Schluss mit dem Mief! Natürliche Hausmittel gegen Schwitzen

Ihr schwitzt schnell und stark am ganzen Körper? Ob unter den Achseln, an den Händen, an den Füßen oder im Gesicht, schnell macht sich eine unangenehme Nässe breit und Ihr fühlt Euch unwohl? Wir helfen Euch und sagen Euch, was Ihr dagegen tun könnt!

Hausmittel gegen Schwitzen

Verzweifelt versucht Ihr täglich, den unangenehmen Geruch, der beim übermäßigen Schwitzen entstehen kann, mit Deo zu besiegen? Ein Deo wirkt leider nicht immer effektiv gegen Schweißgeruch oder gar einen -ausbruch. Doch woher kommt dieses Schwitzen überhaupt und können wir etwas dagegen unternehmen? Wir haben einige Tipps für Euch und zeigen, welche Mittel gegen übermäßiges Schwitzen helfen.

Mit dem Sommer kommen nicht nur die warmen Temperaturen, das lästige Thema Schweiß findet wie jedes Jahr seinen Platz auf unserer Haut. Viele denken, dass Deo zumindest den Geruch überdeckt, dennoch bringt die feuchte Haut oft Schweißflecken auf der Kleidung mit sich. Diese sind manchmal gar nicht so einfach wieder aus der Kleidung raus zu bekommen. Wir sagen: Vorbei mit der Anwendung von chemischen Mitteln wie Deo, Antitranspirant und Co., die natürlichen Hausmittel können auch etwas gegen Körpergeruch und Achselschweiß ausrichten.

Ursachen für das Schwitzen

Der Körper schwitzt, um seine Temperatur zu regulieren. Schadstoffe werden über den Schweiß aus dem Körper entfernt, überflüssiges Salz wird ausgeschieden und die Poren werden geöffnet. Auf diese Art und Weise reinigt sich die Haut. In den meisten Fällen von übermäßigem Schwitzen handelt es sich um eine Hyperhidrose. Fuß-, Hand- und Achselschweiß sind die gängigsten Stellen, an denen dann Unmengen von Schweiß entstehen. Krankhaftes Schwitzen ist genetisch vererbbar. Wenn Ihr schwitzt, ohne das Ihr Euch groß angestrengt haben solltet, kann dies ungesund sein, da Ihr zu viele Mineralstoffe verliert. Eine körperliche Fehlfunktion ist die Ursache der Hyperhidrose, die Schweißdrüsen laufen auf Hochtouren.

Habt Ihr gerade Sport betrieben und dadurch ein starkes Schwitzen verursacht? Das ist ganz normal - kein Grund zur Aufregung! Sportliche Betätigungen sind ein weiterer Auslöser für Achselschweiß. Aber auch eine enorme Hitze oder zu warme Kleidung bringen den Körper auf Hochtouren. Solltet Ihr nervös oder aufgeregt sein, sind feuchte Hände und etwas Achselschweiß ebenfalls möglich. Natürlich können auch Fiebererkrankungen die Auslöser für ein kurzfristig auftretendes, starkes Schwitzen sein. 

Hausmittel gegen das Schwitzen

Schweißprobleme könnt Ihr auf ganz natürliche Weise lösen. Ihr müsst nicht unbedingt die hohen Preise einer Botox Behandlung oder einer operativen Schweißdrüsenabsaugung in Kauf nehmen. Mit unserer Liste könnt Ihr auf natürliche Weise den Schweiß bekämpfen. 

  • Kocht Euch einen Salbeitee, lasst ihn sechs Minuten ziehen, gebt bei Bedarf noch etwas Honig hinzu und trinkt täglich bis zu drei Tassen. Alternativ könnt Ihr auch ein Wattepad im Salbei eintunken und die betroffenen Stellen mit Salbeitee betupfen.
  • Holundertee: Kocht ca. sechs frische Holunderblätter mit einem Liter Wasser auf. Tunkt Wattepads in den Tee und haltet diese an die Stellen, die vom Schweiß betroffen sind.
  • Mit der Hilfe von Franzbranntwein könnt Ihr das starke Schwitzen für einige Zeit verhindern. Reibt dafür die Hände und die Füße mit Franzbranntwein ein.
  • Natron und Zitrone wirken antibakteriell. Der Geruch vom Schweiß prägt sich dadurch nicht so stark aus, da die Vermehrung von Bakterien zurückgeht. Für die Behandlung vermischt Ihr etwas Natron mit Zitrone und rührt so lange, bis eine Paste entsteht. Tragt sie auf die Achseln auf, bis keine Rückstände mehr erkennbar sind und wartet ca. 15 Minuten.
  • Eine Mischung aus Essig und Babypuder hat eine absorbierende Wirkung beim vermehrten Schwitzen. Mischt Essig und Babypuder im Verhältnis 1:1, taucht darin mit einem Stofftaschentuch ein und tragt es auf die betroffene Stelle auf.
  • Eine kalte Dusche kühlt den Körper. Nach einer warmen Dusche fangt Ihr hingegen nur wieder mit dem Schwitzen an.
  • Es mag verrückt klingen: gebt etwa einen Liter Tomatensaft in Euer Badewasser und badet darin. Wiederholt das ein bis zweimal in der Woche. Alternativ könnt Ihr auch Tomatensaft trinken. Der Saft enthält wichtige Antioxidantien, diese haben eine regulierende Wirkung auf die Schweißdrüsen.
  • Ein Fußbad mit Kräutern wie Bockshornklee, Eichenrinde, Thymian und Walnussblättern wirkt ebenfalls effektiv gegen starkes Schwitzen. Die Kräuter verhindern die übermäßige Produktion von Schweiß.
  • Vermeidet scharfe Lebensmittel, durch die Schärfe wird die Körpertemperatur erhöht und Ihr kommt ins Schwitzen. 
  • Abnehmen ist ein weiteres Mittel gegen das Schwitzen. Bei einem niedrigen Körperfettanteil kann der Körper die Temperatur besser und schneller regulieren.
  • Tragt leichte und lockere Stoffe, die saugen den Schweiß nicht so sehr auf und halten ihn nicht fest. 
  • Lasst Euch vom Arzt eine Iontophorese-Anwendung verschreiben, das hilft vor allen Dingen bei einer Hyperhidrose. Für die Behandlung wird Leitungswasser und elektrischer Strom verwendet. Die betroffenen Stellen werden etwa 15 bis 20 Minuten elektrischem Strom ausgesetzt. Das Ziel: Die Schweißdrüsen sollen irritiert werden und dadurch soll die Schweißproduktion zurückgehen.

Autor: Mareike Schumacher

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