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Energie: Gesundheit Hin & weg ...

... und das bestens vorbereitet: So wird Ihre Reiseapotheke zum Rundum-sorglos-Paket. Und nichts kann Ihnen die Urlaubslaune verderben.
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Jeder von uns kennt das Spiel: Ich packe meinen Koffer und nehme mit ... die Reiseapotheke! Mittel gegen Schmerzen, Übelkeit und Insektenstiche – die meisten Medikamente werden Sie nicht brauchen, mit etwas Glück bringen Sie alles unbenutzt wieder mit nach Hause. Aber gut vorbereitet zu sein, hat etwas Beruhigendes. Unbekannte Lebensmittel und Gewürze, extremes Klima, mangelnde Hygiene – unterwegs treffen wir auf viele ungewohnte Reize. Nicht immer schafft es das Immunsystem, sich zu wehren. Besonders, wenn die Reisevorbereitungen eher von Stress als von entspannter Vorfreude geprägt waren und wir in aller Hektik aufgebrochen sind, passiert es oft, dass in den ersten Urlaubstagen eine Krankheit zuschlägt – selbst wenn es nur an die Ostsee oder in den Schwarzwald geht. Experten nennen dieses Phänomen „leisure sickness“, Freizeit-Krankheit: In Zeiten hoher Anspannung fährt der Körper eine Art Notprogramm, um die volle Leistung bringen zu können. Mit Stresshormonen treibt er sich an. Erst in der Entspannung, typischerweise am Wochenende oder eben im Urlaub, sinkt der Pegel wieder – und damit auch die Anzahl der Immunzellen. Nun wird der Grad der Überanstrengung und Erschöpfung spürbar. Infekte haben dadurch ebenso wie Migräne-Attacken leichtes Spiel. Wenn irgend möglich, fahren Sie nicht unmittelbar nach Feierabend los, sondern erst mit einem Tag Verschnaufpause. Und nutzen Sie zumindest den ersten Urlaubstag als kurze Eingewöhnungsphase, um sich auf die veränderten Bedingungen einstellen zu können. Starten Sie weder in puncto Aktivität noch beim Sonnenbaden von null auf hundert.

Unbedingt einpacken sollten Sie UV- Schutz in ausreichender Menge und Stärke und die Arzneimittel, die Sie vielleicht ohnehin einnehmen müssen. Achtung: Auf Flugreisen gelten teilweise Sonderbestimmungen. Darüber hinaus variieren Sie die Grundausstattung Ihrer Reiseapotheke je nach Reiseziel oder stocken sie auf. Im Aktivurlaub zum Beispiel könnte eine Prellung oder Zerrung schnell Ihre Pläne durchkreuzen. Dann lautet die Devise: hochlegen, kühlen und cremen. Die Wirkstoffe der Arnikapflanze lindern den Schmerz und beschleunigen die Heilung (z. B. jetzt neu: Kombi-Set „Arnica 1+1“ mit Globuli zur inneren und Salbe zur äußeren Anwendung, in Apotheken). Manche Maßnahmen brauchen auch etwas Vorlaufzeit, z. B. wenn Sie nach Süddeutschland, Osteuropa oder Skandinavien wollen: In diesen Regionen können Zecken das gefährliche FSME-Virus übertragen. Schutz bietet eine Impfung, die Kosten dafür übernehmen auch die gesetzlichen Krankenkassen. Dennoch sollten Sie eine Zeckenkarte (in Apotheken) einstecken. Mit der können Sie das Spinnentierchen sicher entfernen. Wenn Sie eine Fernreise planen, erkundigen Sie sich rechtzeitig beim Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) oder Ihrer Krankenkasse, welche Impfempfehlungen oder sonstigen Besonderheiten für Ihr Reiseland gelten. Dann können Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen.


Alles dabei?

Diese Mittelchen erhalten Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke.

  • Gegen Reiseübelkeit: Am besten ins Handgepäck: Präparate mit Dimenhydrinat (z. B. als Kaugummi oder, wenn Erbrechen hinzukommt, „Vomex A“-Dragees) wirken im zentralen Nervensystem und unterdrücken die Beschwerden. Gegen leichte Übelkeit helfen pflanzliche Ingwertropfen (z. B. „Ingwer Pure“).
  • Schmerz- und Fiebermittel: Bewährt bei Kopf-, Zahn- oder Gliederschmerzen: die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure.
  • Für die Verdauung: ZU VIEL Besser, als den Darm bei Durchfall einfach zu „verschließen“: Die Erreger binden und ausschleusen (z. B. mit Arznei-Hefe in „Perenterol forte“). ZU WENIG Natriumpicosulfat wirkt im Dickdarm und bringt dort die träge Verdauung sanft wieder in Gang (z. B. „Laxoberal“).
  • Schutz vor Insekten: Repellents zum Auftragen auf die Haut halten Moskitos fern (z. B. „Anti-Brumm“). Denken Sie auch an ein Mittel, das den Juckreiz nach einem Stich besänftigt (z. B. „Azaron“).
  • Bei kleinen Blessuren: Um Schrammen versorgen zu können, stecken Sie Wund- und Heilsalbe und Pflaster in verschiedenen Größen ein (z. B. „Hansaplast Schnelle Heilung“).
  • Erkältungsmittel: Nehmen Sie Lutschtabletten für den Hals mit, Hustenstiller und etwas, das die verstopfte Nase befreit (z. B. „GeloProsed“ mit schmerzlindernden und abschwellenden Wirkstoffen zur Einnahme unterwegs ohne Wasser).
  • Sonstiges: Augentropfen zum Nachbenetzen und Beruhigen, etwa bei Zugluft oder anderen Reizen (z. B. „Euphrasia“). Wenn Sie anfällig sind: Ein Mittel, das Herpesbläschen schon beim ersten Kribbeln an der Lippe stoppt (z. B. „Lyranda“-Kautabletten).