Frisch und lecker Superfood Wassermelone: Das macht sie so gesund!

An heißen Sommertagen geht doch nichts über ein frisches und kühles Stück Wassermelone. Ihre Nährstoffe, der Wassergehalt und die wenigen Kalorien machen sie zu einem echten Superfood.

Wassermelone

Ein Stück Wassermelone direkt aus dem Kühlschrank schmeckt gerade bei heißen Temperaturen besonders gut. Anders als warme und deftige Mahlzeiten liegt die Wassermelone nicht schwer im Magen. Wir verraten Ihnen, was die Wassermelone zu einem echten Superfood macht und warum Sie öfter zu ihr greifen sollten!

Was macht die Wassermelone so gesund?

Wassermelonen, die eigentlich ein Gemüse sind und zu den Kürbisgewächsen gehören, gibt es von Mai bis September zu kaufen. Sie kommen dann häufiger aus Spanien als aus dem weit entfernten Brasilien. Wassermelonen gibt es mittlerweile in verschiedenen Größen, Farben und entweder mit oder ohne Kerne, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Farben reichen von Rot bis hin zu Gelb und von Weiß bis Grünlich-Weiß. 

Nährwerte und Nährstoffe der Wassermelone

Eine Wassermelone besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Ihr Fruchtfleisch ist reich an Vitamin B5 und C sowie Kalium und Magnesium.
 
Vitamin B5
Vitamin B5 ist wichtig für das Bindegewebe, die Schleimhäute, sowie Haare und Nägel. Das Vitamin spielt auch in der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen eine Rolle. Der Bestandteil Coenzym A hilft dem Körper, die Nahrung in verwertbare Energie umzusetzen. Ebenso ist Vitamin B5 an der Herstellung von Cholesterin, Vitamin D, Gallensäure und bestimmten Aminosäuren beteiligt. 
 
Vitamin C
Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Es fördert die Aufnahme und Verwertung von Eisen, fängt freie Radikale, die im Körper zellschädigend wirken und hilft beim Aufbau von Bindegewebe und bei der Wundheilung.
 
Vitamin A
Vitamin A unterstützt den Sehvorgang, ist an der Produktion von Testosteron beteiligt und sorgt für gesunde Knochen, Knorpel und Zähne. Außerdem ist das Vitamin für die Elastizität der Haut zuständig und fängt wie Vitamin C freie Radikale im Körper.
 
Citrullin
Die Aminosäure Citrullin wird im Körper zu Arginin umgewandelt. Sie sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße weiten und der Blutfluss erleichtert wird, was gut für die Herz- und Gefäßgesundheit sind. 
 
Lycopin
Hierbei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, welches als Antioxidans das Immunsystem unterstützt. Es zerstört freie Radikale und kann verhindern, dass sich Zellen unnatürlich verändern. Pro 100 Gramm enthalten Wassermelonen 4532 mg Lycopin. Je reifer die Melone ist, desto mehr Lycopin ist enthalten.
 
Kalium und Magnesium
Kalium und Magnesium hingegen sind an der Regulation des Wasser-Elektrolyt-Haushalts beteiligt und regeln die Funktion von Zellen, Nerven und Muskeln im Körper. Kalium ist wichtig, um Reize, die Muskeln und Herz aussenden, zu übertragen. 
 
 
Wenig Kalorien: Nährwerte der Wassermelone pro 100 g
  • Kalorien: 38 
  • Fett: 0 g
  • Kohlenhydrate: 8 g
  • Eiweiß: 1 g
Die Wassermelone ist ein echtes Leichtgewicht. So macht eine große Portion richtig satt, ohne dass dabei das Kalorienkonto stark belastet wird.

Unterschätzter Nährstofflieferant: Die Wassermelonenschale

Zugegeben, die Schale der Wassermelone ist nicht jedermanns Favorit, dennoch ist sie ein wahres Nährstoffbündel. Die Schale enthält viele Ballaststoffe, die für Sättigung sorgen. Außerdem enthält sie, wie das Fruchtfleisch auch, zahlreiche Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffe. Wassermelonenschale können Sie z. B. über den Salat reiben, sauer einlegen oder unter Smoothies mischen. Wer die Bitterkeit mag, kann die Wassermelonenschale auch so knabbern.

Datum: 27.06.2020

Autor: Christina Liersch