Wie Frauen bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion helfen können

Wie Frauen bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion helfen können

Wenn ein Mann Potenzprobleme hat, kann das auch für seine Partnerin sehr belastend sein. Glücklicherweise gibt es heute viele Wege, eine erektile Dysfunktion zu behandeln. Auch wenn das Problem nicht medizinischer Natur ist, kann eine Frau sehr viel tun, um es zu überwinden. 

Mann guckt in seine Boxershorts
© AndreyPopov / iStock
Eine erektile Dysfunktion kann eine große Belastung darstellen.

Gibt es unbewältigte Konflikte in der Partnerschaft?

Es versteht sich von selbst, dass Streitereien sich auf die Zufriedenheit mit einer Partnerschaft auswirken. Mängel in einer Beziehung wie ungelöste Konflikte untergraben die gegenseitige Akzeptanz, die für eine gesunde Sexualität wichtig ist. 

Die Ergebnisse einiger Studien deuten darauf hin, dass Paare mit sexuellen Problemen Probleme haben, ihre Konflikte zu bewältigen. Sie gehen anders mit Konflikten um als zufriedene Paare. Das kann sowohl Ursache als auch Folge sexueller Probleme sein. 

In diesen Fällen ist es hilfreich, wenn beide eine Paartherapie machen, damit sich Harmonie und eine gegenseitige erotische Anziehung wieder einstellen können.

Wenn die Ursachen organisch sind

Eine ganze Reihe von Krankheiten (wie Diabetes und Arteriosklerose), aber auch Übergewicht, die Nebenwirkungen mancher Medikamente und eine schlechte Kondition durch einen Mangel an Bewegung können dazu führen, dass die Erektion ganz ausbleibt oder schnell wieder abklingt.

Am häufigsten helfen Medikamente aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer wie die bekannten Präparate Viagra und Cialis, bei Bedarf eine Erektion zu bekommen. Man kann heute Cialis online kaufen und die dafür nötige Konsultation eines Arztes ebenfalls schnell und einfach über das Internet abwickeln. Die Partnerin eines Mannes, der sich nicht eingestehen will, dass er ein behandelbares Problem hat, kann ihn mit etwas Diplomatie überzeugen, sich solche Medikamente verschreiben zu lassen - und das Problem damit praktisch zu lösen.

Bessere körperliche Voraussetzungen schaffen

Natürlich ändert das Einnehmen eines Medikaments nichts an den körperlichen Voraussetzungen. Je fitter ein Mann ist, desto potenter ist er normalerweise auch. 

Der Weg dahin erfordert aber einen gewissen Einsatz und man muss regelmäßig etwas dafür tun: Abnehmen, besser essen, aktiver werden, weniger Alkohol trinken und besser schlafen. All das wird sich nicht nur positiv auf die Potenz, sondern auch auf viele andere Lebensbereiche positiv auswirken. 

Die meisten Männer wären eigentlich in der Lage, ihre Potenzprobleme auf natürliche Weise zu überwinden, indem sie eine Lebensweise annehmen, die die Gesundheit ihres Herzens stärkt. Damit wären Medikamente nicht mehr nötig.

Darüber hinaus trägt die Konzentration auf eine Änderung des Lebensstils dazu bei, ein insgesamt besseres und längeres Leben zu ermöglichen. Woran eine solche Änderung der Lebensgewohnheiten meistens scheitert, sind ein Mangel an Motivation und Regelmäßigkeit. Hier kann eine liebende Partnerin sehr viel tun, um ihren Mann zu motivieren und vielleicht sogar mit ihm gemeinsam trainieren.

Die Ausrede: Ich bin zu alt

Das Alter eines Mannes ist tatsächlich ein Faktor, der zur Impotenz beiträgt. Andere Faktoren spielen jedoch eine viel größere Rolle bei der Entwicklung des Problems. Viele Männer, die auch im hohen Alter noch leicht eine Erektion bekommen, bestätigen diese Sichtweise.

Die Ursache einer erektilen Dysfunktion ist in den meisten Fällen ein ungesunder Lebensstil. Es lohnt sich immer, Fettleibigkeit zu reduzieren, die Ernährung zu verbessern und mehr Bewegung zu machen. Dadurch verbessert sich der gesundheitliche Allgemeinzustand. Das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Diabetes zu bekommen, sinkt außerdem deutlich.

Das Herz und andere organische Ursachen

Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen Impotenz und einem nicht optimal arbeitenden Herzen. Eine Erektion ist (vereinfacht gesagt) ein hydraulisches Ereignis, das von der Erweiterung der Blutgefäße abhängt, die das Blut zum Penis transportieren. Diese Blutgefäße ähneln denen, die den Herzmuskel mit Blut versorgen.

Obwohl andere Probleme wie Nervenschäden und Hormonstörungen ebenfalls zu erektiler Dysfunktion führen können, ist das Versagen der Blutgefäße, sich richtig zu erweitern, eine der häufigsten Ursachen. Dieses Versagen ist auch ein frühes Anzeichen, dass sich eine ernste Erkrankung des Herzens entwickeln könnte. 

Eine Studie zur Rolle der Lebensgewohnheiten

Für eine groß angelegte Studie zum Altern von Männern wurden Daten von mehr als 1.200 zufällig ausgewählten australischen Männern gesammelt, die zu Beginn der Studie 35 bis 80 Jahre alt waren, mit Follow-up fünf Jahre später. Das sexuelle Verlangen wurde anhand eines Standardfragebogens bewertet, der das Interesse an sexueller Aktivität mit einer anderen Person, das Interesse an sexuellem Verhalten allein und kein Interesse an sexueller Intimität ansprach.

Die Studienteilnehmer, deren Gewohnheiten und Lebensstil sich während der Teilnahme verbesserten, machten die Erfahrung, dass sich auch die Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen, stark verbesserte. Das Gegenteil war bei denjenigen der Fall, deren Lebensgewohnheiten sich verschlechterten: Sie litten mit höherer Wahrscheinlichkeit unter Impotenz.

Natürlich werden wir alle älter. Die Botschaft dieser Studie lautet jedoch, dass der beste Weg zu mehr Potenz darin besteht, sich zu bewegen, Fett loszuwerden und an Depressionen zu arbeiten. Auf alle diese Faktoren hat die Partnerin eines Mannes großen Einfluss. 

Fazit: Schnelle oder langfristige Lösungen

Das Einnehmen eines Medikaments wie Cialis oder Viagra stellt eine schnelle Lösung für Potenzprobleme dar. Noch besser wäre es aber, gemeinsam einen gesünderen Lebensstil zu pflegen!

Lade weitere Inhalte ...