Magnesium, Natrium & Co. Einen Mineralstoffmangel im Sommer ausgleichen

Bei heißen Temperaturen ist es wichtig auf den Mineralstoffhaushalt des Körpers zu achten. Wie Sie genügend Mineralstoffe zuführen und einem Mangel vorbeugen, lesen Sie hier!

Meersalz

Die Temperaturen draußen steigen und der Körper reagiert darauf mit Schwitzen. Auf der Kleidung können die Schweißflecken erstmal nerven, dennoch steckt hinter der Schweißproduktion ein ausgeklügeltes System. Der Körper verliert durch den Schweiß Kälte, in dem er von der Haut verdustet. Mit regelmäßigen Trinken gleichen Sie schon mal den Flüssigkeitsverlust aus. Doch wie sieht es mit den Mineralstoffen aus?

Elektrolyte für einen funktionierenden Körper

Zu den Elektrolyten zählen Natrium und Chlorid (Kochsalz), Magnesium, Kalium, Cacium, Bikarbonat und Phosphat. Diese verliert der Körper über den Schweiß, weshalb auch die Haut salzig schmeckt. Die Elektrolyte tragen im Körper zu vielen unterschiedlichen, aber wichtigen, Funktionen bei, wie im zentralen Nervensystem, in der Muskulatur, sowie der Durchblutung, Verdauung und sämtlicher Stoffwechselvorgänge. Gehen diese Elektrolyte durch Schwitzen verloren, äußert sich das häufig in Muskelkrämpfen, Unwohlsein, Kopfschmerzen und Schwindel.

Elektrolyte auffüllen mit diesen Lebensmitteln

Natrium & Chlorid

  • Laugengebäck, Salzstangen, Cornflakes
  • Gorgonzola, Parmesan, Butterkäse, Schafskäse
  • Matjeshering, Garnelen, Lachs

Magnesium

  • Brokkoli, Hülsenfrüchte, Kartoffeln
  • Naturreis, Vollkornbrot
  • Nüssen, Sonnenblumenkerne

Kalium

  • Trockenobst, Aprikosen, Bananen, Himbeeren, Kiwi
  • Grünes Gemüse, alle Kohlsorten, Mais, Rettich, Karotten
  • Hülsenfrüchte

Calcium

  • Joghurt, Milch, Quark
  • Käse, z.B. Bergkäse
  • Grünkohl, Brokkoli, Spinat, Fenchel

Phosphat

  • Milch, Milchprodukte, Käse

Mineralstoffmangel durch Schwitzen beim Sport

Im Sommer sollten besonders Sportler auf ihren Mineralstoffhaushalt achten, da dieser durch vermehrtes Schwitzen schnell geleert ist. Um einem Mangel schnell entgegenzuwirken, gibt es spezielle Sporlternahrung, z.B. Riegel, Getränke oder Gele, die optimal zusammengesetzt sind.

Autor: Christina Liersch