wohl jeder. Die Medizin hat in den vergangenen Jahren Erstaunliches geleistet. Heutzutage können wir Krankheiten heilen, die noch vor einigen Jahren als unheilbar galten. Doch bei einer stinknormalen Erkältung gerät sie an ihre Grenzen. Deshalb greifen viele Menschen auf Homöopathie zurück. Aber welche Globuli und homöopathischen Mittel sollten bei einer Erkältung eingenommen werden?

Homöopathie gegen Erkältung

Viele Menschen verwechseln eine Erkältung entweder mit einem Schnupfen oder mit einer Grippe. Deswegen möchten wir hier zuerst einmal die Unterschiede aufzählen. Deine Nase juckt und läuft und du leidest unter Niesattacken? Herzlichen Glückwunsch, du hast einen Schnupfen. Kommen zu diesen Beschwerden noch Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen hinzu, leidest du an einer Erkältung. Eine Erkältung beinhaltet häufig einen Schnupfen. Ein Schnupfen muss aber nicht immer in einer Erkältung enden. Bei einer Grippe sind die bekannten Symptome einer Erkältung auch gegeben, treten aber wesentlich intensiver auf. Hinzu kommen Fieber und Schüttelfrost, sowie ausgeprägte Kopf- und Gliederschmerzen. Medizinisch gibt es zwischen einer Erkältung und einer Grippe noch einen entscheidenden Unterschied. Eine Erkältung kann sowohl von Bakterien als auch Viren ausgelöst werden. Eine Grippe ist immer eine Virusinfektion der Influenzaviren des Typs A oder B. Weitere überraschende Fakten über die Erkältung findet Ihr in unserem Ratgeber.

Homöopathisch gegen die Erkältung

Da Globuli gezielt für einzelne Beschwerden eingenommen werden, gibt es nicht das eine homöopathische Mittel gegen eine Erkältung. Stattdessen werden verschiedene Präparate für die einzelnen Symptome eingenommen. Welche Globuli bei welchen Beschwerden wirken, erfahrt Ihr hier:

Heiserkeit, Halsschmerzen und Husten: Für die genannten Symptome hat sich Ferrum phosphoricum bewährt. Durch seinen hohen Anteil an Phosphorverbindungen sorgt es im Körper schnell für ein Abklingen der Schmerzen und mildert den Husten. Allerdings muss betont werden, dass Ferrum phosphoricum nur die Begleiterscheinungen einer Erkältung bekämpft. Die Ursache (also die Bakterien oder Viren) bekämpft das Mittel nicht.

Laufende und schmerzende Nase: Um das richtige Mittel zu finden, ist eine genaue Beobachtung der Symptome zu empfehlen. Habt Ihr eine verstopfte Nase, aber es läuft kein Sekret aus, solltet Ihr es mit Lycopodium versuchen. Die darin enthaltenen ätherischen Öle befreien die Nase. Ist Eure Nase trocken und brennt, könnt Ihr auf Allium cepa zurückgreifen. Der Stoff wird aus der Zwiebel gewonnen, weshalb auch er viele ätherische Öle enthält. Zuletzt könnt Ihr es noch mit Aconitum napellus versuchen, wenn Ihr unter heftigen Niesattacken leidet und der Ausfluss der Nase klar ist. Gerade zu Beginn der Erkältung kannst du damit die Symptome lindern. 

Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen: Belladonna ist ein wahres Multitalent. Auch gegen die genannten Beschwerden soll das Mittel helfen. Die Wirkung zielt auf das zentrale Nervensystem. Aus diesem Grund werden auch hier nur die Symptome bekämpft und nicht die Ursachen. Belladonna hat sich auch bei Fieber bewährt. Der aus der Tollkirsche gewonnene Stoff ist in gewissen Potenzen verschreibungspflichtig.  

Auch wenn keines der genannten Mittel Nebenwirkungen haben soll, ist ein Austausch mit einem Arzt vor der Behandlung zu empfehlen. Wir raten von einer Selbstmedikation ab. Die Einnahme kann, je nachdem wie akut oder stark die Erkältung auftritt, mehrmals täglich erfolgen. Auch die Dosierung hängt vom Grad der Krankheit ab. 

Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern

Außer Belladonna eignen sich alle hier genannten Mittel auch für eine Anwendung bei Kindern. Doch achtet auf Dosierung und Potenz. Kinder brauchen häufig nicht die gleichen Mengen eines Präparats wie Erwachsene. Auch die benötigte Potenz des Mittels liegt bei Kindern meist niedriger. Sucht deshalb vor dem Verabreichen von homöopathischen Mittel lieber einen Kinderarzt auf. Belladonna bildet eine Ausnahme. Der Stoff kann bei Babys und Kleinkindern bei Überdosierung zu Krämpfen und Durchfall führen, weshalb Ihr von einer Behandlung mit Belladonna bei Eurem Kind absehen solltet. In unserem Überblick nennen wir die häufigsten Kinderkrankheiten und wie Ihr sie bekämpft.

Autor: Alexander Scherb