3. Dezember 2020
4 Gründe, warum Zimt so gesund ist

4 Gründe, warum Zimt so gesund ist

Zimt ist nicht nur in der Weihnachtszeit ein Hit – auch als Heilmittel überzeugt uns das leckere Gewürz. Bei welchen Krankheiten Sie auf Zimt zurückgreifen sollten, lesen Sie hier.

Kaum ein Duft versetzt uns so sehr in Weihnachtsstimmung wie Zimt. Das jahrtausendealte, exotische Gewürz besticht nicht nur wegen seiner würzigen Note, die allerhand Weihnachtsgebäck oder Heißgetränke verfeinert, sondern überzeugt auch wegen seiner vielfältigen Heilwirkung:

1. Zimt hilft bei Magen-Darm-Beschwerden

Ob bei Durchfall, Sodbrennen, Blähungen oder Appetitlosigkeit – Zimt ist ein natürliches Heilmittel für viele Magen-Darm-Beschwerden. Das Gewürz regt die Verdauung an und ist aufgrund seiner ätherischen Öle und Gerbstoffe entzündungshemmend. Brühen Sie idealerweise einen Tee mit Zimt auf. Dafür geben Sie einen Teelöffel klein geschnittener Zimtrinde in einen Becher heißes Wasser und lassen das Ganze für zehn Minuten ziehen. Den Zimttee können sie zu den Mahlzeiten, etwa zwei- bis dreimal täglich trinken.

2. Zimt ist gut gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Das fernöstliche Gewürz schützt auch Ihre Herzgesundheit. Zimt ist bekannt dafür, den Blutdruck und Cholesterinspiegel zu senken. Außerdem unterbindet das Gewürz die Freisetzung von entzündungsfördernden Fettsäuren und vermindert die Blutverdickung. Da im Zimt aus dem Lebensmittelhandel erhöhte Mengen an Cumarin enthalten sind, sollten Sie idealerweise zu Ceylon-Zimt aus der Apotheke greifen.

3. Zimt unterstützt bei Erkältungen

Zimt ist antibakteriell, schmerzlindernd und reich an Antioxidantien, die für unseren Zellschutz wichtig sind. Bei einer Erkältung sollten Sie daher unbedingt auf Zimt als Hausmittel zurückgreifen. Erwärmen Sie Milch, geben Sie diese in einen Becher und geben Sie einen Teelöffel Zimtpulver hinein. Wer mag, kann das Ganze mit Honig süßen. Gerade bei Heiserkeit und Husten verschafft warme Milch mit Zimt Linderung.

4. Zimt bei Hautpilz anwenden

Parallel zur Behandlung Ihres Hautpilzes sollten Sie auf Zimt zurückgreifen. Verschiedene Studien konnten beweisen, dass bestimmte Wirkstoffe des Zimtrindenöls das Wachstum von Hautpilzarten hemmen. Geben Sie eine halbe Tasse zerkleinerte Zimtrinde in ein Vollbad, lassen das Gewürz für fünf bis zehn Minuten ziehen und baden für 20 Minuten. Nach dem Bad sollten das Brennen und der Juckreiz abgenommen haben.

Zimt in Maßen genießen

Essen Sie Zimt immer nur in Maßen. Die Tagesmenge für einen Erwachsenen sollte nicht mehr als 2 Gramm, etwa einen gestrichenen Teelöffel, überschreiten. Ein zu hoher Zimtkonsum kann aufgrund des Cumarin zu Nebenwirkungen führen. Negative Begleiterscheinungen können Übelkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel sein. Auch Herzrasen, Durchfall oder eine zu schnelle Atmung können auf einen zu hohen Zimtkonsum schließen. Greifen Sie eher auf den hellen und milderen Ceylon-Zimt zurück, er enthält deutlich weniger Cumarin als Cassia-Zimt, der dunkler und würziger ist.

Auch interessant: Wunderwaffe Kurkuma – so wirkt die Heilpflanze auf den Körper

Datum: 04.12.2020

Lade weitere Inhalte ...