4. Januar 2021
4 Gründe, warum der Granatapfel so gesund ist!

4 Gründe, warum der Granatapfel so gesund ist!

Nicht ohne Grund gilt der Granatapfel als Heilfrucht und als Superfood. Vor allem in den Granatapfelkernen stecken viele gesunde Nährstoffe, die vor zahlreichen Krankheiten schützen können.

Der exotisch-fruchtige Granatapfel gilt als eine der ältesten Heilfrüchte und ist aufgrund seines süßlich-sauren Geschmacks sehr beliebt. Verzehrt werden können nur die kleinen leuchtend roten Granatapfelkerne, die aus dem Fruchtfleisch gewonnen werden. Als Saft gepresst, im Müsli untergemischt oder im Salatdressing verarbeitet, können die kleinen Kerne vielseitig zubereitet werden. Doch der Granatapfel überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch mit seinen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen wie B-Vitamine und Folsäure, Vitamin C, E und A, Kalium, Eisen, Phosphat sowie Antioxidantien.

1. Im Granatapfel stecken viele Antioxidantien

Die intensiv rote Farbe der Frucht weist auf einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenfarbstoffen, den Polyphenolen auf, die zu den Antioxidantien gehören. Antioxidantien schützen unsere Zellen vor freien Radikalen, also schädlichen Umwelteinflüssen. Sind unsere Zellen gut geschützt, kann das Risiko, an Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu erkranken, deutlich gesenkt werden.

2. Antientzündliche Wirkung des Granatapfels

Die zahlreichen gesunden Nährstoffe im Granatapfel haben auch eine entzündungshemmende Wirkung, die vor allem für Linderungen bei Darmbeschwerden oder bei Gelenkschmerzen sorgen. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Einnahme von Granatapfelsaft über mehrere Monate rund ein Drittel an Entzündungsmarkern verringern konnte.

3. Sekundäre Pflanzenstoffe im Granatapfel senken Bluthochdruck

Einer amerikanischen Studie zufolge soll die regelmäßige und langfristige Einnahme von Granatapfelsaft die Herzgesundheit stärken und die Durchblutung des Herzmuskels verbessern. Verengende Gefäßablagerungen der Halsschlagader nehmen ab und der Blutdruck kann gesenkt werden. Aufgrund dessen kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduziert werden.

4. Granatapfel stärkt Nerven und Muskeln

Mit rund 230 mg Kalium pro 100 Gramm, ist der Granatapfel unschlagbar. Vor allem unsere Muskeln und Nerven benötigen Kalium, um die täglichen Anforderungen zu meistern. Zu wenig Kalium kann zu Herzrhythmusstörungen führen. Kalium wird ebenfalls benötigt, um den Säuregehalt im Körper und die Verdauung zu regulieren.

Granatapfel richtig schneiden und lagern

Da die saftigen Granatapfelkerne sich im Inneren des Fruchtfleisches befinden, ist es nicht so leicht, sie herauszubekommen. Um eine Sauerei und Flecken auf der Kleidung zu vermeiden, gibt es folgende Tricks:

  • Schneiden Sie den Strunk oben ab und schneiden Sie entlang der Schale der Kammern, in denen sich die Kerne befinden. Brechen Sie nun vorsichtig den Granatapfel auf und lösen Sie aus den einzelnen Kammern die Kerne.
  • Vierteln Sie vorsichtig den Granatapfel, um Saftspritzer zu vermeiden. Wenn Sie die Frucht geschnitten haben, legen Sie diese in eine mit Wasser gefüllte Schüssel. Im Wasser können Sie mühelos die Kerne lösen. Das weiße Fruchtfleisch schwimmt an der Oberfläche, schöpfen Sie es einfach ab und sieben Sie die Kerne ab.

Achten Sie beim Kauf vorher darauf, dass die Frucht keine Druckstellen aufweist und die Schale fest ist. Die dicke Schale des Granatapfels schützt die kleinen Kerne im Inneren. Bewahren Sie Ihren Granatapfel im Kühlschrank auf, dort bleibt er zwei bis vier Wochen frisch. Die gepulten Kerne sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Tagen verzehren oder weiterverarbeiten.

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